Deutschland hat gewählt – was nun?

wahl400Deutschland hat gewählt, vielen gefällt das Ergebnis nicht, der Mehrheit aber schon… müssen wir halt damit leben und das beste daraus machen, aus Fehlern lernen und es beim nächsten Versuch besser machen. Die Regierung hat es geschafft, mehr Menschen zu mobilisieren, die Zufriedenen sind wählen gegangen, um das, was sie meinen, dass es gut ist, zu erhalten. Die Unzufriedenen stecken zu einem zu grossen Teil weiter die Köpfe in den Sand, schliessen sich selbst aus, wählen nicht, versuchen nichts zu verhindern, interessieren sich nicht einmal dafür, was künftig geschehen könnte. Weiterlesen

Droht Networkern ein EU Berufsverbot?

euroverbotEine Pressemitteilung des sich als Berufsverband darstellenden Bundesverband Network-Marketing e. V. (BVNM) sorgt derzeit für einige Verunsicherung unter Networkern, denn es wird mit einem möglichen Berufsverbot für Networker seitens der EU durch zu erwatzende EU Richtlinien spekuliert und als einziger Ausweg die Anerkennung eines Berufsbildes des Networkers bezeichnet. Networker soll es nach dieser Darstellung eigentlich gar nicht geben und wenn, dann wären sie scheinselbständig, da sie angeblich nur für einen Auftraggeber arbeiten. Hier meint der BVNM kommende Reglementierungen der EU zu erkennen, die eine weitere Arbeit zumindest stark erschweren würden. Natürlich bietet man auch gleich eine Lösung an, die allerdings Geld kostet, das besagte anerkannte Berufsbild aber auch nicht bieten kann. Was hier als „qualifizierte Ausbildung“ beschrieben wird, bietet vielleicht einiges an wertvollem Wissen, aber leider weder ein anerkanntes Berufsbild noch einen IHK Abschluss. Weiterlesen

Neue Mitte – Eine wirkliche Alternative für Deutschland

neuemitte150berlin2Wer sich nicht allein auf die regulären Medien verlässt und nicht alle Informationen über TV-Sender und Tagespresse bezieht, wo über viele wichtige Dinge einfach nicht, zu wenig oder gar verfälscht berichtet wird, hat längst feststellen können, dass in unserem Land einiges nicht so ist, wie es sein sollte. Dies mag während einer internationalen Krise vielleicht sogar relativ normal sein, aber viele entscheidende Dinge könnten trotz Krise einfach besser laufen und vor allem mehr im Interesse der Bürger unseres Landes. Wichtige Dinge werden nicht auf den Weg gebracht und wechselseitig blockiert. Dinge, die gegen die eigenen Bürger und ihre Interessen gerichtet sind, strömen allerdings geradezu auf uns ein. Dinge, die wir nicht wollen und für die wir unsere Politiker auch weder gewählt, noch beauftragt haben, werden künftig unser Leben bestimmen, statt dass wir darüber bestimmen können, wie unsere Gesellschaft jetzt und künftig aussieht. Kurz gesagt, ist im Grunde keine der Regierungsparteien noch wählbar, weil keine wirklich die Interessen der Wähler vertritt, sondern ihre eigenen und die ihrer Klientel. Weiterlesen

Schuldenfalle für Neuunternehmer

Immer wieder wird Einsteigern geraten, möglichst schnell hauptberuflich im Network Marketing oder anderweitig selbständig  tätig zu werden, um schneller in die Gewinnzone zu kommen. Dieser Weg hat jedoch seine Tücken. Zum einen ist auch bei hauptberuflichem Engagement der Erfolg keinesfalls sicher, sondern im besten Fall lediglich möglich. Zum anderen gilt für hauptberuflich Selbständige seit 2007 die gesetzliche Pflicht zur Kranken- und Pflegeversicherung. Dies hat weitreichende Folgen, über die man sich als Einsteiger im Klaren sein sollte. Für hauptberuflich Selbständige gilt die Mitversicherung über die Familienversicherung nicht mehr, Inanspruchnahme von Leistungen dort wäre also rechtswidrig und kann Ersatzansprüche nach sich ziehen. Wer sich als hauptberuflich Selbständiger kranken- und pflegeversichert, hat hier gleich zu Beginn mit Monatsbeiträgen um die 350 Euro zu rechnen, die erst einmal verdient sein wollen und eine Verschleppung des Versicherungsabschlusses kann in die Schuldenfalle führen. Weiterlesen

Jobcenter vernichten Arbeit

Eigentlich dafür gedacht, Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen und zwischenzeitlich zu unterstützen, entpuppt sich leider immer öfter eine völlig gegenteilige Auswirkung dessen, was Jobcenter als ihre Aufgabe betrachten. Wie mehrere Fälle von früheren Unternehmern und Niedriglohnbeschäftigten zeigen, halten Jobcenter Kundenbindung für deutlich wichtiger als Kunden dabei zu unterstützen, von Leistungen wieder unabhängig werden zu können. Natürlich sind sich die Angestellten der Jobcenter keiner Schuld bewusst, hält man sich doch strikt an die Vorschriften.

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Plattform von US Justiz geschlossen – Millionen Unschuldiger betroffen!

In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion hat die US Justiz den Anbieter megaupload.com unter dem Vorwurf illegalen Filesharings ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Betroffen sind von der Schliessung insgesamt 150 Millionen registrierte Nutzer der Plattform und alle ihre darüber angebotenen Inhalte. Unzählige von weltweit vielen Millionen Usern hochgeladene Dateien sind somit nicht mehr über die bekannten Links abrufbar. Auf viele User kommt nun viel Arbeit zu, um ihre legalen und oft selbst erstellten Angebote wieder zugänglich zu machen. Betroffene User zeigen sich verständlicherweise geschockt und zum Teil stark verunsichert.

Selbstverständlich darf nicht davon ausgegangen werden, dass ein wesentlicher Teil von 150 Millionen registrierten Nutzern (immerhin fast die doppelte Anzahl der gesamten Einwohner Deutschlands oder rund die Hälfte aller Einwohner der USA) die Plattform für illegale Aktivitäten genutzt hat. Betroffen sind mit Sicherheit weit über 100 Millionen völlig unschuldiger User. Hier wurde offensichtlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen und weltweit viele Millionen Geschädigte bleiben auf der Strecke. Von einer Verhältnismässigkeit der Mittel kann angesichts vieler Millionen grösstenteils Geschädigter sicher keine Rede sein.

Arbeiten Sie nicht mit Duft-Vergleichslisten

Die Arbeit mit Vergleichslisten zwischen bekannten Markenparfums und ähnlichen Düften anderer Anbieter ist sowohl markenrechtlich als auch wettbewerbsrechtlich nicht zulässig und kann für den Anwender sehr teuer werden. Bereits vor Jahren gab es immer wieder viele Fälle, in denen Vertriebspartner von Kosmetik- und Parfumanbietern nach Nutzung solcher Vergleichslisten durch Anwälte von Markeninhabern abgemahnt und auf Unterlassung in Anspruch genommen wurden. In einigen Fällen kam es auch zu so genannten einstweiligen Verfügungen und in nahezu allen Fällen waren vierstellige, in Einzelfällen sogar fünfstellige Kosten zu tragen. Weiterlesen

Vorsicht: Verzerrte Werbung

Nicht jeder, der gern mit dem mahnenden Finger auf andere weist, ist selbst so untadelig in der eigenen Arbeitsweise, wie er Interessenten gern vermitteln würde. Oft versteckt sich hinter den Vorwürfen gegen Dritte leider nur die Ablenkung von eigenen Unzulänglichkeiten und teilweise recht merkwürdigen Werbe- und Arbeitsmethoden. Wer Mitbewerber systematisch negativ darstellt, hat meist selbst einiges zu verbergen und nicht selten sind die Vorwürfe gegen unliebsame Konkurrenten einerseits falsch und andererseits auch gefährlich nahe an so genanntem unlauteren Wettbewerb angesiedelt. Schmähkritik gegen Mitbewerber ist gesetzlich nämlich ausdrücklich verboten. Weiterlesen

Sozialwesen – siecht es noch oder ist es schon tot?

Von mehr oder weniger grossen Problemen hört man bereits seit einigen Jahren immer wieder. Besonders in der letzten Zeit häufen sich diese Meldungen jedoch und immer mehr berichten auch die Medien über besonders unverständliche Verfahrensweisen und Handlungen durch Institutionen, die eigentlich dazu da sein sollten, schuldlos in Not geratene Bürger vor dem Fall in tiefe soziale Löcher zu bewahren. Mittlerweile sind die gleichen Institutionen teilweise sogar dazu übergegangen, diese Löcher zu vertiefen und statt eines hilfreichen Geländers Bürgern den Schubs hinein zu bieten. Zwar ist es nicht Aufgabe dieser Institutionen, Bürger in Löcher zu schubsen, doch wenn die Vorschriften es irgendwie erlauben, macht man doch gern mal Gebrauch von dieser Möglichkeit. Weiterlesen

Der Verein der keiner ist

Merkwürdige Angebote gibt es ja immer mal wieder. Erst kürzlich wurde Werbung mit Link zu einem „Förderclub“ verbreitet. Der erste Satz auf jener Seite klang eigentlich sogar recht positiv. Gemeinsam schafft man schliesslich tatsächlich vieles besser und sich gegenseitig zu fördern, kann eine gute Sache sein. Bei näherer Betrachtung erinnern jedoch einige Punkte sehr schnell an bekannte Kennzeichen für Schneeballsysteme. Schon auf der Startseite wird indirekt eine für das Funktionieren des Systems erforderliche „Lawine“ beschrieben. Weiterlesen