Eigentlich dafür gedacht, Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen und zwischenzeitlich zu unterstützen, entpuppt sich leider immer öfter eine völlig gegenteilige Auswirkung dessen, was Jobcenter als ihre Aufgabe betrachten. Wie mehrere Fälle von früheren Unternehmern und Niedriglohnbeschäftigten zeigen, halten Jobcenter Kundenbindung für deutlich wichtiger als Kunden dabei zu unterstützen, von Leistungen wieder unabhängig werden zu können. Natürlich sind sich die Angestellten der Jobcenter keiner Schuld bewusst, hält man sich doch strikt an die Vorschriften.

Von mehr oder weniger grossen Problemen hört man bereits seit einigen Jahren immer wieder. Besonders in der letzten Zeit häufen sich diese Meldungen jedoch und immer mehr berichten auch die Medien über besonders unverständliche Verfahrensweisen und Handlungen durch Institutionen, die eigentlich dazu da sein sollten, schuldlos in Not geratene Bürger vor dem Fall in tiefe soziale Löcher zu bewahren. Mittlerweile sind die gleichen Institutionen teilweise sogar dazu übergegangen, diese Löcher zu vertiefen und statt eines hilfreichen Geländers Bürgern den Schubs hinein zu bieten. Zwar ist es nicht Aufgabe dieser Institutionen, Bürger in Löcher zu schubsen, doch wenn die Vorschriften es irgendwie erlauben, macht man doch gern mal Gebrauch von dieser Möglichkeit.
Seit einigen Tagen schreckt uns der neu aufgetauchte Darmkeim EHEC auf. Die Wissenschaft ist sich noch uneinig, Expertenmeinungen gehen auseinander, geklärt ist noch nichts, aber Geschäftemacher bieten bereits Wundermittel gegen den gefährlichen Erreger an. Erste Todesfälle werden bekannt und das Spiel mit der Angst der Menschen wird wirtschaftlich ausgenutzt.
Immer wichtiger wird für viele Menschen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge, um einer möglicherweise drohenden Altersarmut zu entgehen. Was viele nicht wissen: Auch dieses System hat Maschen, die so manchen Menschen später durchfallen lassen. Tatsächlich ist es möglich, trotz jahrelangem Einzahlen in eine vermeintlich sichere Altersversorgung im Bedarfsfall unter’m Strich leer auszugehen.
Noch nicht in Kraft, aber der ab Januar 2011 geltende neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag (JMStV) sorgt bereits jetzt für grosse Verunsicherung unter Website- und Blogbetreibern. Mehreren Medienberichten nach machen die ersten Blogs bereits dicht und die aktuelle Berichterstattung und viele Diskussionen tragen nicht gerade zu höherer Sicherheit bei. Wichtigste Neuerung ist die künftige Pflicht der Betreiber, Inhalte auf möglicherweise jugendgefährdende Inhalte zu prüfen und ihre Angebote entweder im Zugang einzuschränken oder kenntlich zu machen. 
Einer der grossen Marketingtrends 2010 ist Social Media Marketing, also die Präsenz der eigenen Angebote oder des Unternehmens in Social Networks. Besonders im asiatischen Raum werden Social Networks bereits sehr aktiv auch für Merketing genutzt, während in Europa und den USA nach wie vor die rein private Nutzung dieser Dienste im Vordergrund steht. Gerade das Vorhandensein sehr unterschiedlicher und breiter Zielgruppen im so genannten Web 2.0 bietet gute Chancen, Inhalte jenen Zielgruppen zugänglich zu machen. Hierbei sind jedoch einige Dinge zu beachten, wenn man tatsächlich etwas erreichen möchte.
Seit Jahren schon breitet sich die “Geiz ist geil” -Mentalität immer weiter aus. Sparen ist Trumpf. Alles soll möglichst wenig kosten, sei es in der Anschaffung, Leistung oder Herstellung. Grosse Teile der Verbraucher suchen geradezu nach Angeboten, die möglichst billig sind, für die man selbst möglichst wenig bezahlen muss. Auswirkungen hat das allerdings nicht nur auf die Qualität dieser billigen Angebote.
Viele Menschen machen immer wieder den Fehler, Waren ausschliesslich an ihrem Preis zu messen, der für grosse Verbraucherkreise allerdings eine eher untergeordnete Bedeutung hat. Das beweisen viele Geschäfte, die oft schon seit vielen Jahren existieren, obwohl deren Waren im Vergleich mit Angeboten von Discountern vergleichsweise teuer erscheinen. Die ganze “Geiz ist geil”-Mentalität schadet schon seit Jahrzehnten massiv der gesamten Wirtschaft und nicht selten werden Dinge gekauft, die zwar auf den ersten Blick billiger sind, sich dann jedoch als entweder den ihnen gestellten Aufgaben nicht gewachsen erweisen oder unter’m Strich durch Mehrverbrauch als trotzdem teurer erweisen.