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	<title>nowa.de &#187; ARTIKEL ALLGEMEIN</title>
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		<title>Plattform von US Justiz geschlossen &#8211; Millionen Unschuldiger betroffen!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion hat die US Justiz den Anbieter megaupload.com unter dem Vorwurf illegalen Filesharings ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Betroffen sind von der Schliessung insgesamt 150 Millionen registrierte Nutzer der Plattform und alle ihre darüber angebotenen Inhalte. Unzählige von weltweit vielen Millionen Usern hochgeladene Dateien sind somit nicht mehr über die bekannten Links abrufbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion hat die US Justiz den Anbieter megaupload.com unter dem Vorwurf illegalen Filesharings ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Betroffen sind von der Schliessung insgesamt 150 Millionen registrierte Nutzer der Plattform und alle ihre darüber angebotenen Inhalte. Unzählige von weltweit vielen Millionen Usern hochgeladene Dateien sind somit nicht mehr über die bekannten Links abrufbar. Auf viele User kommt nun viel Arbeit zu, um ihre legalen und oft selbst erstellten Angebote wieder zugänglich zu machen. Betroffene User zeigen sich verständlicherweise geschockt und zum Teil stark verunsichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich darf nicht davon ausgegangen werden, dass ein wesentlicher Teil von 150 Millionen registrierten Nutzern (immerhin fast die doppelte Anzahl der gesamten Einwohner Deutschlands oder rund die Hälfte aller Einwohner der USA) die Plattform für illegale Aktivitäten genutzt hat. Betroffen sind mit Sicherheit weit über 100 Millionen völlig unschuldiger User. Hier wurde offensichtlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen und weltweit viele Millionen Geschädigte bleiben auf der Strecke. Von einer Verhältnismässigkeit der Mittel kann angesichts vieler Millionen grösstenteils Geschädigter sicher keine Rede sein.</p>
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		<title>Sozialwesen &#8211; siecht es noch oder ist es schon tot?</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/sozialwesen-siecht-es-noch-oder-ist-es-schon-tot/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 21:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Geselolschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[Von mehr oder weniger grossen Problemen hört man bereits seit einigen Jahren immer wieder. Besonders in der letzten Zeit häufen sich diese Meldungen jedoch und immer mehr berichten auch die Medien über besonders unverständliche Verfahrensweisen und Handlungen durch Institutionen, die eigentlich dazu da sein sollten, schuldlos in Not geratene Bürger vor dem Fall in tiefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1244" title="sozialfalle150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/09/sozialfalle150.jpg" alt="" width="150" height="133" />Von mehr oder weniger grossen Problemen hört man bereits seit einigen Jahren immer wieder. Besonders in der letzten Zeit häufen sich diese Meldungen jedoch und immer mehr berichten auch die Medien über besonders unverständliche Verfahrensweisen und Handlungen durch Institutionen, die eigentlich dazu da sein sollten, schuldlos in Not geratene Bürger vor dem Fall in tiefe soziale Löcher zu bewahren. Mittlerweile sind die gleichen Institutionen teilweise sogar dazu übergegangen, diese Löcher zu vertiefen und statt eines hilfreichen Geländers Bürgern den Schubs hinein zu bieten. Zwar ist es nicht Aufgabe dieser Institutionen, Bürger in Löcher zu schubsen, doch wenn die Vorschriften es irgendwie erlauben, macht man doch gern mal Gebrauch von dieser Möglichkeit. <span id="more-1243"></span>Natürlich möchte man die Allgemeinheit schützen, bedenkt aber nicht, dass auch diejenigen ein Teil jener zuschützenden Allgemeinheit sind, die man da schubst.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch solche Berichte finden vermehrt den Weg in die Medien, die vor bösen und arbeitsunwilligen Schmarotzern warnen, die auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben führen. Berichte über den frechsten Arbeitslosen machen die Runde und Talkshows führen einen Faulenzer nach dem anderen im TV Programm vor. Ja, vor diesen Elementen muss die Gesellschaft geschützt werden, nur wo genau ist die Grenze und wen betrifft es überhaupt? Sind es wirklich nur diese dem Broterwerb nicht sonderlich zugetanen Randgruppen, die durch Entscheidungen zum Schutz der Allgemeinheit unerfreuliche Auswirkungen zu spüren bekommen, die sie schliesslich durch ihr eigenes Fehlverhalten auch verdient haben?</p>
<p style="text-align: justify;">Nehmen wir doch einfach mal jene Menschen, die in Vollzeit arbeiten gehen und den weitaus grössten Teil ihres Lebensunterhalts und den für ihre Familien selbst durch eigene harte Arbeit erwirtschaften. Menschen, die mit Billiglöhnen unterhalb der Armutsgrenze abgespeist keine andere Möglichkeit haben, als sich zusätzlich noch ein paar Euro Unterstützung zu holen. So der Fall eines Familienvaters, der trotz Vollbeschäftigung monatlich rund 70 Euro Unterstützung benötigt und nun die Aufforderung erhielt, wegen einer um nur 16 Euro zu hohen Miete bis zum Jahresende eine günstigere Wohnung finden zu müssen. Medienberichte sprechen aktuell und allein in Berlin von einer fünfstelligen Zahl von Aufforderungen, bis zum Ende des Jahres die Wohnung wechseln zu müssen. Aufforderungen dieser Art gingen nicht nur an Langzeitarbeitslose, sondern auch an Vollbeschäftigte, Schwerbehinderte, chronisch Kranke Menschen und Rentner.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Ergebnis ist der Wohnungsmarkt in Berlin, was günstigen Wohnraum betrifft, wie leergefegt. Was im Rahmen der für Berlin geltenden Warmmiete angeboten wird, ist nicht selten in sehr schlechtem Zustand, renovierungsbedürftig, verschmutzt und mit Mängeln aller Art behaftet. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn dieses weit kleiner ist als die Masse derer, die unter Zeitdruck händeringend suchen, scheint für viele das letzte Loch noch besser als ein Platz unter der Brücke angesichts des nahenden Winters. Die Auswirkungen spüren allerdings auch die Wohnungssuchenden, die mit alledem direkt eigentlich gar nichts zu tun haben und aus diesem oder jenem Grund einfach nur eine bezahlbare Wohnung suchen, bei leergefegtem Markt aber nur schwer finden. So mager wie jetzt war das Wohnungsangebot in Berlin bereits seit vielen Jahren nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt es auch den umgekehrten Fall, wie bei einer Rentnerin und Witwe eines Unternehmers, die aus einer unsicheren Wohnung in eine sicherere und günstigere ziehen wollte, aber nicht durfte. Nach mehreren Einbruchsversuchen in ihre im Erdgeschoss gelegene Wohnung hatte die Frau tatsächlich eine Wohnung gefunden, die nicht nur sicherer (Hochparterre) war, sondern auch noch etwas grösser, deutlich heller und in der Miete auch noch deutlich günstiger war. Dennoch wurde der Frau der Umzug trotz ärztlichem Gutachten und trotz Widerspruch verwehrt. In der Begründung hiess es einfach, sie hätte doch eine Wohnung, die von der Miete her im Rahmen läge und es gäbe keinen Grund für einen Umzug. Das Pech der Dame: Wegen der als langjährige Hausfrau und Mutter etwas zu kleinen Rente ist sie auf eine kleine zusätzliche Unterstützung angewiesen und hat nun kein Recht mehr auf die eigentlich verfassungsmässig garantierte Freizügigkeit der Wohnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Unternehmen und Familien kann der Hammer der Ämter mit voller Wucht treffen. So einem Unternehmer, der trotz guter Auftragslage seinen Handwerksbetrieb mit mehreren Angestellten wegen hoher Aussenstände durch zahlungsunwillige Kunden schliessen musste. Ohne Arbeitslosenversicherung blieb nur der sofortige Fall ins Arbeitslosengeld 2 und damit die Mithaftung der Ehefrau durch Unterhaltspflicht. Nun hatte auch die Ehefrau einen eigenen kleinen Dienstleistungsbetrieb mit mehreren Angestellten, den sie jedoch nach Ausrechnung des Familienbedarfs nicht mehr hätte weiterführen können. Um wenigstens den Betrieb der Frau zu retten, trennte sich die Familie, zu der noch ein Kind gehört. Dennoch war alles so sehr aus den Fugen, dass auch der Betrieb der Frau nicht mehr weitergeführt werden konnte. Im Ergebnis ist die Familie getrennt, zwei Betriebe mit insgesamt über 10 Angestellten sind vernichtet und beide arbeiten nur noch geringfügig, da zu allem Überfluss auch noch die Schuldenfalle kräftig zugeschnappt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann war da noch eine langjährige Modedesignerin und Boutiquebesitzerin, die eigentlich ihren Ruhestand in Ruhe verbringen und sich mit Nebenerwerb im Modebereich ein zusätzliches Taschengeld schaffen wollte. Leider schnappte auch hier die Falle gnadenlos zu, denn die Rente war knapp unter dem Limit und aus der eigentlich nur für eine kurze Übergangsphase angedachten Unterstützung wurde durch amtliche Entscheidung die so genannte Grundsicherung, und zwar dauerhaft und mit der ausdrücklichen Vorgabe, dass jeglicher Nebenerwerb ausdrücklich verboten sei. Ein umfangreicher Warenbestand zählte als Vermögen, dessen Verkauf hätte als Einkommen die sofortige Einstellung der Unterstützung zur Folge. Die leihweise Überweisung des Sohnes, um eine bereits fällige Rechnung noch einigermassen pünktlich bezahlen zu können, wurde als Einkommen gezählt und von der Unterstützung des Folgemonats abgezogen. Die Frau, die ihr Leben lang ihr Leben in die eigenen Hände genommen hatte, verstarb nur wenige Monate später verbittert und ohne Recht am eigenen Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies sind alles Fälle, in denen nicht arbeitsscheue Langzeitarbeitslose eine Hauptrolle spielen, sondern Menschen, die ihr Leben lang aktiv im Leben gestanden und auch etwas erreicht hatten. Gemeinsam hatten sie nur das gleiche Pech, das heutzutage jeden treffen kann, nämlich ohne eigenes Verschulden in eine Situation geraten zu sein, zeitweise Unterstützung in Anspruch nehmen zu müssen und dafür nun in den Mühlen ebendieser Unterstützung gefangen zu sein. Statt die erhoffte Unterstützung zu finden, aus der schon unangenehmen Situation wieder hinausgelangen zu können, fanden sie nur Gängeleien und wurden dauerhaft an diese Unterstützung gefesselt, die sie eigentlich schnell wieder überwinden wollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier läuft doch einiges schief. Statt Notsituationen überwinden zu helfen, werden sie zementiert und statt Schaden zu begrenzen, noch weitere Schäden angerichtet. Statt die Wirtschaftskraft der Betroffenen wiederherzustellen, wird sie dauerhaft vernichtet. Statt wieder selbst ihren Beitrag leisten zu können, sind Menschen dazu verdammt, von Beiträgen derer leben zu müssen, die sich jederzeit ebenfalls in der gleichen Falle verstricken können. Gleichzeitig bekommen andere Menschen, die seit vielen Jahren nicht gearbeitet haben und schon die dritte Wohnung versoffen haben, noch eine vierte und Menschen, die nachweisbar nicht arbeiten wollen, eine sinnlose und teure Massnahme nach der anderen verpasst, die sie aber nicht wieder in Lohn und Brot bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Chancen und Möglichkeiten müssen gerechter verteilt werden und vor allem diejenigen erreichen, die noch etwas daraus machen können und das auch wollen!</p>
<p style="text-align: justify;">© 09.2011 by Norbert Warnke</p>
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		<title>Wundermittel gegen Darmkeim EHEC?</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/wundermittel-gegen-darmkeim-ehec/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[EHEC]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen schreckt uns der neu aufgetauchte Darmkeim EHEC auf. Die Wissenschaft ist sich noch uneinig, Expertenmeinungen gehen auseinander, geklärt ist noch nichts, aber Geschäftemacher bieten bereits Wundermittel gegen den gefährlichen Erreger an. Erste Todesfälle werden bekannt und das Spiel mit der Angst der Menschen wird wirtschaftlich ausgenutzt. Hier kann man nur ausdrücklich warnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1233" title="achtung" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/05/achtung.jpg" alt="" width="150" height="115" />Seit einigen Tagen schreckt uns der neu aufgetauchte Darmkeim EHEC auf. Die Wissenschaft ist sich noch uneinig, Expertenmeinungen gehen auseinander, geklärt ist noch nichts, aber Geschäftemacher bieten bereits Wundermittel gegen den gefährlichen Erreger an. Erste Todesfälle werden bekannt und das Spiel mit der Angst der Menschen wird wirtschaftlich ausgenutzt. <span id="more-1232"></span>Hier kann man nur ausdrücklich warnen, denn angesichts mehrerer Todesfälle kann eine falsche Entscheidung lebensgefährlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Nahrungsergänzungsprodukte, die rechtlich nicht umsonst zu den Lebensmitteln zählen, nun als Wundermittel gegen gefährliche Erkrankungen anpreist, spielt bewusst oder unbewusst mit dem Leben seiner Mitmenschen, um sich womöglich eine einzeln meist recht magere Handelsspanne von wenigen Euro einstecken zu können und hält betroffene Menschen davon ab, den einzig richtigen Schritt zum Arzt zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vergennen wir nicht, dass Händler meist weder eine medizinische Ausbildung noch sonstige Qualifikation besitzen, Krankheiten in irgendeiner Form behandeln zu dürfen und dass jegliche Aussage, die Lebensmitteln Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten zuschreibt, nicht umsonst gesetzlich streng verboten ist. Die Zeiten, in denen fahrende Händler Schmutzwasser in Flaschen als Wundermedizin verkaufen durften, sind glücklicherweise seit vielen Jahren vorbei. Das sollte analog auch für gewöhnliche Lebensmittel gelten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nahrungsergänzung hat durchaus ihren Sinn und ist heutzutage oft genug unverzichtbar, um dem Körper eine ausreichende Versorgung benötigter Nähr- und Vitalstoffe zuzuführen. Eines ist Nahrungsergänzung jedoch nicht, nämlich Medizin.</p>
<p style="text-align: justify;">Der EHEC Erreger ist bislang noch nicht einmal von Forschern identifiziert worden, die noch mit Hochdruck daran arbeiten. Von Mitteln gegen nicht einmal bekannte Erreger kann seriös also kaum die Rede sein. Nach bisherigen Erkenntnissen sollte rohes Gemüse gemieden und besser gut abgekochtes verwendet werden. Gründliches Händewaschen sollte eh obligatorisch sein, wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs war. Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich und bewegen Sie sich ausreichend, dann kann sich Ihr Körper besser gegen Angriffe von Keimen wehren. Gehen Sie bei verdächtigen Symptomen zum Arzt. Kaufen Sie keinesfalls Wundermittel!</p>
<p>© 05.2011 Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz/achtung/wundermittel-gegen-darmkeim-ehec/" target="_self">nowa.biz</a></p>
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		<title>Rentenrisiko &#8211; Sparen für den Staat?</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/rentenrisiko-sparen-fur-den-staat/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 07:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wichtiger wird für viele Menschen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge, um einer möglicherweise drohenden Altersarmut zu entgehen. Was viele nicht wissen: Auch dieses System hat Maschen, die so manchen Menschen später durchfallen lassen. Tatsächlich ist es möglich, trotz jahrelangem Einzahlen in eine vermeintlich sichere Altersversorgung im Bedarfsfall unter&#8217;m Strich leer auszugehen. Vor allem betrifft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1221" title="alte150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/04/alte150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Immer wichtiger wird für viele Menschen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge, um einer möglicherweise drohenden Altersarmut zu entgehen. Was viele nicht wissen: Auch dieses System hat Maschen, die so manchen Menschen später durchfallen lassen. Tatsächlich ist es möglich, trotz jahrelangem Einzahlen in eine vermeintlich sichere Altersversorgung im Bedarfsfall unter&#8217;m Strich leer auszugehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1219"></span>Vor allem betrifft es Menschen, die zu wenig versicherungspflichtig beschäftigt waren oder als Selbständige die eigene Altersversorgung nicht rechtzeitig ernst genug genommen zu haben. Einige Vorsorgemodelle werden zwar als &#8220;Hartz4-sicher&#8221; beworben, mögen das womöglich auch sein, aber im Rentenalter fällt das Arbeitslosengeld weg und wird bei entsprechender Einkommenslage durch die so genannte &#8220;Grundsicherung&#8221; ersetzt, ein Modell mit Tücken.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat ein normaler Rentner noch die Möglichkeit, auch zusätzliche Einnahmen für eine Einkommensaufbesserung nutzen zu können, lässt die Grundsicherung keine Freibeträge zu. Das bedeutet, jeder Cent zusätzlicher Einnahme wird von der regulären Leistung der Grundsicherung abgezogen. Konkret heisst dies, wer beispielsweise viele Jahre mühsam eine kleine Zusatzrente angespart hat, erhält diese zwar auch, jedoch eine um den gleichen Betrag gekürzte Grundsicherung. Im eigenen Geldbeutel landet in einem solchen Fall also nicht ein Cent mehr als ohne Zusatzrente.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsorgemodelle für Zusatzrente machen schon Sinn, allerdings nicht für Menschen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sein werden. Hier empfiehlt es sich dringend, vor Abschluss eines entsprechenden Vorsorgemodells die künftige eigene Rentensituation dahingehend zu analysieren, ob später tatsächlich eine von Grundsicherung unabhängige Altersversorgung gewährleistet ist oder ein konkretes Risiko besteht, möglicherweise jahrelang einzuzahlen, ohne später einen spürbaren Vorteil daraus ziehen zu können.</p>
<p>© 04.2011 Norbert Warnke für <a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1104&amp;Itemid=1">mlm-network.biz</a></p>
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		<title>DSDS 2011 &#8211; 4. Mottoshow Partykracher</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/musik/dsds-2011-4-mottoshow-partykracher/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 07:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS]]></category>
		<category><![CDATA[Mottoshow]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bei Marco Angelini&#8217;s Outfit und &#8220;Kriegsbemalung&#8221; etwas von KISS erwartet hatte, wunderte sich sicher etwas über den Robbie Williams Song. Trotzdem ist es dem Österreicher gelungen, seine von Jurorin Fernanda Brandao bereits mehrfach angemahnte &#8220;dreckige Seite&#8221; zu zeigen. Robbie Williams-Song mit Kiss-Outfit und -Performance, darauf muss man erstmal kommen, aber war gut und hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1213" title="dsds2011" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/03/dsds20111.jpg" alt="" width="150" height="130" />Wer bei Marco Angelini&#8217;s Outfit und &#8220;Kriegsbemalung&#8221; etwas von KISS erwartet hatte, wunderte sich sicher etwas über den Robbie Williams Song. Trotzdem ist es dem Österreicher gelungen, seine von Jurorin Fernanda Brandao bereits mehrfach angemahnte &#8220;dreckige Seite&#8221; zu zeigen. Robbie Williams-Song mit Kiss-Outfit und -Performance, darauf muss man erstmal kommen, aber war gut und hat entertained. <span id="more-1212"></span>Ardian Bujupi scheint hingegen seinen leistungsmässigen Zenit bereits erreicht zu haben. Performance und Stimme solide, aber vom Hocker riss es, wie schon in der letzten Show, niemand wirklich. Ohne weitere Steigerung dürften die Chancen schwinden und auch diesmal musste Ardian bei der Verkündung der Weiterkommer mit am längsten zittern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgeschieden ist &#8220;Schlageronkel&#8221; Norman Langen. Offenbar sind Schlager für DSDS doch nicht so der &#8220;Bringer&#8221; und &#8220;Hey Baby&#8221; laut &#8220;Jury-Präsident&#8221; Bohlen etwas zu Ballermann-mässig. Norman wird sicher auch ohne DSDS seinen Weg machen, denn Stimmung machen kann er. Macht er das vor dem richtigen Publikum, dann passt es schon. Überraschend klar weiter hingegen die Schweizer Tanzmaus Zazou Mall, die zwar nicht so sehr mit ihrer Interpretation des Katy Perry Hits überzeugte, sondern wieder einmal durch Outfit, Präsenz und Performance. Bohlen meinte jedoch wenig freundlich, das &#8220;Gequake nicht mehr hören zu können&#8221;. Dabei kann Zazou durchaus mehr und hat das auch bereits in der zweiten Mottoshow gezeigt. Sie muss sich nur trauen, denn mit Zurückhaltung ist bei DSDS nichts zu gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sebastian Wurth hat mit Culcha Candela leider keine optimale Wahl getroffen. Zwar lieferte der 16jährige eine solide Leistung ab, aber so ganz wollte der Titel dann doch nicht zu ihm passen. Der gestern im Publikum sitzende (an seinem 18. Geburtstag) &#8220;Checker&#8221; Thomas Karaoglan hatte den gleichen Titel &#8220;Monsta&#8221; in der letzten DSDS Staffel vor einem Jahr zwar gesanglich deutlich schwächer, aber mit spürbar mehr Pep abgeliefert. Pietro Lombardi hatte sich den Song ausgesucht, den er schon auf den Malediven in einer sehr freien Interpretation zum besten geben musste, weil er damals das Lied überhaupt nicht kannte. Diesmal war der alte Doris Day-Titel &#8220;que sera&#8221; sehr gut erkennbar, in &#8220;lombardischer&#8221; Partyversion mal etwas anderes und riss vor allem auch die Zuschauer mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Schliesslich noch Rückkehrerin Sarah Engels, die nach ihrem Comeback in der letzten Woche nun schon die zweite Mottoshow klar überstanden hat. Von den Juroren Patrick Nuo und Fernanda Brandao nur gutes, meinte Dieter Bohlen, einige schiefe Töne gehört zu haben, besonders in den Tiefen. Für Bohlen ist Sarah klar die Balladenqueen und sollte hier ihre Prioritäten setzen. Hier kann man jedoch geteilter Meinung sein. Zwar begann Sarah etwas schwach, fand dann aber schnell und immer besser in den Song (Release me von Agnes) hinein, und das auch sehr überzeugend mit viel Pep. Auch schnellere Titel stehen Sarah sehr gut, denn hier ist sie deutlich lockerer und kann mehr &#8220;Gas&#8221; geben. Optimal ist sicher eine gute Mischung aus Balladen und etwas flotteren Songs.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich nichts entscheidend ändert, kann man nach der nächsten Show in zwei Wochen entweder Zazou oder Ardian auf dem Abstellgleis erwarten, denn alle anderen sind zur Zeit gesanglich stärker.</p>
<p>© 03.2011 Norbert Warnke</p>
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		<title>DSDS &#8211; unberechenbare Staffel 8</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 10:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Castingshow]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Jurorin Fernanda Brandao sprach es an; diese achte Staffel der Castingshow DSDS (Deutschland sucht den Superstar) scheint tatsächlich unberechenbar zu sein. Dass schon vor oder zur Top15 Show bereits einige gute Sänger/innen herausfallen, war ja noch normal, aber dass gleich in der ersten Mottoshow eine Favoritin und von der Jury zur besten Sängerin gekürte Kandidatin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1205" title="dsds2011" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/03/dsds2011.jpg" alt="" width="150" height="130" />Jurorin Fernanda Brandao sprach es an; diese achte Staffel der Castingshow DSDS (Deutschland sucht den Superstar) scheint tatsächlich unberechenbar zu sein. Dass schon vor oder zur Top15 Show bereits einige gute Sänger/innen herausfallen, war ja noch normal, aber dass gleich in der ersten Mottoshow eine Favoritin und von der Jury zur besten Sängerin gekürte Kandidatin (Sarah Engels) herausgewählt wird, war sicher nicht vorhersehbar und ein Schock für Viele. <span id="more-1204"></span>Genau so verwunderlich wie der klar weitergewählte Norman Langen mit seinen mehreren gravierenden Texthängern. Auch das Ausscheiden von Marvin Cybulski in der zweiten Mottoshow scheint angesichts mehrerer deutlich schlechterer Kandidaten wenig plusibel.</p>
<p style="text-align: justify;">Erwartet wurde am Ende der zweiten Mottoshow von vielen Zuschauern sicher eher ein Abwatschen mindestens einer der sich mit Ohnmachtsanfällen abwechselnden Zickenkriegerinnen, die jedoch beide im Rennen blieben. Das versteinerte Gesicht der zuvor ob des eigenen Weiterkommens triumphierenden Anna-Carina Woitschack als klar wurde, dass nicht Konkurrentin Nina Richel ausscheidet, sondern Nicht-Tanzbär Marvin, wird sicher in Erinnerung bleiben. Eine weitere Überraschung brachte dann das Ausscheiden der angeschlagenen Nina Richel aus gesundheitlichen Gründen, aber die Gesundheit muss tatsächlich Vorrang haben. Es gibt schliesslich noch mehr Castingshows und eine gute Sängerin wird sicher trotz Rückschlag ihren Weg gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bestes Beispiel ist die in der ersten Mottoshow ausgeschiedene Sarah Engels, die im Vorjahr im Recall gescheitert ist (damals in Nina&#8217;s Alter) und in diesem Jahr mental deutlich gestärkt antrat. Für Sarah Engels nun als Nachrückerin für Nina Richel auf eine zweite Chance. Hatten wir bei den Recalls noch eine deutlich angespannte Sarah, die sicher auch nicht wirklich sympathisch herüberkam, erscheint die Rückkehrerin Sarah Engels wie ausgewechselt locker, offen und um Längen sympathischer. Der Druck scheint verflogen, denn als bereits herausgewählte hat sie das Schlimmste bereits hinter sich und kann nur noch gewinnen &#8211; selbst wenn sie schnell wieder gehen müsste.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir zur dritten Mottoshow unter dem Motto &#8220;Frühlingsgefühle&#8221;:</p>
<p style="text-align: justify;">Zazou Mall konnte an den doch deutlich besseren Auftritt in der letzten Show weder sängerisch noch tänzerisch wirklich anknüpfen. Während Jurorin Fernanda noch Potential sieht, redet Mitjuror Dieter Bohlen davon, dass er mehr nicht mehr erwartet. Wie auch immer, die süsse und ausgesprochen sympathische Schweizerin darf in der nächsten Mottoshow zeigen, ob noch mehr in ihr steckt. Der singende Doktor aus Ösiland, Marco Angelini, brachte die gewohnt solide Leistung und überzeugte durch einen perfekten Auftritt. Ardian Bujupi hatte offenbar mit der Tonhöhe seines Songs Probleme und legte diesen deshalb um einige Töne tiefer an. Trotz eines wirklich gefühlvollen Auftritts (etwas wenig Gefühl war ihm in der letzten Show attestiert worden), zeigte sich Dieter Bohlen ungehalten und prophezeite, es könnte eng werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Norman Langen hat nach seinem Texthänger der ersten Show und seinem &#8220;Nummer sicher&#8221;-Auftritt am letzten Samstag zu sich selbst zurückgefunden und legte einen sowohl soliden als auch fehlerfreien und sogar wieder lockeren Auftritt hin. Ihm den Texthänger der ersten Show nachzusehen, war also die richtige Entscheidung. Sebastian Wurth, der bei seinem Markenzeichen, mit zwei verschiedenen Turnschuhen aufzutreten, bleibt, lieferte mit nagelneuer Gitarre auch diesmal wieder einen perfekten Auftritt ab und dürfte als einer der Favoriten zu sehen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Anna-Carina Woitschack wurde wieder einmal und unverständlicherweise von der Jury einhellig gelobt. Dabei war schon der Auftritt in der zweiten Show mehr genuschelt als gesungen und die Bewegungen wirkten mehr künstlich als locker &#8211; so auch diesmal bei dem Yvonne Catterfeld Song. Zudem hatte Anna nun mit Nachrückerin Sarah eine sowohl gesanglich als auch mental deutlich stärkere und sogar ausgeruhte Konkurrentin erhalten, als es die ausgeschiedene Nina gewesen wäre. Pietro Lombardi konnte sich durch weitgehende Textsicherheit und diesmal singen des kompletten Textes die zweite Hälfte des Zweihunderters aus der letzten Show ersingen. In der zweiten Show hatte Pietro statt zweier Strophen lediglich einunddieselbe zwei mal gesungen, was dem sympathischen Spassvogel aber niemand wirklich übelnimmt, nicht einmal der strenge Dieter.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Sarah Engels, die ihre Lektion sichtlich gelernt hat, wie wichtig es ist, von den Menschen auch angenommen zu werden, wurde das Comeback jedenfalls ein voller Erfolg. Alle frühere Anspannung war offenbar verflogen und das merkte man auch deutlich. Statt einer früher verbissenen und eher verschlossenen Sarah kam eine sympathische, offene und vor allem lockere und strahlende junge Frau zurück ins Rennen, die, da bereits ausgeschieden, nun nicht mehr verlieren, sondern nur noch gewinnen kann. Entsprechend wirkte auch der Auftritt nicht nur gewohnt perfekt gesungen, sondern diesmal sogar absolut locker und flüssig. Man merkte Sarah zu 100% an, dass sie nicht verkrampft und perfekt singen musste, sondern es locker und frei wie von selbst nur so sprudelte. Die bereits verloren geglaubte Chance, dass nach einigen Jahren endlich einmal wieder eine Frau den DSDS Thron erklimmen könnte, ist also wieder im Spiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines wird durch das Abstimmverhalten der Zuschauer allerdings klarer denn je. Es kommt nicht allein auf Können an, sondern vor allem auch darauf, welche Kandidaten wie viele Zuschauer zu erreichen und überzeugen in der Lage sind. Gut singen allein reicht also nicht, man muss sich auch gut verkaufen können, um genügend Stimmen zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Persönlich würde ich mir ein Finale zwischen Sarah Engels und Sebastian Wurth wünschen.</p>
<p>© 03.2011 Norbert Warnke</p>
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		<title>Jugendmediendienste-Staatsvertrag sorgt für Unsicherheit</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 18:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch nicht in Kraft, aber der ab Januar 2011 geltende neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag (JMStV) sorgt bereits jetzt für grosse Verunsicherung unter Website- und Blogbetreibern. Mehreren Medienberichten nach machen die ersten Blogs bereits dicht und die aktuelle Berichterstattung und viele Diskussionen tragen nicht gerade zu höherer Sicherheit bei. Wichtigste Neuerung ist die künftige Pflicht der Betreiber, Inhalte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1194" title="d-justiz" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/12/d-justiz.jpg" alt="" width="150" height="139" />Noch nicht in Kraft, aber der ab Januar 2011 geltende neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag (JMStV) sorgt bereits jetzt für grosse Verunsicherung unter Website- und Blogbetreibern. Mehreren Medienberichten nach machen die ersten Blogs bereits dicht und die aktuelle Berichterstattung und viele Diskussionen tragen nicht gerade zu höherer Sicherheit bei. Wichtigste Neuerung ist die künftige Pflicht der Betreiber, Inhalte auf möglicherweise jugendgefährdende Inhalte zu prüfen und ihre Angebote entweder im Zugang einzuschränken oder kenntlich zu machen.<span id="more-1192"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag sieht unter Anderem eine an die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und Computerspieleanbieter angelehnte Kennzeichnung nach Altersgruppen vor. Demnach sollen Webseiten, die möglicherweise jugendgefährdenden Content beinhalten, deutlich gekennzeichnet oder so betrieben werden, dass der Zugang für Jugendliche zumindest deutlich erschwert wird. Eine solche Variante wäre beispielsweise die Erreichbarkeit nur zu bestimmten Uhrzeiten. Daneben ist vorgesehen, dass gewerbliche Webseiten mit jugendgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten in ihrem Impressum einen unmittelbar erreichbaren Jugendschutzbeauftragten angeben müssen. Dieser Jugendschutzbeauftragte muss auch fachlich qualifiziert sein, um seine Aufgabe erfüllen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bedeutet das nun in der Praxis?</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal ist üblicherweise bei allen Neuerungen das Geschrei gross und viele befürchten für sich und ihre Angebote Nachteile. Zur Zeit ist jedoch, obwohl die Einführung dieses Staatsvertrags mit Gesetzeskraft fast unmittelbar bevorsteht, vieles noch völlig unklar und viele Politiker, Pädagogen und Medienschaffende halten die Umsetzung für undurchführbar. So sind beispielsweise wichtige Punkte nicht ausreichend geklärt und werden wahrscheinlich anfangs für Verwirrung, aber auch für Missbrauch sorgen. In jedem Fall dürfte nach Einführung des JMStV mit einer Abmahnwelle zu rechnen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wen betrifft es?</p>
<p style="text-align: justify;">Gerichtet ist der Jugendmediendienste-Staatsvertrag vor allem an gewerbliche Angebote, aber auch Blogs und Social Media Einrichtungen wie Communities und Foren, deren Inhalte ganz oder teilweise jugendgefährdend oder entwicklungsbeeinträchtigend ist. Hier geht es vor allem um Darstellungen von Gewalt, politische Randmeinungen und sexuelle Darstellungen. Ausgenommen sind Inhalte, die sich vor allem auf Nachrichten und politisches Zeitgeschehen beschränken und an deren Inhalten &#8220;berechtigtes Interesse&#8221; besteht. Hier dürfte jedoch vieles Auslegungssache sein, denn die Vorgaben sind leider zu vage formuliert, um als Richtwert geeignet zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Angebote dürften zumindest für die Praxis, nur zu bestimmten Zeiten erreichbar zu sein, kaum geeignet sein und da für sehr viele Anbieter technische Vorrichtungen, bestimmte Altersgruppen auszusperren, nicht umsetzbar sein dürften, bleibt für die überwiegende Zahl der Inhalte nur noch die Klassifizierung nach Altersgruppen. Auch dies ist jedoch nicht ganz so einfach, wie es scheint, denn Testläufe unter Webseitenbetreibern haben ergeben, dass rund 80% der abgegebenen Einschätzungen falsch waren. Das rechtliche Risiko bleibt nun einmal beim Betreiber, der allerdings auch die kostenpflichtige und kostspielige Mitgliedschaft bei einer Freiwilligen Selbstkontrolle wählen kann. Hier ist jedoch mit Jahresbeiträgen von bis zu mehreren tausend Euro zu rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was erst einmal bleibt und dringend anzuraten wäre, ist die ständige Beobachtung der aktuellen Diskussion zum Thema und gründliche Prüfung des eigenen Internetcontent auf möglicherweise jugendgefährdende Inhalte. Nähere allgemeine Infos zum JMStV und weiterführende Links stehen bei Wikipedia zur Verfügung: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag" target="_blank">de.wikipedia.org/&#8230;</a></p>
<p style="text-align: justify;">Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird und viele Politiker und Medienschaffende laufen bereits Sturm gegen den neuen JMStV. Dennoch sollte die Entwicklung aufmerksam verfolgt werden. Diejenigen, die der Vertrag treffen soll, werden allerdings ins Ausland ausweichen und ihre Inhalte von dort aus weiterhin unbehelligt ins Netz stellen. Im Grunde wird also mit Kanonen auf Spatzen geschossen und der angedachte Zweck wahrscheinlich verfehlt werden. So wichtig und nötig vernünftige Regularien auch sind, nationale Alleingänge lösen hier sicherlich keine international auftretenden Probleme.</p>
<p>© 11.2010 Norbert Warnke für <a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1084&amp;Itemid=1">mlm-network.biz</a></p>
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		<title>Wissenswertes über Webseitenstatistik</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/wissenswertes-uber-webseitenstatistik/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 09:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Webseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Winston Churchill soll einmal gesagt haben, &#8220;ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe&#8221;. Das sagt schon einiges zu Statistiken allgemein aus, die zwar Zahlen transportieren, aber auch interpretieren. Selbst wenn alle Zahlen richtig sind, also nicht gefälscht, ist es vor allem also die Grundlage der Erfassung und die Interpretation, die wir nachvollziehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/statistik.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1170" title="statistik" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/statistik.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a>Winston Churchill soll einmal gesagt haben, &#8220;ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe&#8221;. Das sagt schon einiges zu Statistiken allgemein aus, die zwar Zahlen transportieren, aber auch interpretieren. Selbst wenn alle Zahlen richtig sind, also nicht gefälscht, ist es vor allem also die Grundlage der Erfassung und die Interpretation, die wir nachvollziehen sollten, um aus einer Statistik positives oder negatives ableiten zu können, mit dem wir dann auch zuverlässig arbeiten können.<span id="more-1168"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst ist einmal sehr wichtig, zu wissen, wie eine Statistik zu ihren Zahlen kommt, was genau erfasst wird und ob die Statistik überhaupt dazu in der Lage ist, alles nötige zu erfassen. Daraus können wir dann ableiten, ob diese Statistik für unsere Zwecke überhaupt brauchbar ist. Gerade bei Webseitenstatistiken gibt es extreme Unterschiede und Statistiken für einunddieselbe Webseite können höchst unterschiedlich ausfallen und um mehrere hundert Prozent variieren. Wirklich zuverlässige Statistiken sind also zum einen davon abhängig, wie eine Statistik zustande kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ganze Reihe von verschiedensten Statistikdiensten und Tools kann schon online genutzt werden. Dabei sollten wir immer bedenken, dass diese Tools keinen Zugriff auf die Server haben, nur auf ausgelöste Zählimpulse oder Schätzungen beruhen und teilweise völlig unterschiedliche Dinge erfassen und zählen. Die einfachste Lösung ist der Counter, der jedoch nur erfasst, was auch Zählimpulse liefert, die zuvor eingebaut werden müssen. Was bei statischen Webseiten vielleicht noch halbwegs funktioniert, ist für komplexere Webprojekte mit dynamischen Seiten und integrierten Diensten oder Funktionen wie Blogs, Foren, Votings, Community-Funktionen und einigem mehr schon deshalb völlig ungeeignet, weil der für den Zählimpuls nötige Code nur in einen kleinen Bruchteil des Angebots integriert werden kann, also nur ein winziger Teil überhaupt gezählt wird, wenn nicht gar nur anhand nicht einmal näher bekannter Grundlagen lediglich geschätzt. Externe Statistiktools kann man also komplett ausschliessen, wenn man auf zuverlässige Ergebnisse wert legt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dynamische Projekte wie Seiten mit CMS-System, Blogs, Foren, Shops, Communities oder soziale Netzwerke basieren zumeist auf einer bestimmten Software, die mitunter bereits über eine integrierte Statistikfunktion verfügt oder mit Plugins aufgerüstet werden kann. Auch hier kommt es jedoch zuallererst darauf an, was genau erfasst wird. Oft berücksichtigt eine Statistik nur einen Teil der Grundfunktionen, während beispielsweise durch weitere Plugins zusätzlich implementierte Funktionen überhaupt nicht erfasst werden. Selbst die Grundfunktionen werden mitunter von verschiedenen Statistik-Plugins völlig unterschiedlich erfasst und noch unterschiedlicher ausgewertet. Das stellen wir leicht fest, indem wir einfach mehrere dieser Plugins probieren und die Ergebnisse miteinander vergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei beiden bisher beschriebenen Varianten wird lediglich ein Bruchteil der tatsächlichen Aktionen tatsächlich erfasst. So kann es beispielsweise vorkommen, dass statische oder gar dynamische Contentseiten durchaus gezählt werden, jedoch weder Forenbeiträge noch Kommentare, Activity-Streams, Userprofile, Aktions-Pages oder Votings, oft nicht einmal Blogbeiträge. Heraus kommt so lediglich ein unvollständiges und verzerrtes Gesamtbild.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schliesslich bleibt noch die servergestützte Erfassung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seitens des Hosters werden je nach Hostingpaket alle Aktionen in den originalen Server-Logfiles protokolliert. Hierbei handelt es sich um eine Textdatei, die absolut alles und jede einzelne Aktion mit Herkunft, Adresse, Dauer und diversen weiteren Daten wie IP-Adresse und verwendetem Browser protokolliert. Die Server-Logfiles enthalten tatsächlich als einzige Dokumentation wirklich alle tatsächlich getätigten Aktionen und Zugriffe und können daher auch als einzige wirklich zuverlässige Grundlage für eine Statistik angesehen werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die auf einer Auswertung der originalen Serverlogfiles beruhen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Statistikfunktion des Webhosters</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Webhoster bieten von sich aus eine eigene Statistikfunktion an und stellen dem User die fertige Auswertung von aus den Logfiles generierten Daten an. Dabei bedient sich der Hoster einer eigenen servergestützten Software, auf die der Seiteninhaber entweder aus seinem Kundenmenü oder mittels gesonderter Zugangsdaten zugreifen kann. Eine Auswahl an Daten und Auswertungen kann dann direkt in fertigen Tabellen und grafischer Anzeige abgerufen werden. Die Statistik des Hosters erfasst grundsätzlich alle Zugriffe, es gehen also keine zum Teil sehr wichtigen Einzelheiten verloren und die Daten werden kontinuierlich erfasst und über einen längeren Zeitraum in miteinander vergleichbarer Form bereitgestellt, um Entwicklungen nachvollziehen zu können. Erfasst werden in der Regel die folgenden Eckdaten: Gesamte Zugriffe, Besucher, Seitenaufrufe, Einstiegs- und Ausstiegsseiten, häufigste Seiten, Suchmaschinen, häufigste Suchbegriffe, vom User verwendeter Browser und Herkunft des Besuchers (Land). Zugriffe werden nach Monaten, Tagen und Stunden angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Achtung: Diese Funktion ist dann unzuverlässig, wenn mehrere Domains in einem Paket gehostet werden und die Software keine für jede Domain einzeln abrufbare Auswertung anbietet!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auswertung mit eigener Analyse-Software</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meist bietet der Hoster neben der Statistikfunktion auch den Download der originalen Logfiles an. Diese Logfiles können mit einer speziellen Analysesoftware sehr umfangreich selbst ausgewertet werden. Software zur Auswertung von Logfiles ist zwar auch kostenlos im Internet erhältlich, jedoch meist in englisch, mitunter für ungeübte Anwender sehr umständlich zu bedienen. Gute Webanalysesoftware in deutsch ist recht teuer, es sollte also vor dem Einsatz gründlich geprüft werden, ob die Anschaffung solcher Software überhaupt nötig ist. Die Auswertung über eigene Software bringt mit Sicherheit die umfangreichsten Ergebnisse und erlaubt je nach Software auch die Analyse von einzelnen Promotionaktionen oder Teilbereichen, ist in der Handhabung jedoch auch sehr zeitaufwändig, erfordert eine gute Organisation und viel Speicherplatz für die Auswertungen. Eine umfangreiche Monatsauswertung kann schon einmal an die hundert Seiten stark sein und man verliert schnell den Überblick.</p>
<p style="text-align: justify;">Achtung: Auch hier sind mehrere Domains in einem Paket problematisch und werfen ein unzuverlässiges Ergebnis aus. Eine eigene Auswertung macht nur Sinn für grosse professionelle Webauftritte, um die erfassten Ergebnisse direkt in Aufbau und Content der Seiten und Marketingmassnahmen einfliessen zu lassen. Wegen des hohen Aufwands lohnt sich das nur für Webauftritte mit mehreren Millionen Besuchern im Monat, über die auch mindestens fünfstellige Umsätze generiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die beste Lösung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am besten sind wir in den allermeisten Fällen tatsächlich mit dem Auswertungsangebot unseres Hosters bedient, das zum einen wirklich alle Zugriffe zuverlässig erfasst und gleich noch eine Reihe der wichtigsten Daten und Auswertungen zur Verfügung stellt, ohne dass wichtige Teile unter den Tisch fallen oder der Aufwand unverhältnismässig hoch wird.</p>
<p>© 08.2010 by Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz">nowa.biz</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nowa.biz"><img class="aligncenter" title="Social Network für Network Marketing" src="http://nowa.biz/banner/468a.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
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		<title>Wichtige Tipps für Social Networks</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/wichtige-tipps-fur-social-networks/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 08:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der grossen Marketingtrends 2010 ist Social Media Marketing, also die Präsenz der eigenen Angebote oder des Unternehmens in Social Networks. Besonders im asiatischen Raum werden Social Networks bereits sehr aktiv auch für Merketing genutzt, während in Europa und den USA nach wie vor die rein private Nutzung dieser Dienste im Vordergrund steht. Gerade das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1164" title="socmed150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/socmed150.jpg" alt="" width="150" height="132" />Einer der grossen Marketingtrends 2010 ist Social Media Marketing, also die Präsenz der eigenen Angebote oder des Unternehmens in Social Networks. Besonders im asiatischen Raum werden Social Networks bereits sehr aktiv auch für Merketing genutzt, während in Europa und den USA nach wie vor die rein private Nutzung dieser Dienste im Vordergrund steht. Gerade das Vorhandensein sehr unterschiedlicher und breiter Zielgruppen im so genannten Web 2.0 bietet gute Chancen, Inhalte jenen Zielgruppen zugänglich zu machen. Hierbei sind jedoch einige Dinge zu beachten, wenn man tatsächlich etwas erreichen möchte.<span id="more-1161"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst einmal sollten wir uns darüber im Klaren sein, welches Ziel wir verfolgen möchten, also Produktabsatz oder Gewinnung von Geschäftspartnern. Jede Zielgruppe sollte immer unterschiedlich angesprochen werden, eine für alle Menschen und jeden Zweck gleichermassen geeignete Strategie existiert nicht &#8211; verschiedene Aufgaben erfordern unterschiedliche Strategien.</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist auch, sich für ein bestimmtes tägliches Zeitkontingent zu entscheiden und sich dann für eine oder mehrere Plattformen zu entscheiden, die wir nutzen möchten. Die Zeit sollte ausreichen, um Kontakte aufzubauen und zu pflegen, uns aber nicht von unseren anderen wichtigen Aufgaben abhalten. Die Plattform sollte so gewählt werden, dass wir dort Kontakt zur für unser Geschäft und Anliegen richtige Zielgruppe finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hauptanliegen ist zuallererst immer die Generierung von Kontakten. Ist ein Kontakt hergestellt, muss er gepflegt und eine Beziehung und Vertrauen aufgebaut werden. In erster Linie entscheidet nicht Produkt oder Geschäft, sondern Sympathie und Vertrauen, ob ein Kontakt ausgebaut werden kann oder nicht. Erst dann wird aus einem ersten Kontakt ein qualifizierter Interessent (Lead).</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vordergrund sollten die Bedürfnisse der Menschen stehen. Wir sollten keinesfalls mit der Tür ins Haus fallen und auch auf posten von geschäftlichen Angeboten in Status-Meldungen oder Messages verzichten, denn das bringt keine Kontakte, sondern kostet welche. Die beste Strategie ist, mit den Menschen zu kommunizieren und ihnen zuzuhören, was sie möchten, was sie für Bedürfnisse oder vielleicht auch Probleme haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der weit überwiegende Teil der User von Social Networks nutzt diese Plattformen nicht, um dort Geschäftsmöglichkeiten oder Produkte zu finden. Viele User sozialer Netzwerke reagieren auf direkte Werbung sogar genervt. Aus verschiedenen Studien ist bekannt, dass die meisten Menschen der Werbung nicht vertrauen, sehr viele aber persönlichen Empfehlungen vertrauenswürdiger und bekannter Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist eine Beziehung und Vertrauen aufgebaut, können passend zur Kommunikation auch mal persönliche und individuelle Empfehlungen und Tipps weitergegeben werden, die dann auch mehr Gewicht haben, als wenn wir unserem Gegenüber sofort seine Werbung ungefragt um die Ohren schlagen. Bieten wir Kosmetik an, können wir mit Beauty-Tipps punkten; haben wir Haushaltsprodukte, können wir Haushaltstipps geben. Dabei sollten wir aber nicht von Anfang an den Verkauf in den Vordergrund stellen, sondern einfach nur unseren Kontakten weiterhelfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein soziales Netzwerk ist keine Werbeplattform, sondern soll Kontakte generieren sowie Menschen kennenlernen und Beziehungen aufbauen helfen. Sehen wir ein soziales Netzwerk wie eine virtuelle Kneipe und begegnen wir offen und unverbindlich Menschen, wird sich aus einigen Kontakten mit Sicherheit etwas entwickeln. Stürmen wir rein und stören an jedem Tisch mit der Frage &#8220;wollen Rose kaufen?&#8221;, bleiben wir ein Fremdkörper.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Social Network stellen wir uns direkt in die Öffentlichkeit und werden auch von vielen anderen Menschen wahrgenommen. Ob positiv oder negativ, entscheidet sich durch unser eigenes Auftreten. Nachhaltige negative Wirkung kann schon ein einmaliger Fehltritt bringen &#8211; nachhaltig positive Wirkung bringt nur Kontinuität über längere Zeit.</p>
<p>© 11.08.2010 by Norbert Warnke für <strong><a href="http://nowa.biz/fachwissen/wichtige-tipps-fur-social-networks/">nowa.biz</a></strong></p>
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		<title>Geiz &#8211; Die Kehrseite</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[geiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren schon breitet sich die &#8220;Geiz ist geil&#8221; -Mentalität immer weiter aus. Sparen ist Trumpf. Alles soll möglichst wenig kosten, sei es in der Anschaffung, Leistung oder Herstellung. Grosse Teile der Verbraucher suchen geradezu nach Angeboten, die möglichst billig sind, für die man selbst möglichst wenig bezahlen muss. Auswirkungen hat das allerdings nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1158" title="geldkreis" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/geldkreis.jpg" alt="" width="150" height="128" />Seit Jahren schon breitet sich die &#8220;Geiz ist geil&#8221; -Mentalität immer weiter aus. Sparen ist Trumpf. Alles soll möglichst wenig kosten, sei es in der Anschaffung, Leistung oder Herstellung. Grosse Teile der Verbraucher suchen geradezu nach Angeboten, die möglichst billig sind, für die man selbst möglichst wenig bezahlen muss. Auswirkungen hat das allerdings nicht nur auf die Qualität dieser billigen Angebote.<span id="more-1155"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine unumstössliche Tatsache ist, dass billige Endpreise immer bedeuten, dass an irgendetwas gespart werden musste, denn Einsparungen bei Herstellung oder Logistik sind nötig, um auch den Endpreis gering zu halten. Alles, was etwas kostet, verteuert ein Produkt, das schliesslich nicht aus dem Nichts entsteht. Wer also Waren billig anbieten will, muss dafür zwangsläufig die Kosten senken, die den Preis in die Höhe treiben könnten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo wird meist gespart?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst einmal sind es billige und daher oft minderwertige Rohstoffe, die günstig beschafft werden können. Alte Maschinen ohne moderne Sicherheitsstandards kosten einen Produzenten weit weniger, seine Arbeiter jedoch Gefahren und Risiken. Billig produzieren lässt sich besonders gut in möglichst armen Ländern, wo die Menschen schon, um überleben zu können, auch auf extrem schlecht bezahlte Jobs angewiesen sein können. Menschen, die für sechs Tage je Woche neun bis sechzehn Stunden Arbeit mit Monatslöhnen um die 25 Euro abgespeist werden, finden sich weltweit viele Millionen. Gesundheitsversorgung und soziale Absicherung zählen zu den Lohnnebenkosten, aber in vielen Ländern der &#8220;dritten Welt&#8221; gibt es beides nicht. Wer krank wird und kein Geld für einen Arzt hat, bleibt gnadenlos auf der Strecke, denn wo 25 Euro einer mehrköpfigen Familie einen Monat lang ernähren müssen, bleibt kein Geld für die Gesundheit übrig. Dabei ist Lohn- und Preisdumping keine alleinige Domäne der Entwicklungsländer, sondern durchaus auch hierzulande anzutreffen, vor allem im Dienstleistungsbereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Was für den Endverbraucher besonders billig ist, zahlen fast immer entweder Andere mit ihrer persönlichen Einschränkung oder gar Armut, Gesundheit und gelegentlich auch ihrem Leben und dem ihrer Kinder oder es besteht aus billigen und oft minderwertigen Rohstoffen. Manchmal ist es sogar beides und kann dann besonders billig verkauft werden. Minderwertige Waren zahlen wir jedoch wenigstens selbst in Form von Folgekosten, weil die Produkte entweder ihre Aufgabe nur ungenügend erfüllen oder wenig haltbar bzw. ergiebig sind. Wurde nur am Lohn derjenigen gespart, die jene Waren teilweise unter unmenschlichen Bedingungen herstellen, zahlen diese Menschen dafür, dass der Endverbraucher möglichst wenig eigenes Geld dafür ausgeben muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Den Anbieter interessiert es hier nicht, wer ihm seinen Gewinn finanziert, der Kunde oder der Arbeiter in der Produktion.</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Entstehen können solche Auswüchse allerdings nicht nur von der Gier der Unternehmen, sondern auch von der Spargeilheit vieler Kunden, die es erst ermöglichen. Niedrige Preise können nur auf Kosten anderer Aspekte geschaffen oder gehalten werden. Das sollte jedem, der bewusst extrem billig kaufen will, klar sein, dass er das nur kann, wenn andere vielleicht mit ihrer Gesundheit dafür mitbezahlen. Geiz ist eben nicht geil und schon gar nicht für jeden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der wirtschaftliche Aspekt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die seit Jahrzehnten ungebrochen anhaltende Sparwut hat aber auch schwere wirtschaftliche Auswirkungen, denn dadurch entsteht quasi ein Zwang, möglichst billig anbieten zu müssen, um konkurrenzfähig zu werden und zu bleiben. Der Wert bleibt hier leider völlig auf der Strecke, vor allem der Wert der Menschen, die das finanzieren müssen. Wo gespart wird, fliesst auch weniger Geld nicht nur in die Geldbörsen der Menschen, sondern auch wieder in die Wirtschaft selbst, die schliesslich vom Umsatz leben muss. Durch die Sparwut dreht sich die Wirtschaft nach und nach den eigenen Geldhahn immer weiter zu. Eine intakte Wirtschaft lebt vom Kreislauf des Geldes, das am Ende wieder in den Konsum fliessen muss. Wer Konsum verhindert, indem Kaufkraft vernichtet wird, kann hinterher nur weniger heraus haben als vorher.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gesamte globale Lohn- und Preisdumping schadet weltweit Millionen von Menschen &#8211; wenn nicht sogar Milliarden, aber wie kommt man aus der Spirale wieder raus?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lösung kann keinesfalls weiteres Sparen sein, das würde die Spirale sich nur noch schneller drehen lassen. Lösungen können einzig und allein darin liegen, den Wirtschaftskreislauf wieder anzukurbeln, der langfristig und dauerhaft nur dann funktioniert, wenn das Geld sowohl von &#8220;unten&#8221; (den Verbrauchern) nach &#8220;oben&#8221; (Anbieter) fliesst, als auch von oben wieder in Form von Kaufkraft nach unten zurückgegeben wird. Allerdings darf auch der Verbraucher selbst nicht weiter auf seinem liebgewonnenen Geiz beharren, denn auch umgekehrt wird nur dann ein Schuh daraus, wenn die Wirtschaft wieder stark genug wird, um mehr Kaufkraft finanzieren zu können, dies aber auch aktiv praktiziert, statt selbst in schädlichen Geiz zu verfallen, der am Ende doch nur schadet.</p>
<p>© 08.2010 by Norbert Warnke</p>
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