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	<title>nowa.de &#187; Verschiedenes</title>
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		<title>Jobcenter vernichten Arbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dafür gedacht, Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen und zwischenzeitlich zu unterstützen, entpuppt sich leider immer öfter eine völlig gegenteilige Auswirkung dessen, was Jobcenter als ihre Aufgabe betrachten. Wie mehrere Fälle von früheren Unternehmern und Niedriglohnbeschäftigten zeigen, halten Jobcenter Kundenbindung für deutlich wichtiger als Kunden dabei zu unterstützen, von Leistungen wieder unabhängig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich dafür gedacht, Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen und zwischenzeitlich zu unterstützen, entpuppt sich leider immer öfter eine völlig gegenteilige Auswirkung dessen, was Jobcenter als ihre Aufgabe betrachten. Wie mehrere Fälle von früheren Unternehmern und Niedriglohnbeschäftigten zeigen, halten Jobcenter Kundenbindung für deutlich wichtiger als Kunden dabei zu unterstützen, von Leistungen wieder unabhängig werden zu können. Natürlich sind sich die Angestellten der Jobcenter keiner Schuld bewusst, hält man sich doch strikt an die Vorschriften.</p>
<p><span id="more-1267"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Fall 1 beschreibt den Niedergang eines Unternehmerpaars mit Kind. Beide sind mit gut gehenden Betrieben und mehreren Angestellten selbständig, als die Falle unbarmherzig zuschlägt und eine Kettenreaktion unweigerlich alles zerstört, was in vielen Jahren harter Arbeit aufgebaut worden war. Zuerst trifft es nur den Handwerkbetrieb des Mannes, der wegen hohen Vorleistungen und ausstehenden Kundenrechnungen zahlungsunfähig wird und die Arbeit einstellen muss. Der Betrieb der Frau kann jedoch nicht die angefallenen Verbindlichkeiten des Ehemanns auffangen und auch nicht alle laufenden Kosten decken, also entschliesst sich der Mann, für eine Überbrückungszeit Unterstützung beim Jobcenter zu beantragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Antrag läutet allerdings den Anfang vom Ende der familiären Existenz ein, denn die amtlichen Mühlen mahlen unbarmherzig und ohne Rücksicht auf Verluste. Der Begriff der Bedarfsgemeinschaft fällt und das bedeutet, dass es über einen genau festgelegten Bedarf keine Unterstützung gibt. Das Einkommen der Ehefrau wird angerechnet und einige laufende Kosten können nicht mehr bezahlt werden. So zieht die Frau gezwungenermassen mehr Geld aus ihrem Dienstleistungsbetrieb, kann dort nötige Investitionen nicht mehr tätigen, schliesslich fällige Rechnungen nicht mehr bezahlen, muss am Ende ihren Betrieb schliessen, langjährige Mitarbeiterinnen entlassen und gerät in die Schuldenfalle, weil man aus einem Gewerbemietvertrag nicht einfach so herauskommt und Mieten anfallen, denen kein Einkommen mehr gegenübersteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Längst hat die Familie eine Aufforderung erhalten, die Mietkosten zu senken. Inzwischen sind alle Rücklagen aufgebraucht und Wohnungen mit vom Jobcenter akzeptierter Miethöhe kaum zu bekommen. Schliesslich ist das Ehepaar gezwungen, sich zu trennen, denn kleinere Wohnungen als erforderlich sind noch zu bekommen. Das Jobcenter muss nun für beide Wohnungen die Miete bezahlen, und zwar deutlich mehr, als die gemeinsame schöne Wohnung der Familie vorher gekostet hatte. Die Eheleute leben getrennt, Familienleben ist nicht mehr möglich, das Kind leidet darunter. Statt einem Unternehmer, der zeitweise Leistungen erhält, beziehen nun beide dauerhaft Leistungen. Mehrere Angestellte mussten entlassen werden. Die Angestellten des Jobcenters haben natürlich alles richtig gemacht, sich strikt an ihre Vorschriften gehalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Einem weiteren Ehepaar ging es sehr ähnlich. Ein Ehepartner hatte ein kleines Dienstleistungsgeschäft, der andere bezog eine Rente. Als es nach Wegfall eines wichtigen langjährigen Kunden finanziell eng wurde, dachten die Eheleute noch nicht daran, sich von irgendwo unterstützen zu lassen. Man würde es schon schaffen, brauchte halt etwas Zeit, den regelmässigen Verlust wieder auszugleichen. Zahlungskräftige oder auch zahlungswillige Kunden sind jedoch nicht mehr so reich gesät, Kosten und Preise zogen immer weiter an. Wichtige Investitionen in Equipment wurden immer wieder aufgeschoben, weil immer wieder unerwartet etwas repariert oder ersetzt werden musste. So brauchten sich zuerst die Rücklagen der Familie auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Schliesslich sah auch dieses Ehepaar keinen anderen Weg mehr als Hilfe zu beantragen. Die Eheleute rechneten sich aus, durch die erwartete finanzielle Entlastung die Existenz innerhalb einiger Monate wieder selbst sichern zu können, hatte allerdings auch hier die Rechnung ohne die Vorgaben des Jobcenters gemacht. Auch hier schlug wieder der Begriff Bedarfsgemeinschaft wie eine Bombe ein. Zuerst einmal wurde wieder die Wohnung als zu teuer bemängelt und ein Umzug gefordert. Auch dieses Ehepaar musste dann feststellen, dass die Wohnungssuche sich schwieriger als erwartet gestaltet. Man musste also viel intensiver suchen, denn die Zeit drängte. Unaufhaltsam kam der Termin näher, zu dem man umgezogen sein musste und ab dem man nur noch den Betrag erhalten würde, der für eine &#8220;angemessene&#8221; Wohnung vorgesehen war.</p>
<p style="text-align: justify;">Der nötige Gewerberaum und dessen zusätzliche Kosten fand keine Berücksichtigung, aber auf die Ankündigung, das Gewerbe aufzugeben, weil man es ohne Raum nicht mehr ausüben könne, entgegnete das Jobcenter mit der Drohung, in diesem Fall die Leistung zu kürzen. Schliesslich sei man verpflichtet, auch selbst zum Lebensunterhalt beizutragen. Das mit dem erforderlichen Raum sei dann aber wieder Privatvergnügen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier die gleichen Auswirkungen. Statt sich um das Geschäft kümmern zu können, musste dringend eine Wohnung gesucht werden und statt nur wenige Monate überbrückend Leistungen zu beziehen, um dann wieder selbst den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist auch dieses Ehepaar inzwischen Dauerkunde beim Jobcenter geworden. Dringend nötige Investitionen sind nicht mehr möglich und durch die zwangsweise Vernachlässigung des Geschäfts sind weitere Kunden abgesprungen. Von einem selbstbestimmten Leben kann keine Rede mehr sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann war da noch die Mutter, die mit ihrem Sohn innerhalb 3 Jahren bereits zwei mal in eine jeweils günstigere Wohnung umziehen musste. Der Umzug hat das Jobcenter allerdings jeweils mehr gekostet als durch die günstigere Miete wieder eingespart wurde. Dann wäre da noch der Geringverdiener, der regelmässig und in Vollzeit arbeitet, nur wegen seinem geringen Verdienst noch aufstocken muss und von dem wegen einer um 20 Euro zu hohen Miete der Umzug verlangt wird. Dann ist allerdings auch noch der versoffene Dauerarbeitslose, der schon drei Wohnungen versoffen hat und dem man nun auch noch die vierte Wohnung finanziert. Weil der arme alkoholkranke Mensch nichts hat, bekommt er auch noch alles neu als Erstausstattung finanziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Niemand weiss genau, mit welchem Maß man bei den Jobcentern gemessen wird, aber ein gerechtes Maß scheint es nicht zu sein, wenn belohnt wird, wer faul ist und denjenigen, die aus ihrer Situation gern wieder heraus wollen, Steine in den Weg gelegt werden. Kundenbindung mag im Handel gut sein, in der Betreuung von Arbeitslosen sollte es aber um andere Prioritäten gehen, als sich die Arbeitslosen als solche zu erhalten. Die Leute sollen wieder in Arbeit gebracht und nicht zu Dauerkunden gemacht werden.</p>
<div>
<p>© 05.2012 Norbert Warnke</p>
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		<title>Plattform von US Justiz geschlossen &#8211; Millionen Unschuldiger betroffen!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion hat die US Justiz den Anbieter megaupload.com unter dem Vorwurf illegalen Filesharings ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Betroffen sind von der Schliessung insgesamt 150 Millionen registrierte Nutzer der Plattform und alle ihre darüber angebotenen Inhalte. Unzählige von weltweit vielen Millionen Usern hochgeladene Dateien sind somit nicht mehr über die bekannten Links abrufbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion hat die US Justiz den Anbieter megaupload.com unter dem Vorwurf illegalen Filesharings ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Betroffen sind von der Schliessung insgesamt 150 Millionen registrierte Nutzer der Plattform und alle ihre darüber angebotenen Inhalte. Unzählige von weltweit vielen Millionen Usern hochgeladene Dateien sind somit nicht mehr über die bekannten Links abrufbar. Auf viele User kommt nun viel Arbeit zu, um ihre legalen und oft selbst erstellten Angebote wieder zugänglich zu machen. Betroffene User zeigen sich verständlicherweise geschockt und zum Teil stark verunsichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich darf nicht davon ausgegangen werden, dass ein wesentlicher Teil von 150 Millionen registrierten Nutzern (immerhin fast die doppelte Anzahl der gesamten Einwohner Deutschlands oder rund die Hälfte aller Einwohner der USA) die Plattform für illegale Aktivitäten genutzt hat. Betroffen sind mit Sicherheit weit über 100 Millionen völlig unschuldiger User. Hier wurde offensichtlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen und weltweit viele Millionen Geschädigte bleiben auf der Strecke. Von einer Verhältnismässigkeit der Mittel kann angesichts vieler Millionen grösstenteils Geschädigter sicher keine Rede sein.</p>
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		<title>Sozialwesen &#8211; siecht es noch oder ist es schon tot?</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/sozialwesen-siecht-es-noch-oder-ist-es-schon-tot/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 21:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Geselolschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[Von mehr oder weniger grossen Problemen hört man bereits seit einigen Jahren immer wieder. Besonders in der letzten Zeit häufen sich diese Meldungen jedoch und immer mehr berichten auch die Medien über besonders unverständliche Verfahrensweisen und Handlungen durch Institutionen, die eigentlich dazu da sein sollten, schuldlos in Not geratene Bürger vor dem Fall in tiefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1244" title="sozialfalle150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/09/sozialfalle150.jpg" alt="" width="150" height="133" />Von mehr oder weniger grossen Problemen hört man bereits seit einigen Jahren immer wieder. Besonders in der letzten Zeit häufen sich diese Meldungen jedoch und immer mehr berichten auch die Medien über besonders unverständliche Verfahrensweisen und Handlungen durch Institutionen, die eigentlich dazu da sein sollten, schuldlos in Not geratene Bürger vor dem Fall in tiefe soziale Löcher zu bewahren. Mittlerweile sind die gleichen Institutionen teilweise sogar dazu übergegangen, diese Löcher zu vertiefen und statt eines hilfreichen Geländers Bürgern den Schubs hinein zu bieten. Zwar ist es nicht Aufgabe dieser Institutionen, Bürger in Löcher zu schubsen, doch wenn die Vorschriften es irgendwie erlauben, macht man doch gern mal Gebrauch von dieser Möglichkeit. <span id="more-1243"></span>Natürlich möchte man die Allgemeinheit schützen, bedenkt aber nicht, dass auch diejenigen ein Teil jener zuschützenden Allgemeinheit sind, die man da schubst.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch solche Berichte finden vermehrt den Weg in die Medien, die vor bösen und arbeitsunwilligen Schmarotzern warnen, die auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben führen. Berichte über den frechsten Arbeitslosen machen die Runde und Talkshows führen einen Faulenzer nach dem anderen im TV Programm vor. Ja, vor diesen Elementen muss die Gesellschaft geschützt werden, nur wo genau ist die Grenze und wen betrifft es überhaupt? Sind es wirklich nur diese dem Broterwerb nicht sonderlich zugetanen Randgruppen, die durch Entscheidungen zum Schutz der Allgemeinheit unerfreuliche Auswirkungen zu spüren bekommen, die sie schliesslich durch ihr eigenes Fehlverhalten auch verdient haben?</p>
<p style="text-align: justify;">Nehmen wir doch einfach mal jene Menschen, die in Vollzeit arbeiten gehen und den weitaus grössten Teil ihres Lebensunterhalts und den für ihre Familien selbst durch eigene harte Arbeit erwirtschaften. Menschen, die mit Billiglöhnen unterhalb der Armutsgrenze abgespeist keine andere Möglichkeit haben, als sich zusätzlich noch ein paar Euro Unterstützung zu holen. So der Fall eines Familienvaters, der trotz Vollbeschäftigung monatlich rund 70 Euro Unterstützung benötigt und nun die Aufforderung erhielt, wegen einer um nur 16 Euro zu hohen Miete bis zum Jahresende eine günstigere Wohnung finden zu müssen. Medienberichte sprechen aktuell und allein in Berlin von einer fünfstelligen Zahl von Aufforderungen, bis zum Ende des Jahres die Wohnung wechseln zu müssen. Aufforderungen dieser Art gingen nicht nur an Langzeitarbeitslose, sondern auch an Vollbeschäftigte, Schwerbehinderte, chronisch Kranke Menschen und Rentner.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Ergebnis ist der Wohnungsmarkt in Berlin, was günstigen Wohnraum betrifft, wie leergefegt. Was im Rahmen der für Berlin geltenden Warmmiete angeboten wird, ist nicht selten in sehr schlechtem Zustand, renovierungsbedürftig, verschmutzt und mit Mängeln aller Art behaftet. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn dieses weit kleiner ist als die Masse derer, die unter Zeitdruck händeringend suchen, scheint für viele das letzte Loch noch besser als ein Platz unter der Brücke angesichts des nahenden Winters. Die Auswirkungen spüren allerdings auch die Wohnungssuchenden, die mit alledem direkt eigentlich gar nichts zu tun haben und aus diesem oder jenem Grund einfach nur eine bezahlbare Wohnung suchen, bei leergefegtem Markt aber nur schwer finden. So mager wie jetzt war das Wohnungsangebot in Berlin bereits seit vielen Jahren nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt es auch den umgekehrten Fall, wie bei einer Rentnerin und Witwe eines Unternehmers, die aus einer unsicheren Wohnung in eine sicherere und günstigere ziehen wollte, aber nicht durfte. Nach mehreren Einbruchsversuchen in ihre im Erdgeschoss gelegene Wohnung hatte die Frau tatsächlich eine Wohnung gefunden, die nicht nur sicherer (Hochparterre) war, sondern auch noch etwas grösser, deutlich heller und in der Miete auch noch deutlich günstiger war. Dennoch wurde der Frau der Umzug trotz ärztlichem Gutachten und trotz Widerspruch verwehrt. In der Begründung hiess es einfach, sie hätte doch eine Wohnung, die von der Miete her im Rahmen läge und es gäbe keinen Grund für einen Umzug. Das Pech der Dame: Wegen der als langjährige Hausfrau und Mutter etwas zu kleinen Rente ist sie auf eine kleine zusätzliche Unterstützung angewiesen und hat nun kein Recht mehr auf die eigentlich verfassungsmässig garantierte Freizügigkeit der Wohnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Unternehmen und Familien kann der Hammer der Ämter mit voller Wucht treffen. So einem Unternehmer, der trotz guter Auftragslage seinen Handwerksbetrieb mit mehreren Angestellten wegen hoher Aussenstände durch zahlungsunwillige Kunden schliessen musste. Ohne Arbeitslosenversicherung blieb nur der sofortige Fall ins Arbeitslosengeld 2 und damit die Mithaftung der Ehefrau durch Unterhaltspflicht. Nun hatte auch die Ehefrau einen eigenen kleinen Dienstleistungsbetrieb mit mehreren Angestellten, den sie jedoch nach Ausrechnung des Familienbedarfs nicht mehr hätte weiterführen können. Um wenigstens den Betrieb der Frau zu retten, trennte sich die Familie, zu der noch ein Kind gehört. Dennoch war alles so sehr aus den Fugen, dass auch der Betrieb der Frau nicht mehr weitergeführt werden konnte. Im Ergebnis ist die Familie getrennt, zwei Betriebe mit insgesamt über 10 Angestellten sind vernichtet und beide arbeiten nur noch geringfügig, da zu allem Überfluss auch noch die Schuldenfalle kräftig zugeschnappt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann war da noch eine langjährige Modedesignerin und Boutiquebesitzerin, die eigentlich ihren Ruhestand in Ruhe verbringen und sich mit Nebenerwerb im Modebereich ein zusätzliches Taschengeld schaffen wollte. Leider schnappte auch hier die Falle gnadenlos zu, denn die Rente war knapp unter dem Limit und aus der eigentlich nur für eine kurze Übergangsphase angedachten Unterstützung wurde durch amtliche Entscheidung die so genannte Grundsicherung, und zwar dauerhaft und mit der ausdrücklichen Vorgabe, dass jeglicher Nebenerwerb ausdrücklich verboten sei. Ein umfangreicher Warenbestand zählte als Vermögen, dessen Verkauf hätte als Einkommen die sofortige Einstellung der Unterstützung zur Folge. Die leihweise Überweisung des Sohnes, um eine bereits fällige Rechnung noch einigermassen pünktlich bezahlen zu können, wurde als Einkommen gezählt und von der Unterstützung des Folgemonats abgezogen. Die Frau, die ihr Leben lang ihr Leben in die eigenen Hände genommen hatte, verstarb nur wenige Monate später verbittert und ohne Recht am eigenen Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies sind alles Fälle, in denen nicht arbeitsscheue Langzeitarbeitslose eine Hauptrolle spielen, sondern Menschen, die ihr Leben lang aktiv im Leben gestanden und auch etwas erreicht hatten. Gemeinsam hatten sie nur das gleiche Pech, das heutzutage jeden treffen kann, nämlich ohne eigenes Verschulden in eine Situation geraten zu sein, zeitweise Unterstützung in Anspruch nehmen zu müssen und dafür nun in den Mühlen ebendieser Unterstützung gefangen zu sein. Statt die erhoffte Unterstützung zu finden, aus der schon unangenehmen Situation wieder hinausgelangen zu können, fanden sie nur Gängeleien und wurden dauerhaft an diese Unterstützung gefesselt, die sie eigentlich schnell wieder überwinden wollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier läuft doch einiges schief. Statt Notsituationen überwinden zu helfen, werden sie zementiert und statt Schaden zu begrenzen, noch weitere Schäden angerichtet. Statt die Wirtschaftskraft der Betroffenen wiederherzustellen, wird sie dauerhaft vernichtet. Statt wieder selbst ihren Beitrag leisten zu können, sind Menschen dazu verdammt, von Beiträgen derer leben zu müssen, die sich jederzeit ebenfalls in der gleichen Falle verstricken können. Gleichzeitig bekommen andere Menschen, die seit vielen Jahren nicht gearbeitet haben und schon die dritte Wohnung versoffen haben, noch eine vierte und Menschen, die nachweisbar nicht arbeiten wollen, eine sinnlose und teure Massnahme nach der anderen verpasst, die sie aber nicht wieder in Lohn und Brot bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Chancen und Möglichkeiten müssen gerechter verteilt werden und vor allem diejenigen erreichen, die noch etwas daraus machen können und das auch wollen!</p>
<p style="text-align: justify;">© 09.2011 by Norbert Warnke</p>
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		<title>Wundermittel gegen Darmkeim EHEC?</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/wundermittel-gegen-darmkeim-ehec/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[EHEC]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen schreckt uns der neu aufgetauchte Darmkeim EHEC auf. Die Wissenschaft ist sich noch uneinig, Expertenmeinungen gehen auseinander, geklärt ist noch nichts, aber Geschäftemacher bieten bereits Wundermittel gegen den gefährlichen Erreger an. Erste Todesfälle werden bekannt und das Spiel mit der Angst der Menschen wird wirtschaftlich ausgenutzt. Hier kann man nur ausdrücklich warnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1233" title="achtung" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/05/achtung.jpg" alt="" width="150" height="115" />Seit einigen Tagen schreckt uns der neu aufgetauchte Darmkeim EHEC auf. Die Wissenschaft ist sich noch uneinig, Expertenmeinungen gehen auseinander, geklärt ist noch nichts, aber Geschäftemacher bieten bereits Wundermittel gegen den gefährlichen Erreger an. Erste Todesfälle werden bekannt und das Spiel mit der Angst der Menschen wird wirtschaftlich ausgenutzt. <span id="more-1232"></span>Hier kann man nur ausdrücklich warnen, denn angesichts mehrerer Todesfälle kann eine falsche Entscheidung lebensgefährlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Nahrungsergänzungsprodukte, die rechtlich nicht umsonst zu den Lebensmitteln zählen, nun als Wundermittel gegen gefährliche Erkrankungen anpreist, spielt bewusst oder unbewusst mit dem Leben seiner Mitmenschen, um sich womöglich eine einzeln meist recht magere Handelsspanne von wenigen Euro einstecken zu können und hält betroffene Menschen davon ab, den einzig richtigen Schritt zum Arzt zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vergennen wir nicht, dass Händler meist weder eine medizinische Ausbildung noch sonstige Qualifikation besitzen, Krankheiten in irgendeiner Form behandeln zu dürfen und dass jegliche Aussage, die Lebensmitteln Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten zuschreibt, nicht umsonst gesetzlich streng verboten ist. Die Zeiten, in denen fahrende Händler Schmutzwasser in Flaschen als Wundermedizin verkaufen durften, sind glücklicherweise seit vielen Jahren vorbei. Das sollte analog auch für gewöhnliche Lebensmittel gelten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nahrungsergänzung hat durchaus ihren Sinn und ist heutzutage oft genug unverzichtbar, um dem Körper eine ausreichende Versorgung benötigter Nähr- und Vitalstoffe zuzuführen. Eines ist Nahrungsergänzung jedoch nicht, nämlich Medizin.</p>
<p style="text-align: justify;">Der EHEC Erreger ist bislang noch nicht einmal von Forschern identifiziert worden, die noch mit Hochdruck daran arbeiten. Von Mitteln gegen nicht einmal bekannte Erreger kann seriös also kaum die Rede sein. Nach bisherigen Erkenntnissen sollte rohes Gemüse gemieden und besser gut abgekochtes verwendet werden. Gründliches Händewaschen sollte eh obligatorisch sein, wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs war. Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich und bewegen Sie sich ausreichend, dann kann sich Ihr Körper besser gegen Angriffe von Keimen wehren. Gehen Sie bei verdächtigen Symptomen zum Arzt. Kaufen Sie keinesfalls Wundermittel!</p>
<p>© 05.2011 Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz/achtung/wundermittel-gegen-darmkeim-ehec/" target="_self">nowa.biz</a></p>
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		<item>
		<title>Rentenrisiko &#8211; Sparen für den Staat?</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/rentenrisiko-sparen-fur-den-staat/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 07:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wichtiger wird für viele Menschen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge, um einer möglicherweise drohenden Altersarmut zu entgehen. Was viele nicht wissen: Auch dieses System hat Maschen, die so manchen Menschen später durchfallen lassen. Tatsächlich ist es möglich, trotz jahrelangem Einzahlen in eine vermeintlich sichere Altersversorgung im Bedarfsfall unter&#8217;m Strich leer auszugehen. Vor allem betrifft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1221" title="alte150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/04/alte150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Immer wichtiger wird für viele Menschen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Altersvorsorge, um einer möglicherweise drohenden Altersarmut zu entgehen. Was viele nicht wissen: Auch dieses System hat Maschen, die so manchen Menschen später durchfallen lassen. Tatsächlich ist es möglich, trotz jahrelangem Einzahlen in eine vermeintlich sichere Altersversorgung im Bedarfsfall unter&#8217;m Strich leer auszugehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1219"></span>Vor allem betrifft es Menschen, die zu wenig versicherungspflichtig beschäftigt waren oder als Selbständige die eigene Altersversorgung nicht rechtzeitig ernst genug genommen zu haben. Einige Vorsorgemodelle werden zwar als &#8220;Hartz4-sicher&#8221; beworben, mögen das womöglich auch sein, aber im Rentenalter fällt das Arbeitslosengeld weg und wird bei entsprechender Einkommenslage durch die so genannte &#8220;Grundsicherung&#8221; ersetzt, ein Modell mit Tücken.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat ein normaler Rentner noch die Möglichkeit, auch zusätzliche Einnahmen für eine Einkommensaufbesserung nutzen zu können, lässt die Grundsicherung keine Freibeträge zu. Das bedeutet, jeder Cent zusätzlicher Einnahme wird von der regulären Leistung der Grundsicherung abgezogen. Konkret heisst dies, wer beispielsweise viele Jahre mühsam eine kleine Zusatzrente angespart hat, erhält diese zwar auch, jedoch eine um den gleichen Betrag gekürzte Grundsicherung. Im eigenen Geldbeutel landet in einem solchen Fall also nicht ein Cent mehr als ohne Zusatzrente.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsorgemodelle für Zusatzrente machen schon Sinn, allerdings nicht für Menschen, die im Alter auf Grundsicherung angewiesen sein werden. Hier empfiehlt es sich dringend, vor Abschluss eines entsprechenden Vorsorgemodells die künftige eigene Rentensituation dahingehend zu analysieren, ob später tatsächlich eine von Grundsicherung unabhängige Altersversorgung gewährleistet ist oder ein konkretes Risiko besteht, möglicherweise jahrelang einzuzahlen, ohne später einen spürbaren Vorteil daraus ziehen zu können.</p>
<p>© 04.2011 Norbert Warnke für <a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1104&amp;Itemid=1">mlm-network.biz</a></p>
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</p>
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		<title>Jugendmediendienste-Staatsvertrag sorgt für Unsicherheit</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 18:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch nicht in Kraft, aber der ab Januar 2011 geltende neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag (JMStV) sorgt bereits jetzt für grosse Verunsicherung unter Website- und Blogbetreibern. Mehreren Medienberichten nach machen die ersten Blogs bereits dicht und die aktuelle Berichterstattung und viele Diskussionen tragen nicht gerade zu höherer Sicherheit bei. Wichtigste Neuerung ist die künftige Pflicht der Betreiber, Inhalte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1194" title="d-justiz" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/12/d-justiz.jpg" alt="" width="150" height="139" />Noch nicht in Kraft, aber der ab Januar 2011 geltende neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag (JMStV) sorgt bereits jetzt für grosse Verunsicherung unter Website- und Blogbetreibern. Mehreren Medienberichten nach machen die ersten Blogs bereits dicht und die aktuelle Berichterstattung und viele Diskussionen tragen nicht gerade zu höherer Sicherheit bei. Wichtigste Neuerung ist die künftige Pflicht der Betreiber, Inhalte auf möglicherweise jugendgefährdende Inhalte zu prüfen und ihre Angebote entweder im Zugang einzuschränken oder kenntlich zu machen.<span id="more-1192"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der neue Jugendmediendienste-Staatsvertrag sieht unter Anderem eine an die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und Computerspieleanbieter angelehnte Kennzeichnung nach Altersgruppen vor. Demnach sollen Webseiten, die möglicherweise jugendgefährdenden Content beinhalten, deutlich gekennzeichnet oder so betrieben werden, dass der Zugang für Jugendliche zumindest deutlich erschwert wird. Eine solche Variante wäre beispielsweise die Erreichbarkeit nur zu bestimmten Uhrzeiten. Daneben ist vorgesehen, dass gewerbliche Webseiten mit jugendgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten in ihrem Impressum einen unmittelbar erreichbaren Jugendschutzbeauftragten angeben müssen. Dieser Jugendschutzbeauftragte muss auch fachlich qualifiziert sein, um seine Aufgabe erfüllen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bedeutet das nun in der Praxis?</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal ist üblicherweise bei allen Neuerungen das Geschrei gross und viele befürchten für sich und ihre Angebote Nachteile. Zur Zeit ist jedoch, obwohl die Einführung dieses Staatsvertrags mit Gesetzeskraft fast unmittelbar bevorsteht, vieles noch völlig unklar und viele Politiker, Pädagogen und Medienschaffende halten die Umsetzung für undurchführbar. So sind beispielsweise wichtige Punkte nicht ausreichend geklärt und werden wahrscheinlich anfangs für Verwirrung, aber auch für Missbrauch sorgen. In jedem Fall dürfte nach Einführung des JMStV mit einer Abmahnwelle zu rechnen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wen betrifft es?</p>
<p style="text-align: justify;">Gerichtet ist der Jugendmediendienste-Staatsvertrag vor allem an gewerbliche Angebote, aber auch Blogs und Social Media Einrichtungen wie Communities und Foren, deren Inhalte ganz oder teilweise jugendgefährdend oder entwicklungsbeeinträchtigend ist. Hier geht es vor allem um Darstellungen von Gewalt, politische Randmeinungen und sexuelle Darstellungen. Ausgenommen sind Inhalte, die sich vor allem auf Nachrichten und politisches Zeitgeschehen beschränken und an deren Inhalten &#8220;berechtigtes Interesse&#8221; besteht. Hier dürfte jedoch vieles Auslegungssache sein, denn die Vorgaben sind leider zu vage formuliert, um als Richtwert geeignet zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Angebote dürften zumindest für die Praxis, nur zu bestimmten Zeiten erreichbar zu sein, kaum geeignet sein und da für sehr viele Anbieter technische Vorrichtungen, bestimmte Altersgruppen auszusperren, nicht umsetzbar sein dürften, bleibt für die überwiegende Zahl der Inhalte nur noch die Klassifizierung nach Altersgruppen. Auch dies ist jedoch nicht ganz so einfach, wie es scheint, denn Testläufe unter Webseitenbetreibern haben ergeben, dass rund 80% der abgegebenen Einschätzungen falsch waren. Das rechtliche Risiko bleibt nun einmal beim Betreiber, der allerdings auch die kostenpflichtige und kostspielige Mitgliedschaft bei einer Freiwilligen Selbstkontrolle wählen kann. Hier ist jedoch mit Jahresbeiträgen von bis zu mehreren tausend Euro zu rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was erst einmal bleibt und dringend anzuraten wäre, ist die ständige Beobachtung der aktuellen Diskussion zum Thema und gründliche Prüfung des eigenen Internetcontent auf möglicherweise jugendgefährdende Inhalte. Nähere allgemeine Infos zum JMStV und weiterführende Links stehen bei Wikipedia zur Verfügung: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendmedienschutz-Staatsvertrag" target="_blank">de.wikipedia.org/&#8230;</a></p>
<p style="text-align: justify;">Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird und viele Politiker und Medienschaffende laufen bereits Sturm gegen den neuen JMStV. Dennoch sollte die Entwicklung aufmerksam verfolgt werden. Diejenigen, die der Vertrag treffen soll, werden allerdings ins Ausland ausweichen und ihre Inhalte von dort aus weiterhin unbehelligt ins Netz stellen. Im Grunde wird also mit Kanonen auf Spatzen geschossen und der angedachte Zweck wahrscheinlich verfehlt werden. So wichtig und nötig vernünftige Regularien auch sind, nationale Alleingänge lösen hier sicherlich keine international auftretenden Probleme.</p>
<p>© 11.2010 Norbert Warnke für <a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1084&amp;Itemid=1">mlm-network.biz</a></p>
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</p>
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		<title>Wissenswertes über Webseitenstatistik</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/wissenswertes-uber-webseitenstatistik/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 09:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Webseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Winston Churchill soll einmal gesagt haben, &#8220;ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe&#8221;. Das sagt schon einiges zu Statistiken allgemein aus, die zwar Zahlen transportieren, aber auch interpretieren. Selbst wenn alle Zahlen richtig sind, also nicht gefälscht, ist es vor allem also die Grundlage der Erfassung und die Interpretation, die wir nachvollziehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/statistik.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1170" title="statistik" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/statistik.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a>Winston Churchill soll einmal gesagt haben, &#8220;ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe&#8221;. Das sagt schon einiges zu Statistiken allgemein aus, die zwar Zahlen transportieren, aber auch interpretieren. Selbst wenn alle Zahlen richtig sind, also nicht gefälscht, ist es vor allem also die Grundlage der Erfassung und die Interpretation, die wir nachvollziehen sollten, um aus einer Statistik positives oder negatives ableiten zu können, mit dem wir dann auch zuverlässig arbeiten können.<span id="more-1168"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst ist einmal sehr wichtig, zu wissen, wie eine Statistik zu ihren Zahlen kommt, was genau erfasst wird und ob die Statistik überhaupt dazu in der Lage ist, alles nötige zu erfassen. Daraus können wir dann ableiten, ob diese Statistik für unsere Zwecke überhaupt brauchbar ist. Gerade bei Webseitenstatistiken gibt es extreme Unterschiede und Statistiken für einunddieselbe Webseite können höchst unterschiedlich ausfallen und um mehrere hundert Prozent variieren. Wirklich zuverlässige Statistiken sind also zum einen davon abhängig, wie eine Statistik zustande kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ganze Reihe von verschiedensten Statistikdiensten und Tools kann schon online genutzt werden. Dabei sollten wir immer bedenken, dass diese Tools keinen Zugriff auf die Server haben, nur auf ausgelöste Zählimpulse oder Schätzungen beruhen und teilweise völlig unterschiedliche Dinge erfassen und zählen. Die einfachste Lösung ist der Counter, der jedoch nur erfasst, was auch Zählimpulse liefert, die zuvor eingebaut werden müssen. Was bei statischen Webseiten vielleicht noch halbwegs funktioniert, ist für komplexere Webprojekte mit dynamischen Seiten und integrierten Diensten oder Funktionen wie Blogs, Foren, Votings, Community-Funktionen und einigem mehr schon deshalb völlig ungeeignet, weil der für den Zählimpuls nötige Code nur in einen kleinen Bruchteil des Angebots integriert werden kann, also nur ein winziger Teil überhaupt gezählt wird, wenn nicht gar nur anhand nicht einmal näher bekannter Grundlagen lediglich geschätzt. Externe Statistiktools kann man also komplett ausschliessen, wenn man auf zuverlässige Ergebnisse wert legt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dynamische Projekte wie Seiten mit CMS-System, Blogs, Foren, Shops, Communities oder soziale Netzwerke basieren zumeist auf einer bestimmten Software, die mitunter bereits über eine integrierte Statistikfunktion verfügt oder mit Plugins aufgerüstet werden kann. Auch hier kommt es jedoch zuallererst darauf an, was genau erfasst wird. Oft berücksichtigt eine Statistik nur einen Teil der Grundfunktionen, während beispielsweise durch weitere Plugins zusätzlich implementierte Funktionen überhaupt nicht erfasst werden. Selbst die Grundfunktionen werden mitunter von verschiedenen Statistik-Plugins völlig unterschiedlich erfasst und noch unterschiedlicher ausgewertet. Das stellen wir leicht fest, indem wir einfach mehrere dieser Plugins probieren und die Ergebnisse miteinander vergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei beiden bisher beschriebenen Varianten wird lediglich ein Bruchteil der tatsächlichen Aktionen tatsächlich erfasst. So kann es beispielsweise vorkommen, dass statische oder gar dynamische Contentseiten durchaus gezählt werden, jedoch weder Forenbeiträge noch Kommentare, Activity-Streams, Userprofile, Aktions-Pages oder Votings, oft nicht einmal Blogbeiträge. Heraus kommt so lediglich ein unvollständiges und verzerrtes Gesamtbild.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schliesslich bleibt noch die servergestützte Erfassung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seitens des Hosters werden je nach Hostingpaket alle Aktionen in den originalen Server-Logfiles protokolliert. Hierbei handelt es sich um eine Textdatei, die absolut alles und jede einzelne Aktion mit Herkunft, Adresse, Dauer und diversen weiteren Daten wie IP-Adresse und verwendetem Browser protokolliert. Die Server-Logfiles enthalten tatsächlich als einzige Dokumentation wirklich alle tatsächlich getätigten Aktionen und Zugriffe und können daher auch als einzige wirklich zuverlässige Grundlage für eine Statistik angesehen werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, die auf einer Auswertung der originalen Serverlogfiles beruhen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Statistikfunktion des Webhosters</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Webhoster bieten von sich aus eine eigene Statistikfunktion an und stellen dem User die fertige Auswertung von aus den Logfiles generierten Daten an. Dabei bedient sich der Hoster einer eigenen servergestützten Software, auf die der Seiteninhaber entweder aus seinem Kundenmenü oder mittels gesonderter Zugangsdaten zugreifen kann. Eine Auswahl an Daten und Auswertungen kann dann direkt in fertigen Tabellen und grafischer Anzeige abgerufen werden. Die Statistik des Hosters erfasst grundsätzlich alle Zugriffe, es gehen also keine zum Teil sehr wichtigen Einzelheiten verloren und die Daten werden kontinuierlich erfasst und über einen längeren Zeitraum in miteinander vergleichbarer Form bereitgestellt, um Entwicklungen nachvollziehen zu können. Erfasst werden in der Regel die folgenden Eckdaten: Gesamte Zugriffe, Besucher, Seitenaufrufe, Einstiegs- und Ausstiegsseiten, häufigste Seiten, Suchmaschinen, häufigste Suchbegriffe, vom User verwendeter Browser und Herkunft des Besuchers (Land). Zugriffe werden nach Monaten, Tagen und Stunden angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Achtung: Diese Funktion ist dann unzuverlässig, wenn mehrere Domains in einem Paket gehostet werden und die Software keine für jede Domain einzeln abrufbare Auswertung anbietet!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auswertung mit eigener Analyse-Software</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meist bietet der Hoster neben der Statistikfunktion auch den Download der originalen Logfiles an. Diese Logfiles können mit einer speziellen Analysesoftware sehr umfangreich selbst ausgewertet werden. Software zur Auswertung von Logfiles ist zwar auch kostenlos im Internet erhältlich, jedoch meist in englisch, mitunter für ungeübte Anwender sehr umständlich zu bedienen. Gute Webanalysesoftware in deutsch ist recht teuer, es sollte also vor dem Einsatz gründlich geprüft werden, ob die Anschaffung solcher Software überhaupt nötig ist. Die Auswertung über eigene Software bringt mit Sicherheit die umfangreichsten Ergebnisse und erlaubt je nach Software auch die Analyse von einzelnen Promotionaktionen oder Teilbereichen, ist in der Handhabung jedoch auch sehr zeitaufwändig, erfordert eine gute Organisation und viel Speicherplatz für die Auswertungen. Eine umfangreiche Monatsauswertung kann schon einmal an die hundert Seiten stark sein und man verliert schnell den Überblick.</p>
<p style="text-align: justify;">Achtung: Auch hier sind mehrere Domains in einem Paket problematisch und werfen ein unzuverlässiges Ergebnis aus. Eine eigene Auswertung macht nur Sinn für grosse professionelle Webauftritte, um die erfassten Ergebnisse direkt in Aufbau und Content der Seiten und Marketingmassnahmen einfliessen zu lassen. Wegen des hohen Aufwands lohnt sich das nur für Webauftritte mit mehreren Millionen Besuchern im Monat, über die auch mindestens fünfstellige Umsätze generiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die beste Lösung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am besten sind wir in den allermeisten Fällen tatsächlich mit dem Auswertungsangebot unseres Hosters bedient, das zum einen wirklich alle Zugriffe zuverlässig erfasst und gleich noch eine Reihe der wichtigsten Daten und Auswertungen zur Verfügung stellt, ohne dass wichtige Teile unter den Tisch fallen oder der Aufwand unverhältnismässig hoch wird.</p>
<p>© 08.2010 by Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz">nowa.biz</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nowa.biz"><img class="aligncenter" title="Social Network für Network Marketing" src="http://nowa.biz/banner/468a.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
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		<title>Wichtige Tipps für Social Networks</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 08:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der grossen Marketingtrends 2010 ist Social Media Marketing, also die Präsenz der eigenen Angebote oder des Unternehmens in Social Networks. Besonders im asiatischen Raum werden Social Networks bereits sehr aktiv auch für Merketing genutzt, während in Europa und den USA nach wie vor die rein private Nutzung dieser Dienste im Vordergrund steht. Gerade das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1164" title="socmed150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/socmed150.jpg" alt="" width="150" height="132" />Einer der grossen Marketingtrends 2010 ist Social Media Marketing, also die Präsenz der eigenen Angebote oder des Unternehmens in Social Networks. Besonders im asiatischen Raum werden Social Networks bereits sehr aktiv auch für Merketing genutzt, während in Europa und den USA nach wie vor die rein private Nutzung dieser Dienste im Vordergrund steht. Gerade das Vorhandensein sehr unterschiedlicher und breiter Zielgruppen im so genannten Web 2.0 bietet gute Chancen, Inhalte jenen Zielgruppen zugänglich zu machen. Hierbei sind jedoch einige Dinge zu beachten, wenn man tatsächlich etwas erreichen möchte.<span id="more-1161"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst einmal sollten wir uns darüber im Klaren sein, welches Ziel wir verfolgen möchten, also Produktabsatz oder Gewinnung von Geschäftspartnern. Jede Zielgruppe sollte immer unterschiedlich angesprochen werden, eine für alle Menschen und jeden Zweck gleichermassen geeignete Strategie existiert nicht &#8211; verschiedene Aufgaben erfordern unterschiedliche Strategien.</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist auch, sich für ein bestimmtes tägliches Zeitkontingent zu entscheiden und sich dann für eine oder mehrere Plattformen zu entscheiden, die wir nutzen möchten. Die Zeit sollte ausreichen, um Kontakte aufzubauen und zu pflegen, uns aber nicht von unseren anderen wichtigen Aufgaben abhalten. Die Plattform sollte so gewählt werden, dass wir dort Kontakt zur für unser Geschäft und Anliegen richtige Zielgruppe finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Hauptanliegen ist zuallererst immer die Generierung von Kontakten. Ist ein Kontakt hergestellt, muss er gepflegt und eine Beziehung und Vertrauen aufgebaut werden. In erster Linie entscheidet nicht Produkt oder Geschäft, sondern Sympathie und Vertrauen, ob ein Kontakt ausgebaut werden kann oder nicht. Erst dann wird aus einem ersten Kontakt ein qualifizierter Interessent (Lead).</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vordergrund sollten die Bedürfnisse der Menschen stehen. Wir sollten keinesfalls mit der Tür ins Haus fallen und auch auf posten von geschäftlichen Angeboten in Status-Meldungen oder Messages verzichten, denn das bringt keine Kontakte, sondern kostet welche. Die beste Strategie ist, mit den Menschen zu kommunizieren und ihnen zuzuhören, was sie möchten, was sie für Bedürfnisse oder vielleicht auch Probleme haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der weit überwiegende Teil der User von Social Networks nutzt diese Plattformen nicht, um dort Geschäftsmöglichkeiten oder Produkte zu finden. Viele User sozialer Netzwerke reagieren auf direkte Werbung sogar genervt. Aus verschiedenen Studien ist bekannt, dass die meisten Menschen der Werbung nicht vertrauen, sehr viele aber persönlichen Empfehlungen vertrauenswürdiger und bekannter Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist eine Beziehung und Vertrauen aufgebaut, können passend zur Kommunikation auch mal persönliche und individuelle Empfehlungen und Tipps weitergegeben werden, die dann auch mehr Gewicht haben, als wenn wir unserem Gegenüber sofort seine Werbung ungefragt um die Ohren schlagen. Bieten wir Kosmetik an, können wir mit Beauty-Tipps punkten; haben wir Haushaltsprodukte, können wir Haushaltstipps geben. Dabei sollten wir aber nicht von Anfang an den Verkauf in den Vordergrund stellen, sondern einfach nur unseren Kontakten weiterhelfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein soziales Netzwerk ist keine Werbeplattform, sondern soll Kontakte generieren sowie Menschen kennenlernen und Beziehungen aufbauen helfen. Sehen wir ein soziales Netzwerk wie eine virtuelle Kneipe und begegnen wir offen und unverbindlich Menschen, wird sich aus einigen Kontakten mit Sicherheit etwas entwickeln. Stürmen wir rein und stören an jedem Tisch mit der Frage &#8220;wollen Rose kaufen?&#8221;, bleiben wir ein Fremdkörper.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Social Network stellen wir uns direkt in die Öffentlichkeit und werden auch von vielen anderen Menschen wahrgenommen. Ob positiv oder negativ, entscheidet sich durch unser eigenes Auftreten. Nachhaltige negative Wirkung kann schon ein einmaliger Fehltritt bringen &#8211; nachhaltig positive Wirkung bringt nur Kontinuität über längere Zeit.</p>
<p>© 11.08.2010 by Norbert Warnke für <strong><a href="http://nowa.biz/fachwissen/wichtige-tipps-fur-social-networks/">nowa.biz</a></strong></p>
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		<title>Geiz &#8211; Die Kehrseite</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/geiz-die-kehrseite/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[geiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren schon breitet sich die &#8220;Geiz ist geil&#8221; -Mentalität immer weiter aus. Sparen ist Trumpf. Alles soll möglichst wenig kosten, sei es in der Anschaffung, Leistung oder Herstellung. Grosse Teile der Verbraucher suchen geradezu nach Angeboten, die möglichst billig sind, für die man selbst möglichst wenig bezahlen muss. Auswirkungen hat das allerdings nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1158" title="geldkreis" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/08/geldkreis.jpg" alt="" width="150" height="128" />Seit Jahren schon breitet sich die &#8220;Geiz ist geil&#8221; -Mentalität immer weiter aus. Sparen ist Trumpf. Alles soll möglichst wenig kosten, sei es in der Anschaffung, Leistung oder Herstellung. Grosse Teile der Verbraucher suchen geradezu nach Angeboten, die möglichst billig sind, für die man selbst möglichst wenig bezahlen muss. Auswirkungen hat das allerdings nicht nur auf die Qualität dieser billigen Angebote.<span id="more-1155"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine unumstössliche Tatsache ist, dass billige Endpreise immer bedeuten, dass an irgendetwas gespart werden musste, denn Einsparungen bei Herstellung oder Logistik sind nötig, um auch den Endpreis gering zu halten. Alles, was etwas kostet, verteuert ein Produkt, das schliesslich nicht aus dem Nichts entsteht. Wer also Waren billig anbieten will, muss dafür zwangsläufig die Kosten senken, die den Preis in die Höhe treiben könnten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo wird meist gespart?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zuerst einmal sind es billige und daher oft minderwertige Rohstoffe, die günstig beschafft werden können. Alte Maschinen ohne moderne Sicherheitsstandards kosten einen Produzenten weit weniger, seine Arbeiter jedoch Gefahren und Risiken. Billig produzieren lässt sich besonders gut in möglichst armen Ländern, wo die Menschen schon, um überleben zu können, auch auf extrem schlecht bezahlte Jobs angewiesen sein können. Menschen, die für sechs Tage je Woche neun bis sechzehn Stunden Arbeit mit Monatslöhnen um die 25 Euro abgespeist werden, finden sich weltweit viele Millionen. Gesundheitsversorgung und soziale Absicherung zählen zu den Lohnnebenkosten, aber in vielen Ländern der &#8220;dritten Welt&#8221; gibt es beides nicht. Wer krank wird und kein Geld für einen Arzt hat, bleibt gnadenlos auf der Strecke, denn wo 25 Euro einer mehrköpfigen Familie einen Monat lang ernähren müssen, bleibt kein Geld für die Gesundheit übrig. Dabei ist Lohn- und Preisdumping keine alleinige Domäne der Entwicklungsländer, sondern durchaus auch hierzulande anzutreffen, vor allem im Dienstleistungsbereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Was für den Endverbraucher besonders billig ist, zahlen fast immer entweder Andere mit ihrer persönlichen Einschränkung oder gar Armut, Gesundheit und gelegentlich auch ihrem Leben und dem ihrer Kinder oder es besteht aus billigen und oft minderwertigen Rohstoffen. Manchmal ist es sogar beides und kann dann besonders billig verkauft werden. Minderwertige Waren zahlen wir jedoch wenigstens selbst in Form von Folgekosten, weil die Produkte entweder ihre Aufgabe nur ungenügend erfüllen oder wenig haltbar bzw. ergiebig sind. Wurde nur am Lohn derjenigen gespart, die jene Waren teilweise unter unmenschlichen Bedingungen herstellen, zahlen diese Menschen dafür, dass der Endverbraucher möglichst wenig eigenes Geld dafür ausgeben muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Den Anbieter interessiert es hier nicht, wer ihm seinen Gewinn finanziert, der Kunde oder der Arbeiter in der Produktion.</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Entstehen können solche Auswüchse allerdings nicht nur von der Gier der Unternehmen, sondern auch von der Spargeilheit vieler Kunden, die es erst ermöglichen. Niedrige Preise können nur auf Kosten anderer Aspekte geschaffen oder gehalten werden. Das sollte jedem, der bewusst extrem billig kaufen will, klar sein, dass er das nur kann, wenn andere vielleicht mit ihrer Gesundheit dafür mitbezahlen. Geiz ist eben nicht geil und schon gar nicht für jeden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der wirtschaftliche Aspekt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die seit Jahrzehnten ungebrochen anhaltende Sparwut hat aber auch schwere wirtschaftliche Auswirkungen, denn dadurch entsteht quasi ein Zwang, möglichst billig anbieten zu müssen, um konkurrenzfähig zu werden und zu bleiben. Der Wert bleibt hier leider völlig auf der Strecke, vor allem der Wert der Menschen, die das finanzieren müssen. Wo gespart wird, fliesst auch weniger Geld nicht nur in die Geldbörsen der Menschen, sondern auch wieder in die Wirtschaft selbst, die schliesslich vom Umsatz leben muss. Durch die Sparwut dreht sich die Wirtschaft nach und nach den eigenen Geldhahn immer weiter zu. Eine intakte Wirtschaft lebt vom Kreislauf des Geldes, das am Ende wieder in den Konsum fliessen muss. Wer Konsum verhindert, indem Kaufkraft vernichtet wird, kann hinterher nur weniger heraus haben als vorher.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gesamte globale Lohn- und Preisdumping schadet weltweit Millionen von Menschen &#8211; wenn nicht sogar Milliarden, aber wie kommt man aus der Spirale wieder raus?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lösung kann keinesfalls weiteres Sparen sein, das würde die Spirale sich nur noch schneller drehen lassen. Lösungen können einzig und allein darin liegen, den Wirtschaftskreislauf wieder anzukurbeln, der langfristig und dauerhaft nur dann funktioniert, wenn das Geld sowohl von &#8220;unten&#8221; (den Verbrauchern) nach &#8220;oben&#8221; (Anbieter) fliesst, als auch von oben wieder in Form von Kaufkraft nach unten zurückgegeben wird. Allerdings darf auch der Verbraucher selbst nicht weiter auf seinem liebgewonnenen Geiz beharren, denn auch umgekehrt wird nur dann ein Schuh daraus, wenn die Wirtschaft wieder stark genug wird, um mehr Kaufkraft finanzieren zu können, dies aber auch aktiv praktiziert, statt selbst in schädlichen Geiz zu verfallen, der am Ende doch nur schadet.</p>
<p>© 08.2010 by Norbert Warnke</p>
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		<title>Falscher Geiz kann teuer werden</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Menschen machen immer wieder den Fehler, Waren ausschliesslich an ihrem Preis zu messen, der für grosse Verbraucherkreise allerdings eine eher untergeordnete Bedeutung hat. Das beweisen viele Geschäfte, die oft schon seit vielen Jahren existieren, obwohl deren Waren im Vergleich mit Angeboten von Discountern vergleichsweise teuer erscheinen. Die ganze &#8220;Geiz ist geil&#8221;-Mentalität schadet schon seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1151" title="centstolper" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/07/centstolper1.jpg" alt="" width="150" height="122" />Viele Menschen machen immer wieder den Fehler, Waren ausschliesslich an ihrem Preis zu messen, der für grosse Verbraucherkreise allerdings eine eher untergeordnete Bedeutung hat. Das beweisen viele Geschäfte, die oft schon seit vielen Jahren existieren, obwohl deren Waren im Vergleich mit Angeboten von Discountern vergleichsweise teuer erscheinen. Die ganze &#8220;Geiz ist geil&#8221;-Mentalität schadet schon seit Jahrzehnten massiv der gesamten Wirtschaft und nicht selten werden Dinge gekauft, die zwar auf den ersten Blick billiger sind, sich dann jedoch als entweder den ihnen gestellten Aufgaben nicht gewachsen erweisen oder unter&#8217;m Strich durch Mehrverbrauch als trotzdem teurer erweisen.<span id="more-1149"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die These &#8220;der Kunde will möglichst billig kaufen&#8221; ist jedoch definitiv FALSCH, und zwar ganz einfach darum, weil es am billigsten wäre, wenn er gar nichts kauft. Das tut der Kunde aber nicht, denn nun kommt die RICHTIGE Argumentation ins Spiel: &#8220;Der Kunde sucht eine Lösung für ein Problem/Aufgabe&#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Menschen Waren ausschliesslich über den Preis anbietet, wird damit erreichen, dass diese sich ausschliesslich am Preis orientieren und billig kaufen und vor allem Menschen erreichen, die genau so denken. Teurere Produkte als &#8220;die billigsten&#8221; lassen sich an diese Zielgruppe allerdings nicht verkaufen, Erfolge/Verkäufe bleiben logischerweise aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Die richtige Argumentation geht also nicht über den Preis, sondern über die LÖSUNG!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kunde kauft nicht, um Geld zu sparen (würde er am meisten, wenn er gar nichts kauft!), sondern weil er das gewünschte Produkt benötigt, um ein Problem zu lösen oder eine Aufgabe zu erfüllen. Es gibt durchaus auch günstige Produkte, die ihnen gestellte Aufgaben gut erfüllen, aber auch scheinbar günstige, die sich nachher als teurer erweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiele</p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Schuhe für 30 € hält ein Jahr, ein paar Schuhe für 80 € hält 5 Jahre. Billiger ist auf Dauer gerechnet also das auf den ersten Blick teurere Produkt. Rechnen wir die jährlichen Kosten (Billigschuhe je Jahr 30 €), kommt und das scheinbar teurere Paar mit jährlichen Kosten von nur 16 € weit günstiger, nämlich um fast die Hälfte. Was nur knapp die Hälfte kostet (Anschaffungspreis), erweist sich also nicht selten als in der Realität (und wenn man genauer hinschaut) beinahe doppelt so teuer.</p>
<p style="text-align: justify;">Reinigungsmittel für 99 Cent verbraucht sich in 2 Monaten, Konzentrat für 7,90 € hält 2 Jahre. Rechnen wir hier die monatliche Belastung (Billigprodukt = 49,5 Cent) gegeneinander, kommt wieder das auf den ersten Blick teurere Produkt mit 32,9 Cent pro Monat deutlich günstiger.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Dose Hundefutter mit 800 g Inhalt kostet 1,89 € und ein Vergleichsprodukt mit ebenfalls 800 g Inhalt 3,15 €. Auch hier müssen wir genau hinschauen, denn das scheinbar günstigere Produkt enthält 4% Fleisch (Fütterungsempfehlung für einen 35 kg wiegenden (Schäferhund) Hund = 2 1/2 Dosen täglich = 4,73 €) und das Vergleichsprodukt kommt mit 70% Fleischanteil und Fütterungsempfehlung 1 Dose täglich wieder deutlich günstiger weg. Bei einem Monat stehen dem scheinbar (Einzeldosenpreis nach Gesamtgewicht) günstigeren Markenprodukt mit 141,90 € deutlich geringere Kosten von nur 94,50 € gegenüber, mit denen das Tier auch noch hochwertiger ernährt wird. Wer Spass daran hat, kann sich auch mal die Kosten je gramm Fleisch in den Dosen ausrechnen und wird zu einem erstaunlich deutlichen Ergebnis gelangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man könnte hier natürlich auch die Fütterungsmenge reduzieren um Geld zu sparen, aber dann ist das Tier bei weitem nicht ausreichend ernährt. Die Folge können eine weit geringere Lebenserwartung und Mangelerkrankungen sowie höhere Tierarztkosten sein. Man kann auch alles dreckig werden lassen, um Reinigungsmittel zu sparen oder barfuss laufen, um Schuhe zu sparen.</p>
<p style="text-align: justify;">So lässt sich zwar nicht immer und bei jedem Produkt rechnen, aber man darf ganz allgemein nicht ausschliesslich den Kaufpreis berücksichtigen, sondern muss dazu auch den Nutzwert und Verbrauchszeitraum des Produkts gegenüberstellen, um erst dann ein tatsächlich realistisches Bild zu erhalten. Die realen Kosten sind meist etwas völlig anderes als der angegebene Preis, sondern vor allem auch über die Berücksichtigung von Nutzwert, Verbrauchszeit und der Relation dieser Werte zu Vergleichsprodukten zu ermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die entscheidende Frage darf also nicht die nach dem reinen Kaufpreis eines Produkts sein. Vielmehr sollten wir uns fragen, mit welchem Produkt die gestellte Aufgabe dauerhaft sowohl möglichst optimal als auch bei überschaubaren oder möglichst gar ganz ohne Neben- und Folgekosten vergleichsweise günstig zu lösen ist. Unsere Grosseltern wussten noch, sich besser einmal etwas gutes zu gönnen und lange etwas davon zu haben, als immer wieder kleines Geld in halbe Sachen zu stecken und am Ende unter dem Strich kräftig draufzuzahlen.</p>
<p>© 07.2010 by Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz/fachwissen/falscher-geiz-kann-teuer-werden/">nowa.biz</a></p>
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