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	<title>nowa.de &#187; Vorsicht Risiko!</title>
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		<title>Arbeiten Sie nicht mit Duft-Vergleichslisten</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 22:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeit mit Vergleichslisten zwischen bekannten Markenparfums und ähnlichen Düften anderer Anbieter ist sowohl markenrechtlich als auch wettbewerbsrechtlich nicht zulässig und kann für den Anwender sehr teuer werden. Bereits vor Jahren gab es immer wieder viele Fälle, in denen Vertriebspartner von Kosmetik- und Parfumanbietern nach Nutzung solcher Vergleichslisten durch Anwälte von Markeninhabern abgemahnt und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1258" title="recht150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/11/recht150.jpg" alt="" width="150" height="176" />Die Arbeit mit Vergleichslisten zwischen bekannten Markenparfums und ähnlichen Düften anderer Anbieter ist sowohl markenrechtlich als auch wettbewerbsrechtlich nicht zulässig und kann für den Anwender sehr teuer werden. Bereits vor Jahren gab es immer wieder viele Fälle, in denen Vertriebspartner von Kosmetik- und Parfumanbietern nach Nutzung solcher Vergleichslisten durch Anwälte von Markeninhabern abgemahnt und auf Unterlassung in Anspruch genommen wurden. In einigen Fällen kam es auch zu so genannten einstweiligen Verfügungen und in nahezu allen Fällen waren vierstellige, in Einzelfällen sogar fünfstellige Kosten zu tragen. <span id="more-1257"></span></p>
<p>Immer wieder haben findige Vertriebler solche Listen für ihr Geschäft entweder selbst zu nutzen versucht oder Dritte dazu angehalten, solche Listen zu nutzen. In vielen Fällen ist dies für die Anwender sehr teuer geworden. Die Höhe der im Markenrecht üblichen Kosten kann durchaus existenzbedrohende Ausmasse erhalten. Markeninhaber mögen es aus verständlichen Gründen jedoch gar nicht, wenn Dritte ihren Markennamen dazu benutzen, um zu Lasten jener Marke ihre eigenen Umsätze zu fördern. Erfahrungsgemäss kann im Fall markenrechtlicher Streitigkeiten in den meisten Fällen von extrem hohem Streitwert ausgegangen werden und dieser führt parallel zu sehr hohen Kosten bereits im anwaltlichen Abmahnverfahren. Markenrechtliche Abmahnungen in unter vierstelliger Höhe sind sehr selten.</p>
<p>Zwar ist nach geltendem Recht so genannte &#8220;vergleichende Werbung&#8221; in vielen Fällen erlaubt, jedoch darf diese nicht zu Lasten oder zum Schaden einer genannten Vergleichsmarke eingesetzt werden. So entschied bereits 2009 der Europäische Gerichtshof (Geschäftszeichen C-487/07), dass Vergleichslisten zwischen Markenparfums und angeblich ähnlichen Düften sowohl markenrechtlich als auch wettbewerbsrechtlich unzulässig sind. Rechtliche Schritte gegen Verwender solcher Listen sind allerdings auch bereits seit vor 2002 bekannt. Als Leitsatz sollte man sich unbedingt merken, dass zur Verwendung eines Markennamens in der Werbung niemand anderes berechtigt ist als der Inhaber der Marke selbst.</p>
<p>Beachten Sie unbedingt auch die Vertragsbedingungen Ihres Vertriebsunternehmens, denn viele Anbieter verbieten bereits seit Jahren in ihren Verträgen die Verwendung von Markenvergleichen in jeglicher Form. Bei Verstoss gegen Vertragsbedingungen können Vertriebspartnern neben rechtlichen Schritten der Markeninhaber also durchaus auch rechtliche oder vertragliche Schritte des eigenen Partnerunternehmens bis hin zur fristlosen Kündigung der Beraterschaft drohen.</p>
<p>Verwenden Sie also keinesfalls solche Duftvergleichs-Listen!!!</p>
<p style="text-align: justify;">© 11.2011 Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz">nowa.biz</a></p>
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</p>
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		<title>Vorsicht: Verzerrte Werbung</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 16:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jeder, der gern mit dem mahnenden Finger auf andere weist, ist selbst so untadelig in der eigenen Arbeitsweise, wie er Interessenten gern vermitteln würde. Oft versteckt sich hinter den Vorwürfen gegen Dritte leider nur die Ablenkung von eigenen Unzulänglichkeiten und teilweise recht merkwürdigen Werbe- und Arbeitsmethoden. Wer Mitbewerber systematisch negativ darstellt, hat meist selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1252" title="zerrwerbung150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/09/zerrwerbung150.jpg" alt="" width="150" height="130" />Nicht jeder, der gern mit dem mahnenden Finger auf andere weist, ist selbst so untadelig in der eigenen Arbeitsweise, wie er Interessenten gern vermitteln würde. Oft versteckt sich hinter den Vorwürfen gegen Dritte leider nur die Ablenkung von eigenen Unzulänglichkeiten und teilweise recht merkwürdigen Werbe- und Arbeitsmethoden. Wer Mitbewerber systematisch negativ darstellt, hat meist selbst einiges zu verbergen und nicht selten sind die Vorwürfe gegen unliebsame Konkurrenten einerseits falsch und andererseits auch gefährlich nahe an so genanntem unlauteren Wettbewerb angesiedelt. Schmähkritik gegen Mitbewerber ist gesetzlich nämlich ausdrücklich verboten. <span id="more-1251"></span></p>
<p style="text-align: justify;">So eine Vertriebsorganisation, die über soziale Netzwerke zu Werbeveranstaltungen einlädt, dabei erstmal jedoch vergisst, das eigene Partnerunternehmen beim Namen zu nennen und auf Nachfrage sehr schnell darauf kommt, sich selbst zu loben, indem sogar namentlich genannte Mitbewerber äusserst negativ dargestellt werden. Da werden unliebsame Konkurrenten schon mal als Pyramidensystem bezeichnet oder man redet von angeblich unseriösen &#8220;Spaghetti Networkern&#8221;, Jubelnetworks oder Abzocke-Networks, während das eigene Partnerunternehmen wörtlich als ehrliches und ausgezeichnetes Ethik-Network angepriesen wird. Wer wirklich ehrlich und seriös ein eigenes Geschäft aufbauen möchte, dem sträuben sich hier jedoch bereits die Nackenhaare.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kommt jedoch leider noch dicker und es werden Werbeaussagen aus dem Hut gezaubert, die auf den ersten Blick sehr seriös klingen und vor allem erst einmal eine gehörige Portion Vertrauen aufbauen sollen. Interessenten sollen hier den Fels in der Brandung aus einem Meer unseriöser Angebote wahrnehmen, der als einziger Heil und Rettung verspricht. Die Frage ist jedoch, ob die angepriesenen Dinge auch einer näheren Prüfung standzuhalten in der Lage sind. Nehmen wir doch mal die einzelnen Werbeaussagen unter die Lupe und schauen, was dran ist an den Lobpreisungen:</p>
<p style="text-align: justify;">So wird das angepriesene Unternehmen als &#8220;anerkanntes Ausbildungsunternehmen im Network Marketing&#8221; bezeichnet. Klingt schon mal positiv, sagt aber leider nichts darüber aus, wer denn das Unternehmen anerkennt. &#8220;Anerkanntes Ausbildungsunternehmen&#8221; suggeriert auch, dass es sich um ein anerkanntes Berufsbild handelt, aber die Tätigkeit des Networkers ist definitiv kein anerkannter Ausbildungsberuf. Es gibt keinen anerkannten Berufsabschluss und keine IHK Prüfung. Kein Unternehmen stellt einen Networker als solchen sozialversicherungspflichtig als Arbeitnehmer ein. Auf die mehrfach ausdrücklich gestellte Frage nach einem Nachweis für diese Aussage wurde nicht nur nicht geantwortet, man verbat sich sogar weitere Anfragen ausdrücklich und schriftlich per eMail.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Aussage redet von Empfehlungen durch Verbraucherverbände. Auch zu dieser Frage blieb man die Antwort schuldig, hier finden sich jedoch mit etwas Recherche und dank Fingerzeigen Dritter tatsächlich einige Hinweise im Internet. So eine Auszeichnung eines Verbrauchervereines für Kundenfreundlichkeit und Service, die allerdings nicht im Mindesten etwas mit dem Geschäftsmodell und der Vertriebsform zu tun hat. Die Internetseite jener Verbraucherorganisation ist jedoch derzeit nicht erreichbar und der Verein selbst hatte bereits das Pleiteunternehmen Nicstic empfohlen. Ob eine Empfehlung durch eben diesen Verein tatsächlich viel wert ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Nennung von Ross und Reiter wird einstweilen noch verzichtet in der Hoffnung, dass man seitens des beworbenen Unternehmens die auf jene Art werbende Organisation in die Pflicht nimmt, sich künftig saubererer Arbeitsmethoden zu bedienen. Man kann wahrscheinlich davon ausgehen, dass jene Methoden vom Unternehmen nicht gebilligt oder unterstützt wird. Es sollte jedoch klar sein, dass nicht jeder, der andere in schlechtes Licht setzt, selbst in besserem steht und viele, die sich positiv in Szene setzen, dies nicht verdienen, weil sie dies mittels sehr fragwürdiger Arbeitsweisen versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seriöse Geschäftsleute arbeiten so jedenfalls nicht und ethisch einwandfrei geht auch anders&#8230;</p>
<p>© 09.2011 by Norbert Warnke für <a href="http://nowa.biz">now@.biz</a>
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		<title>Vorsicht &#8211; Zweifelhafte Domainangebote</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 15:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Domains mit guten Namen sind als besonders effektiv bekannt, wenn es darum geht, im Internet gefunden zu werden. Allerdings bergen auch Domainnamen verschiedene Risiken, die teilweise relativ unbekannt sind. Begehrt sind vor allem Domainnamen, die den Inhalt auf den ersten Blick erkennbar machen und diese enthalten nicht selten geschützte Markennamen, sind rechtlich also durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1226" title="internetrecht" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2011/04/internetrecht.jpg" alt="" width="150" height="104" />Domains mit guten Namen sind als besonders effektiv bekannt, wenn es darum geht, im Internet gefunden zu werden. Allerdings bergen auch Domainnamen verschiedene Risiken, die teilweise relativ unbekannt sind. Begehrt sind vor allem Domainnamen, die den Inhalt auf den ersten Blick erkennbar machen und diese enthalten nicht selten geschützte Markennamen, sind rechtlich also durch den Markenrechtsinhaber genehmigungspflichtig. <span id="more-1225"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Gerade im Handel und Vertriebsbereich nutzen vermehrt unabhängige Vertriebspartner bekannter Unternehmen den markenrechtlich geschützten Namen ihres Partnerunternehmens, und zwar oft, ohne hierfür vorher um Genehmigung zu bitten. Dabei schliessen manche Vertriebspartnerverträge sowohl die Verwendung des geschützten Namens als auch das Auftreten der Partner im Namen des Unternehmens bereits im Vorfeld aus. Wer unbefugt oder gar vertragswidrig geschützte Namen nutzt, riskiert also im günstigsten Fall das Verbot der Verwendung bzw. die Aufforderung, die möglicherweise bereits erfolgreich genutzte Domain umgehend zu löschen bzw. an das Unternehmen zu übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Rechtlich wäre hier sogar noch einiges mehr möglich wie beispielsweise vertragliche oder anwaltliche Abmahnung, Unterlassungsklage bis hin zur fristlosen Kündigung der Beraterschaft. Dass alle vorher in ein solches Projekt investierte Arbeit sowie Kosten dann vergeblich waren, ist eine weitere bittere Pille, die man dann zähneknirschend schlucken muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder machen auch dubiose Domein-Angebote die Runde. Hier haben vermeintlich findige Personen sich bereits früh freie Namen gesichert und versuchen diese dann später für gutes Geld zu verkaufen. Auch hier kann man nur zu grosser Vorsicht raten, denn wer eine solche Domain kauft und verwendet, ohne dazu berechtigt zu sein, erlebt später möglicherweise eine böse Überraschung. Eine Domain von jemand zu kaufen, der zu ihrer Nutzung nicht berechtigt ist, bringt auch dem Käufer nicht das Recht zur Nutzung.</p>
<p style="text-align: justify;">Rechte an Markennamen hat laut Markenrecht nur der Inhaber einer Marke. Wer sich auf sicherem Terrain bewegen möchte, kommt nicht umhin, sich vorher eine schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers geben zu lassen. Selbst wenn der Verkäufer einer solchen Domain berechtigt ist, diese zu nutzen, geht diese Berechtigung nicht automatisch auf den Käufer über. Hier ist immer eine Genehmigung des Markeninhabers erforderlich. Nur der Markeninhaber bestimmt darüber, wer seine geschützten Markennamen (Unternehmensname oder Produkt) verwenden darf und in welchem Umfang.</p>
<p style="text-align: justify;">Der beste Rat ist hier: Kaufen Sie nicht einfach angebotene Domains, sondern klären zuallererst, ob diese nach dem Kauf überhaupt verwendet werden dürfen. Nehmen Sie unbedingt vor einem Kauf Kontakt mit dem Markeninhaber (meist das Partnerunternehmen) auf und fragen Sie dort nach. Sollte Ihnen die Verwendung genehmigt werden, achten Sie darauf, dass Sie die Genehmigung schriftlich erhalten.</p>
<p>© 04.2011 <a href="http://nowa.biz">Norbert Warnke</a> für <a href="http://nowa.biz">nowa.biz</a></p>
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		<title>MLM Geschäftsmöglichkeiten objektiv betrachtet</title>
		<link>http://nowa.de/fachartikel/vorsicht-risiko/mlm-geschaftsmoglichkeiten-objektiv-betrachtet/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>

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		<description><![CDATA[Informationschaos trotz international klarer Linie Der Trend in die Richtung, von Zuhause aus zu arbeiten, zusammen mit dem Wachstum des Internet und dessen internationaler Verbreitung mitsamt den vielen Möglichkeiten hat in direkter Folge auch zu einem riesigen Angebot an Geschäftsmöglichkeiten geführt, die um Teilnehmer aller Art werben. Bei weitem nicht alle dieser Angebote sind seriös [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2010/02/mlmwelt.jpg" alt="" width="150" height="95" />Informationschaos trotz international klarer Linie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Trend in die Richtung, von Zuhause aus zu  arbeiten, zusammen mit dem Wachstum des Internet und dessen internationaler  Verbreitung mitsamt den vielen Möglichkeiten hat in direkter Folge auch zu einem  riesigen Angebot an Geschäftsmöglichkeiten geführt, die um Teilnehmer aller Art  werben. Bei weitem nicht alle dieser Angebote sind seriös und legal.<span id="more-1081"></span> Das Angebot  ist jedoch derart unübersichtlich und widersprüchlich, dass Fehleinschätzungen  ebenso an der Tagesordnung sind wie finanzielle Verluste. In vielen Ländern  steht man vor dem gleichen Problem, auch im “Mutterland des Network Marketing”  den USA.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem <a href="http://www.oag.state.tx.us/consumer/bizops.shtml" target="_blank">Online-Artikel von April 2008</a> nimmt sich die  Generalstaatsanwaltschaft von Texas (USA) des Problems an, weist auf mögliche  Gefahren hin und gibt Tipps, woran zweifelhafte oder gar rechtswidrige Angebote  zu erkennen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Onlineartikel geht vor allem von realen  Geschäftsmöglichkeiten aus, deren Arbeit durch staatliche Gesetze geregelt sind.  Interessenten sollten sich jedoch bewusst sein, dass auch eine Vielzahl  zweifelhafter Angebote kursiert, Angebote von Betrügern nicht immer leicht und  zweifelsfrei erkennbar sind und betont ausdrücklich die Notwendigkeit der  Aufklärung darüber, wodurch sich echte und reale Angebote und Betrüger  voneinander unterscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erste Hinweise auf zumindest zweifelhafte  Angebote bieten so bereits die folgenden drei Punkte</p>
<ul>
<li>Sie erhalten das Angebot als Spam, unerwünschte eMails von einer Person oder  Firma, die Sie nicht kennen.</li>
<li>Versprochen wird ein sehr hohes Einkommen für wenig oder gar keine Arbeit  oder Aufwand für Sie.</li>
<li>Das Angebot beinhaltet die Übertragung von großen Summen, von denen Sie  angeblich einen Anteil erhalten. Diese<br />
Angebote umfassen Austausch Ihrem  Bankkonto oder Angabe Ihrer Kontonummer oder sonstige sensible  Finanzinformationen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Oft werden hohe Versprechungen gemacht, um  Menschen überhaupt für ein Angebot zu interessieren. Je höher die  Versprechungen, desto mehr Vorsicht ist allerdings angebracht und um so  wichtiger wird es, die Aussagen zu überprüfen und selbst durchzukalkulieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein seriöser Anbieter oder Werber wird  Interessenten darum bitten, Fragen zu stellen und auch bereit sein, diese zu  beantworten, ohne beleidigt zu sein. Deshalb sollte jede Möglichkeit genutzt  werden, mehr und objektiv etwas über das Angebot zu erfahren.</p>
<p><strong>Multi-Level-Marketing vs Schneeballsysteme</strong></p>
<p style="text-align: justify;">MLM (Multilevel Marketing bzw. Network Marketing  bietet vor allem die Möglichkeit, selbst Waren zu verkaufen oder weitere  Verkäufer für das eigene Sales-Team zu werben. Aus Verkäufen aus diesem  Sales-Team werden Provisionen gezahlt. Bei vielen legitimen MLM-Firmen ist so  ein Verdienst über die Generierung von Umsatz durch Verkauf möglich. Dennoch  betont der Artikel auch viele Angebote aus rechtlicher Grauzone mit fragwürdigen  und zweifelhaften Konditionen. Einige davon sind nichts weiter als  Schneeballsysteme. In den USA spricht man hier von Pyramid Scheme  (Pyramidensystem), welches auch dort illegal ist und unter Strafe steht. Hier  sind laut Gesetz bis zu zwei Jahren Haft oder bis zu 10.000 US-$ vorgesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Pyramidensystem (bei uns Schneeballsystem  genannt) zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Provisionen nicht auf  verkaufte Waren gezahlt werden, sondern vor allem für die Anwerbung neuer  Teilnehmer. Charakteristisch ist die Einzahlung von Beträgen durch neue  Teilnehmer, die dann auf früher eingestiegene Teilnehmer umverteilt werden.  Solche Systeme bringen in der Anfangsphase den ersten Teilnehmern noch  nennenswerte Einkünfte, brechen dann jedoch zwangsläufig zusammen zum Schaden  der zuletzt eingestiegenen Teilnehmer.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein MLM Auszahlungsplan (Marketingplan) wird dann  als rechtmässig bezeichnet, wenn der Verdienst vor allem über den Verkauf von  Waren generiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst kürzlich hat das BBB (Better Business  Bureau) in Louisiana Einige <a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=714&amp;Itemid=2" target="_blank">Kriterien für die Bewertung</a> von Geschäftsmöglichkeiten  veröffentlicht. Der Artikel der Generalstaatsanwaltschaft von Texas wartete  bereits im April 2008 mit folgenden Tipps auf</p>
<ul>
<li>Seien Sie skeptisch bei allen Programmen, die nur funktionieren, wenn  ständig neue Rekruten der Vertriebsorganisation hinzugefügt werden müssen. Mit  seriösen und legitimen Geschäftsmöglichkeiten können Sie Geld verdienen nur  durch den Verkauf des Produktes und ohne weitere Teilnehmer werben zu  müssen.</li>
<li>Bevor Sie beitreten, werden Sie sicher, dass es auch einen Markt für das  angebotene Produkt gibt. Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen jemand sagt, dass Sie  nichts verkaufen müssen, um Geld zu verdienen. Legitime Provisionen müssen aus  dem Handel mit Waren stammen.</li>
<li>Achten Sie auf ein vertragliches Rückgaberecht und eine 90%ige Erstattung  von wiederverkaufbaren Produkten innerhalb eines Jahres.</li>
<li>Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Verträge auf Seminaren oder  Hotelveranstaltungen unterschreiben. Achten Sie darauf, dass Ihnen ein  Widerrufsrecht eingeräumt wird.</li>
<li>Seien Sie vorsichtig, wenn es um hohen Verdienst für wenig Aufwand  geht.</li>
<li>Seien Sie vorsichtig beu Arbeitsangeboten, wenn Ihnen beim  Vorstellungsgespräch gesagt wird, Sie müssen erst Geld zahlen, um den  Auftrag/Job zu erhalten.</li>
<li>Wenn Sie Zugang zum Internet haben, suchen Sie den Namen des Unternehmens  und das Produkt, welches verkauft wird, um zu sehen, ob es hier nicht bereits  negative Berichte und Erfahrungen gibt.</li>
<li>Seien Sie vorsichtig bei der Vermarktung von Produkten, welche angeblich  Krankheiten heilen können.</li>
<li>Seien Sie vorsichtig bei Geschäftsmöglichkeiten, bei denen Sie Hilfsmittel  kaufen oder mieten sollen, die Ihnen mehr Erfolg im Geschäft versprechen und  achten Sie genau auf die Vereinbarungen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In weiten Teilen entsprechen diese Tipps den  aktuellen des BBB, aber auch den Kriterien, die von den deutschen  Verbraucherzentralen in ihrem <a href="http://www.verbraucherzentrale-berlin.de/vz/download/merkblaetter-vz/multi_level_marketing.pdf" target="_blank">Flyer zum Thema</a> Multilevel Marketing angelegt werden. Die IHK  Berlin (Industrie und Handelskammer) hat es in einem Artikel in der Zeitschrift  “Berliner Wirtschaft” bereits im Juni 2002 wie folgt auf den Punkt gebracht, bei  welchen Gegebenheiten man Abstand nehmen sollte:</p>
<ol>
<li>Gibt es eine vertragliche Abnahmeverpflichtung für Waren oder  Leistungen?</li>
<li>Erhält man Kopfprämien für die Anwerbung neuer Vertriebspartner?</li>
<li>Bekommt  man Waren oder Leistungen nur dann günstiger (z.B. zum Einkaufspreis), wenn man  selbst neue Mitglieder ins Geschäft bringt?</li>
<li>Gibt es eine Pflicht neue Vertriebspartner zu werben oder kann man  “Einzelkämpfer” bleiben?</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Auch dem Portal mlm-network.biz wurden bereits  2008 <a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=132&amp;Itemid=66&amp;mosmsg=Danke+f%FCr+Ihre+Stimme%21" target="_blank">sehr ähnliche Kriterien</a> veröffentlicht. Dennoch  herrscht in der Öffentlichkeit und leider auch in manchen Fach-Foren der Branche  noch immer ein grosses Informationschaos vor, das vor dem Hintergrund  international nahezu gleicher Auffassungen nur um so unverständlicher  erscheint.</p>
<p>© 02.2010 by Norbert Warnke für <strong><a href="http://mlm-network.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=734&amp;Itemid=1">mlm-network.biz</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Branche in der Krise?</title>
		<link>http://nowa.de/fachartikel/vorsicht-risiko/die-branche-in-der-krise/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 19:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[mlm]]></category>
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		<description><![CDATA[Widersprüchlicher geht es eigentlich kaum mehr. Es wird geklagt, gejammert, gigantische Erfolge proklamiert, von einer Boombranche geredet, sich dennoch aber gegenseitig nichts gegönnt, abgeworben, gespammt, unaufgefordert angerufen und Mitbewerbern eins ausgewischt, was das Zeug hält. Networker biedern sich MLM-Gegnern an, wettern mit diesen gemeinsam gegen den Rest der Branche in der Hoffnung, in Ruhe gelassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2009/08/chaos1501.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-810" title="chaos1501" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2009/08/chaos1501.gif" alt="" width="150" height="176" /></a>Widersprüchlicher geht es eigentlich kaum mehr. Es wird geklagt, gejammert, gigantische Erfolge proklamiert, von einer Boombranche geredet, sich dennoch aber gegenseitig nichts gegönnt, abgeworben, gespammt, unaufgefordert angerufen und Mitbewerbern eins ausgewischt, was das Zeug hält. Networker biedern sich MLM-Gegnern an, wettern mit diesen gemeinsam gegen den Rest der Branche in der Hoffnung, in Ruhe gelassen oder gar die eigene Seriösität bescheinigt zu erhalten. Hohe Verdienste ohne Arbeit werden versprochen und mit den Ängsten der Menschen gespielt, merkwürdige Lösungen und allerhand windige Wege aus der Krise propagiert. Man sieht es in manchem Forum täglich, dass mit harten Bandagen gekämpft wird, obwohl man gleichzeitig propagiert &#8220;Krise? nicht bei mir!&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Es werden sogar Menschen angegriffen, deren Meinung denen der Angreifer selbst weitgehend entspricht und statt in der Sache gemeinsam vorzugehen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten, werden an Gleichgesinnte Vorwürfe erhoben, man würde sich nur profilieren wollen oder verfolge niedrige Beweggründe. Verfahrener kann es teilweise schon kaum noch werden, wenn man schon Gleichgesinnte versucht, mundtot zu machen, von nicht erkennbarer Logik mal ganz abgesehen.<span id="more-808"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Im Grunde ist diese Entwicklung nichts als eine logische Folge dessen, dass immer mehr und immer neuere Geschäfte aus In- und Ausland den Markt seit langem geradezu überschwemmen. Es vergeht keine Woche, in der es nicht wieder mindestens eine oder gleich mehrere Neugründungen, Prelaunches, Softlaunches oder Eröffnungen des europäischen oder deutschen Marktes gibt. Immer ist es das beste, was es je gab, was sich da neu auf den Markt drängt. Dabei wird der Markt durch mehr hinzuströmende Anbieter keineswegs grösser, sondern enger. Die Kuchenstückchen, die für die einzelnen Geschäfte übrig bleiben, verkleinern sich mit jeder neu angeschwemmten Gelegenheit des Jahrhunderts.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei trifft die Networkschwemme nicht etwa auf einen gut informierten Markt und gut ausgebildete Interessenten, sondern bringt ein noch grösseres Informationschaos mit, als ohnehin bereits vorherrscht. Wo sich bei fünfzig Geschäften schon keine rechte Übersicht einstellen mochte, wie soll sie dies bei hundert, zweihundert und zunehmend mehr Anbietern und Angeboten können?</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch wahrlich nicht gerade leicht, sich selbst oder Andere zu informieren, denn zu jeder Info gibt es mehrere Argumente, die diese wieder ad absurdum führen. Träger unterschiedlicher Richtungen beanspruchen die alleinige Wahrheit für sich. Je extremer die eigene &#8220;Wahrheit&#8221;, desto vehementer wird diese mit Zähnen und Klauen verteidigt, indem man sie nicht etwa argumentativ darstellt, sondern Träger nicht genehmer Argumentationen persönlich zu diskreditieren sucht. So spart man sich die &#8220;lästige&#8221; Diskussion um die Sache selbst und braucht nicht einmal echte Argumente.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekannt ist diese Problematik schon lange, aber es steuert niemand gegen. Das hätte auch schon längst geschehen müssen, aber die liebe Bequemlichkeit verhindert dies und manches Andere wie so oft im Leben. Es ist auch viel einfacher, sich aus allem herauszuhalten und nur noch um das eigene Geschäft zu kümmern. Sich für seine Branche einsetzen bringt kein Geld, wozu also sich die Mühe machen? Ein dummer Bauer würde sagen &#8220;wozu aussähen, das bringt mir nix, ich ernte lieber&#8221; und vergisst dabei, dass der Boden, von dem man ernten möchte, zuvor bestellt sein will, sonst gibt es nämlich nichts zu ernten, oder immer weniger.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Branche ist unser Boden und wenn wir ihn nicht bestellen und pflegen, werden auch die Ernten immer magerer werden und schliesslich versiegen. Was geschieht, ist Raubbau und der Boden wird es nicht danken. Hier gegenzusteuern, ist längst überfällig und es hätte eigentlich bereits vor Jahren damit begonnen werden müssen. Statt immer mehr und immer neuer Geschäfte braucht&#8217;s mehr und breit mitgetragene Information und einen besseren Wissens- und Ausbildungsstand der Networker und Interessenten. Die Branche braucht dringend eine klare Linie, an der sich sowohl Networker als auch Interessenten orientieren können.</p>
<p style="text-align: justify;">Industrie und Handelskammern, Wirtschaftskammern (Österreich) und Verbraucherzentralen formulieren schon seit Jahren Kriterien, auf die bei einem seriösen oder empfehlenswerten Geschäft geachtet werden sollte und die müssen endlich einmal in die Köpfe der Menschen und Networker hinein. Eine klare Linie tut hier not, aber man muss sich darüber auch klar sein, dass es keine Linie sein kann, die von ausnahmslos jedem Networker akzeptiert werden kann. Man muss hier auch den Mut und den Weg zur Abgrenzung und zu Reformen finden, statt sich weiter etwas vorzumachen. Von allein bessert sich allerdings nie etwas, nicht einmal, wenn man lange genug darauf wartet&#8230;</p>
<p>© 08.2009 by <a href="http://mlm-network.biz" target="_blank">Norbert Warnke</a></p>
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		<title>Gold im Network Marketing</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 10:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[mlm]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit gingen mehrere Networks (zumindest nannten sie sich so!) mit Gold als Produkt an den Start. Schon mehrfach wurde bereits in der Vergangenheit Gold unter dem Begriff &#8220;Network Marketing&#8221; angeboten. Man musste z. B. Gold zum mehrfachen des regulären Goldkurses einkaufen, um auf dem Weg der Umverteilung des &#8220;Aufschlags&#8221; über Werbung einiger weiterer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2009/02/goldnetwork.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-745" title="goldnetwork" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2009/02/goldnetwork.jpg" alt="" width="150" height="134" /></a>In letzter Zeit gingen mehrere Networks (zumindest nannten sie sich so!) mit Gold als Produkt an den Start. Schon mehrfach wurde bereits in der Vergangenheit Gold unter dem Begriff &#8220;Network Marketing&#8221; angeboten. Man musste z. B. Gold zum mehrfachen des regulären Goldkurses einkaufen, um auf dem Weg der Umverteilung des &#8220;Aufschlags&#8221; über Werbung einiger weiterer Teilnehmer dann das selbst bezogene Gold auf Kosten Anderer unter&#8217;m Strich günstiger bzw. kostenlos zu bekommen. Geworben wird vor allem mit Aussagen über Wertverfall, Wirtschaftskrise und der Angst der Menschen, denen mit der Anlage in Gold vermeintliche Sicherheit versprochen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei diesen Konzepten ging es in erster Linie jedoch nicht um Produktabsatz, sondern vor allem um Progression (ohne die die &#8220;Vorteile&#8221; ja nicht nutzbar wären). Primäre Ausrichtung eines Geschäfts auf Progression ist aber wiederum eines der Kennzeichen für (getarnte) Schneeballsysteme. Hier ist also mindestens eine gute Portion Vorsicht und Skepsis anzuraten.<span id="more-744"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch aktuell werden wieder Geschäftsmodelle mit Gold angeboten. Bei einem jener Systeme muss man Verträge über mehrere tausend Euro abschliessen, um dann über die Werbung weiterer Teilnehmer und deren Vertragsumsätze eigene Vorteile zu erlangen. Bestimmte Münzen kann man dort einzeln nicht kaufen, nur halt jenen Vertrag abschliessen und bei Nichterfüllung der Werbung weiterer Teilnehmer zu 100% auch bezahlen. Bezeichnend ist hier auch, dass keine Händler gesucht werden, sondern Endkunden, die vor allem mit der über den Produktbezug möglichen Verdienstchance angeworben werden, also geht es um die progressive Werbung von Kunden, was unter gewissen Gesichtspunkten sogar strafbar sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier darf man auch nicht progressive Kundenwerbung mit Network Marketing verwechseln.</p>
<p style="text-align: justify;">Echte Auskünfte oder Beantwortung von Fragen erwartet man allerdings von Teilnehmern letzteren Systems leider vergeblich. Man verweist immer auf Präsentationen, Veranstaltung oder erklärende Videos im Internet, die allerdings auch wieder nur recht schwammig informieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Progression hat bei Systemen, die hauptsächlich darauf setzen, folgende Nachteile:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Progression kann niemals unbegrenzt funktionieren, da schon die Bevölkerung Grenzen setzt</li>
<li>Diejenigen, die es nicht schaffen, selbst für weitere Progression zu sorgen, werden mehr Kosten als Wert beschert</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Mathematiker hatten bereits vor einigen Jahren für solche und ähnliche Systeme (die hauptsächlich oder ausschliesslich auf Progression aufgebaut sind) ausgerechnet, dass etwa 87% aller Teilnehmer kräftig draufzahlen und auch von den restlichen 13% sehr viele gerade ihre Kosten wieder raus haben oder nur extrem gering verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gold hat nur dann einen echten Wert, wenn man es nicht teurer einkaufen muss, als man es später verkaufen kann. Hierbei spielt der Tageskurs eine tragende Rolle, der von seriösen Händlern niemals deutlich überschritten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">© 02.2009 Norbert Warnke</p>
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</p>
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		<title>Entwicklungen der Branche</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 10:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[mlm]]></category>
		<category><![CDATA[network marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass immer mehr neue Network Marketing Geschäftskonzepte den Markt nahezu überschwemmen und uns quasi täglich neu gegründete oder neu eingeführte MLM Systeme bescheren. Es ist geradezu eine Network-Schwemme, die wie eine Welle den Markt überrollt. Dies belastet den Markt natürlich schon, der dadurch nicht grösser wird, sondern für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/10/sandkarten150.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-639" title="sandkarten150" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/10/sandkarten150.jpg" alt="" width="150" height="125" /></a>Schon seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass immer mehr neue Network Marketing Geschäftskonzepte den Markt nahezu überschwemmen und uns quasi täglich neu gegründete oder neu eingeführte MLM Systeme bescheren. Es ist geradezu eine Network-Schwemme, die wie eine Welle den Markt überrollt. Dies belastet den Markt natürlich schon, der dadurch nicht grösser wird, sondern für die einzelnen Geschäfte kleinere Marktanteile bereithält. Die Zahl der Interessenten wächst nicht in gleichem Tempo wie die Zahl der Anbieter und so wechseln viele ungezielt hin und her oder versuchen sich gleich mit mehreren Geschäften &#8211; jeweils jedoch halbherzig.<span id="more-638"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Überwiegend existieren die neuen Geschäfte bereits nach wenigen Monaten nicht mehr und werden durch immer wieder neue ersetzt. Eines haben alle gemeinsam; sie erheben den Anspruch, gigantische Gewinne bereitzuhalten und eines haben sehr viele hiervon gemeinsam; nach wenigen Monaten nicht einmal mehr zu existieren oder unter &#8220;ferner liefen&#8221; zu rangieren. Wer dann noch &#8220;dabei&#8221; ist, wartet oft lange Zeit auf den versprochenen Durchbruch, denn man bekommt es leider immer wieder vorgebetet, dass man nur lange genug durchhalten muss, um erfolgreich zu werden. Dies ist allerdings ein Trugschluss, denn erfolgreich kann man nur dort werden, wo die Voraussetzungen auch stimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Markt und damit auch jedes einzelne Geschäftsmodell, benötigt ein gewisses Wachstum. Um dauerhaft funktionieren zu können und einen stabilen Absatz zu generieren, muss ein Markt sich langsam, aber stetig immer wieder selbst erneuern. Dazu gehört auch eine natürliche Fluktuation. Genau so wie ein Baum, der zwar immer wieder Blätter, Zweige und auch Äste verliert, sich aber immer wieder erneuert und dabei langsam aber stetig wächst.</p>
<p style="text-align: justify;">Wachstumsmöglichkeiten bestehen zwar in der Branche durchaus nach wie vor, aber diese verteilen sich derzeit leider auf zu viele Anbieter und deren Strukturen. Ist auch logisch; wenn mehr Besuch kommt, bekommt jeder halt kleinere Stückchen vom Kuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch die gegensätzlich gelagerte Sichtweise erscheint wenig vorteilhaft. Stellen wir uns eine sehr langsam natürlich anwachsende Gästezahl vor, für die ständig immer neue Kuchen aufgefahren werden, die schneller geliefert werden, als sie gegessen oder auch nur begutachtet werden können, die sich aber nach und nach zu einem babylonischen Turm aufhäufen, der keine Übersicht mehr zulässt. Hier bekommen die einzelnen Kuchen nicht mehr genug Esser und verderben kaum angebissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was der Markt dringend braucht, ist eine Regulierung auf ein neues Gleichgewicht, eine Abkehr von der Suche nach immer neuem, die nur in Laufräder führen kann, die sich im Teufelskreis drehen, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Der Markt muss back to the roots und über die Sanierung des eigenen Fundaments zu Stabilität finden, statt sich nur noch über angepappte auf Sand gebaute Bretterbuden zu erweitern, die fast immer schnell wieder zusammenfallen wie Kartenhäuser.</p>
<p style="text-align: justify;">Was der Markt braucht, ist die Einigung auf stabile und dauerhafte Baustoffe und ein solides Fundament ohne Bretterbuden aus Märchen und Luftschlössern auf rosa Wölkchen. Wir müssen uns auf Qualitäten besinnen und einen hohen Standard schaffen, der sich durchsetzt und angenommen wird. Alles andere baut nur Kartenhäuser auf losem Untergrund.</p>
<p style="text-align: justify;">© 10.2008 by <a href="http://mlm-network.biz" target="_blank">Norbert Warnke</a></p>
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</p>
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		<title>Kaufen Sie keine Luftschlösser</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 18:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[Luftschloss]]></category>
		<category><![CDATA[mlm]]></category>
		<category><![CDATA[network marketing]]></category>
		<category><![CDATA[risiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Geschäft ist nicht deshalb schlecht, weil es Risiken gibt, denn jedes Geschäft birgt gewisse Risiken. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich bereits vor einem Geschäftsstart möglichst ausführlich über die Möglichkeiten, aber auch die Risiken oder eventuelle Fallstricke eines Geschäfts zu informieren, um diesen ggf. gut vorbereitet begegnen zu können. Der erste Kontakt mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/10/luftschloss2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-666" title="luftschloss2" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/10/luftschloss2.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Ein Geschäft ist nicht deshalb schlecht, weil es Risiken gibt, denn jedes Geschäft birgt gewisse Risiken. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich bereits vor einem Geschäftsstart möglichst ausführlich über die Möglichkeiten, aber auch die Risiken oder eventuelle Fallstricke eines Geschäfts zu informieren, um diesen ggf. gut vorbereitet begegnen zu können. Der erste Kontakt mit einem Geschäft entsteht im Network Marketing immer über einen aktiven Partner jenes Geschäfts, der Sie zu überzeugen sucht, in dieses Geschäft einzusteigen. Schon hier sollten Sie genauer hinschauen, um später keine unangenehmen Überraschungen erleben zu müssen.<span id="more-627"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vieles, was man Ihnen erzählt, ist nicht so, wie man es Ihnen darstellt. Das ist nicht unbedingt böse Absicht, sondern mitunter in gutem Glauben selbst falsch übernommen. Prüfen Sie also bitte sorgfältig und verlassen Sie sich nicht auf Aussagen Anderer, besonders dann nicht, wenn sie verlockend klingen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seien Sie unbedingt skeptisch, wenn man Ihnen verspricht, mit wenig oder ohne Arbeit schnell reich werden zu können. Solche Angebote gehören ins Reich der Märchen, denn nur dort kann man in Luftschlössern tatsächlich wohnen. Jedes Geschäft erfordert ein gewisses Engagement und das sollten Sie unbedingt genau prüfen, ob Sie sich in der für dieses Geschäft erforderlichen Weise überhaupt engagieren möchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht ist auch unbedingt angebracht, wenn man Ihnen offeriert, Sie müssten nichts tun, als Geld einzuzahlen und den Rest erledigt dann das System selbstlaufend. Bei solchen Geschäften ist man ausschliesslich auf Ihr Geld aus. Kein Unternehmen verschenkt Geld und kein Unternehmen vermehrt Geld auf wundersame Weise. Hätte das Unternehmen tatsächlich einen Weg der wundersamen Geldvermehrung gefunden, bräuchte es Sie gar nicht, sondern würde das Geschäft gewinnträchtiger ohne Sie machen. Wer Geld ohne Arbeit verspricht, lügt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie Waren beziehen sollen, die Sie nicht weiterverkaufen können oder dürfen, kann die Werbung mit einer Verdienstmöglichkeit möglicherweise sogar strafbar sein. Werden Sie für Lebensmittel, Nahrungsergänzung oder Kosmetik mit Produktaussagen geworben, die sich direkt oder indirekt auf Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten beziehen, halten Sie besser Abstand, denn solche Aussagen sind in der Werbung für derartige Produkte gesetzlich verboten und können sehr teuer werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollen Sie gleich zum Start eine grössere Erstbestellung an Waren abnehmen, obwohl Sie selbst noch gar keine Kunden oder Bestellungen vorliegen haben, lassen Sie sich besser nicht darauf ein. Selbst wenn man Ihnen einen günstigeren Einkaufspreis und damit höheren Verdienst verspricht, so haben Sie diesen Verdienst nur, wenn Sie alle georderten Waren auch tatsächlich für den Ihnen vorgerechneten Preis weiterverkaufen können. Dies gelingt vielen Menschen nicht, die dann nicht selten auf den gekauften Waren sitzen bleiben, wenn sie vom Rückgaberecht keinen Gebrauch machen. Achten Sie daher unbedingt auf das Rückgaberecht und halten Sie die Frist unbedingt ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt man Ihnen ein Produkt vor, das angeblich jeder braucht, oder für das man Ihnen extrem hohe Marktanteile vorrechnet oder Millionen potentieller Kunden vorgaukelt, seien Sie besser skeptisch. Besonders wenn es sich um neuartige Produkte handelt, sind selten Marktanteile über einem einstelligen Prozentbereich möglich. Selbst Coca Cola hat in Deutschland nur einen Marktanteil von ca. 50% erreicht und ist hierzulande seit 80 Jahren am Markt vertreten und hat gegenüber dem Direktvertrieb den Vorteil der grösseren Verbreitung über den stationären Einzelhandel und ist damit flächendeckend verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Lockt man Sie mit sehr hohen Gewinnen und jongliert mit hohen Summen, sollten Sie sich niemals davon blenden lassen und das Angebot besonders sorgfältig prüfen. Leider schalten viele Menschen bei hohen Erwartungen ihre innere Alarmanlage ab und lassen sich von Gewinnversprechungen locken, die bei näherer Betrachtung nicht sehr realistisch sind. Hohe Gewinne sind zwar durchaus möglich, aber nur unter optimalen Bedingungen und mit optimalem Engagement.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorsicht bei Jubelorgien, denn in allgemeiner Euphorie unterschreibt man leichter Dinge, die man nicht genug geprüft hat. Lassen Sie sich besser Zeit für Ihre Entscheidung, ein Geschäft zu beginnen oder nicht. Prüfen Sie alle Fakten und wägen Sie Vor- und Nachteile gegeneinander sorgfältig ab, bevor Sie sich für eine Geschäftspartnerschaft entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Rosa Wölkchen eignen sich zwar hervorragend als Baugrund für Luftschlösser, diese sich aber nicht wirklich für einen realen Einzug.</p>
<p style="text-align: justify;">© 10.2008 by <a href="http://mlm-network.biz" target="_blank">Norbert Warnke</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Mehrdeutige Aussagen im MLM</title>
		<link>http://nowa.de/fachartikel/vorsicht-risiko/mehrdeutige-aussagen-im-mlm/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 09:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[mlm]]></category>
		<category><![CDATA[network marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Werbung und Argumentation bezüglich Network Geschäften begegnen uns immer wieder verschiedene Aussagen, die auf den ersten Blick positiv klingen und Menschen Gründe liefern sollen, in gerade dieses Geschäft einzusteigen. Wie bei Wohnungs-, Verkaufs- oder sonstigen Angeboten oder auch Arbeitszeugnissen wollen viele Aussagen allerdings erst einmal richtig gedeutet und verstanden werden, denn es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/09/stolperstein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-555" title="stolperstein" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/09/stolperstein.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>In der Werbung und Argumentation bezüglich Network Geschäften begegnen uns immer wieder verschiedene Aussagen, die auf den ersten Blick positiv klingen und Menschen Gründe liefern sollen, in gerade dieses Geschäft einzusteigen. Wie bei Wohnungs-, Verkaufs- oder sonstigen Angeboten oder auch Arbeitszeugnissen wollen viele Aussagen allerdings erst einmal richtig gedeutet und verstanden werden, denn es ist längst nicht alles Gold, was glänzt. <span id="more-554"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem vollständigen Katalog möglicherweise für Missdeutungen anfälliger Aussagen könnte man sicherlich ganze Bücher füllen, deshalb beschränken wir uns hier einfach mal auf ein paar Beispiele, die aufzeigen, wie wichtig es ist, sich auch einzelne Aussagen hinsichtlich ihrer Bedeutung näher anzuschauen, um später keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorregistrierung kostenlos</strong> &#8211; bedeutet fast immer, dass die endgültige Registrierung bzw. der später nötige &#8220;echte&#8221; Einstieg durchaus mit Kosten verbunden ist, über die jedoch bei einer Prelaunch (Vorregistrierungsphase vor dem offiziellen Start eines Geschäfts) noch niemand sprechen möchte. Kostenlose Dinge locken immer viele Interessenten an, von denen beim später erfolgenden &#8220;echten&#8221; Start nur noch sehr wenige tatsächliche Einsteiger übrig bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sie müssen nichts verkaufen</strong> &#8211; ist schlicht und einfach Augenwischerei, denn selbstverständlich wird überall etwas verkauft, wenn auch mitunter indirekt. Das ist auch logisch, denn ohne Umsatz kann auch keine Provision bezahlt werden. Kein Unternehmen hat einen Gelddrucker, alle können nur einen Teil von dem wieder auszahlen, was sie vorher allerdings eingenommen haben müssen. Sie müssen also immer Menschen Dinge anbieten, die Geld kosten. Anders ist kein Verdienst möglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Günstigerer Einkauf bei Abnahme grösserer Mengen</strong> &#8211; klingt zwar zugegebenermassen immer recht verlockend und im Handel wird auch sehr oft so gearbeitet, allerdings sollten Einsteiger niemals mit grösseren Erstbestellungen starten, weil ihnen noch keine Abnehmer zur Verfügung stehen. Günstigerer Einkauf bedeutet zwar eine höhere Handelsspanne, aber wer auf den eingekauften Waren sitzen bleibt, hat vor allem höheren Verlust gemacht, während der Werber/Sponsor kräftig am höheren Umsatz verdient. Achten Sie in solchen Fällen besser unbedingt auf die Einhaltung der Widerrufs- oder Rückgabefrist und lassen Sie nicht mit Durchhalteparolen Ihres Sponsors diese Frist verstreichen. Verstreicht die Frist, sitzen Sie endgültig auf möglicherweise schlecht oder gar unverkäuflichen Waren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jeder braucht das Produkt, Millionen potentielle Kunden</strong> &#8211; stammt aus dem Land der Märchen. Es gibt kein Produkt, das wirklich jeder brauchen kann und selbst bei Produkten, dessen Art nahezu alle Menschen in dieser oder jener Form nutzen, wird immer gern vergessen, dass es neben dem eigenen Angebot noch eine gewisse Anzahl an Mitbewerbern gibt und es vor allem um Marktanteile geht. Ein Marktanteil von 100% ist eh reine Utopie und selbst grosse und etablierte Anbieter pendeln sich oft bei Marktanteilen unter 10% ein. Kleine und vor allem unbekannte Anbieter haben es hier noch weit schwerer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der beste Marketingplan</strong> &#8211; nutzt gar nichts, wenn das Produkt nur schwer oder kaum bis gar nicht verkäuflich ist. Provisionen gibt es immer nur auf tatsächliche Umsätze und niemals auf die Güte eines Marketingplans. Wird nichts verkauft, wird nichts verdient &#8211; so einfach ist es.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Besonders hohe Ausschüttungen</strong> &#8211; bedeuten im Umkehrschluss immer eine besonders hohe Verteuerung des Produkts bzw. einen besonders geringen Wert des Produkts. Das kann man sich leicht an einem Beispiel selbst ausrechnen: Gehen wir bei einem Produkt, das im Einkauf 100 € kostet, von einer Ausschüttung von 30% aus, hat das Produkt einen Wert von 70 €. Werden jedoch 70% ausgeschüttet, kann das Produkt logischerweise nur 30 € wert sein. Etwas wertvolles lässt sich besser verkaufen als etwas wertloses und erhalte ich auf 50 Verkäufe je 30%, habe ich mehr verdient, als wenn ich nur 10 Produkte verkaufe und je 70% ausgeschüttet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kostenloser Einstieg</strong> &#8211; erscheint uns auf den ersten Blick besonders attraktiv, aber gibt es diesen wirklich? Sicher gibt es Unternehmen, bei denen man nichts bezahlen muss, um als Partner registriert zu sein. Kann man aber ohne Material und ohne Produkte zu kennen, tatsächlich erfolgreich arbeiten? Sicher nicht. Man muss also freiwillig so oder so Unterlagen und zumindest eine kleine Auswahl an Produkten erwerben, um vernünftig arbeiten zu können. Ohne Material bleiben die meisten Einsteiger Karteileichen und der hochgelobte kostenlose Einstieg hat ihnen nichts genutzt. Manchmal gibt es allerdings versteckte Kosten wie z. B. eine Erstbestellung, ohne die man diesen oder jenen Vorteil nicht erhält, eine ab dem zweiten Jahr jeweils fällige Jahresgebühr, eine Homepage, ohne die man nicht arbeiten kann, die aber Geld kostet. Kostenlos bedeutet also oft nicht, dass man keine Kosten hat, also bitte besser genauer hinschauen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Keine Vorkenntnisse erforderlich</strong> &#8211; ist sicher kein Fallstrick, darf aber auch nicht dazu verleiten, zu glauben, man müsse auch künftig nichts lernen, um sein Geschäft vernünftig betreiben zu können. In jedem Geschäft kann man immer nur dann etwas erreichen, wenn man möglichst genau weiss, was man tut und dies auch aktiv umsetzt. Man muss es nicht bereits vorher wissen, aber bereit sein, sich Wissen und Kenntnisse anzueignen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war nur eine kleine Auswahl an uns immer wieder begegnenden Aussagen, die in jedem Fall einen zweiten Blick wert sein sollten. So, wie man sich ein mögliches Partnerunternehmen und dessen Produkte und Konditionen besser vorher genau anschauen sollte, gilt das selbstverständlich auch für alle Aussagen, die uns im Zusammenhang mit der Geschäftswerbung begegnen.</p>
<p style="text-align: justify;">© 09.2008 by <a href="http://www.nowa.biz" target="_blank">Norbert Warnke</a></p>
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		<title>Zeitdiebe</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 19:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht Risiko!]]></category>
		<category><![CDATA[mlm]]></category>
		<category><![CDATA[network marketing]]></category>
		<category><![CDATA[zeitdieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, wir befinden uns nicht im falschen Film oder science fiction Groschenroman, denn Zeitdiebe sind leider alles andere als erdichtete Fiktion, sondern blanke Realität in unserem Geschäft. Zeitdiebe sind in der Regel auch leider nicht so leicht erkennbar, wie die &#8220;Grauen Herren&#8221; aus dem Buch &#8220;Momo&#8221;, die man schon an ihren Hüten und Aktentaschen erkennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/07/zeitdieb.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-115" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/07/zeitdieb.jpg?w=150" alt="" width="150" height="145" /></a>Nein, wir befinden uns nicht im falschen Film oder science fiction Groschenroman, denn Zeitdiebe sind leider alles andere als erdichtete Fiktion, sondern blanke Realität in unserem Geschäft. Zeitdiebe sind in der Regel auch leider nicht so leicht erkennbar, wie die &#8220;Grauen Herren&#8221; aus dem Buch &#8220;Momo&#8221;, die man schon an ihren Hüten und Aktentaschen erkennen konnte. Zeitdiebe agieren schleichend und locken meist mit vermeintlichen Vorteilen, die wir uns nicht entgehen lassen möchten und schon sitzen wir in der Falle, aus der es meist kein schnelles Entkommen gibt, wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat, mehr und mehr Zeit zu investieren und bereits vertaner Zeit mehr und mehr gute Zeit hinterherzuwerfen, um bisherige Zeitinvestitionen nicht als umsonst verbuchen zu müssen. <span id="more-114"></span>Hierbei geht nur allzuoft noch mehr Zeit verloren, die wir hätten weit sinnvoller einsetzen können, aber das erkennen wir allzuoft erst hinterher, wenn die Zeit bereits verloren ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Woran erkennt man jene geheimnisvollen Zeitdiebe?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Prof. Grzimek hätte jetzt einen Satz mit &#8220;diese possierlichen kleinen Gesellen&#8230;&#8221; begonnen, aber Zeitdiebe sind nicht im Tierreich angesiedelt und auch nicht mit Loriot&#8217;s fiktiver Steinlaus verwandt, die sogar Einzug in wissenschaftliche Fachliteratur gefunden hat. Zeitdiebe erkennt man ganz einfach an einer ganz bestimmten Aktivität; sie fordern ständig und viel, halten sich aber nicht oder nur sehr ungenügend an das, was man ihnen gibt, versprechen viel und halten wenig.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist allerdings längst nicht jeder, der um Betreuung und Unterstützung ersucht, einer jener Zeitdiebe. Viele Geschäftspartner zeigen über ihre Fragen ganz einfach, dass sie echtes Interesse an ihren Geschäft haben und gewillt sind, sich zu engagieren. Genau hier ist auch der Punkt, an dem man jene engagierte, lernwillige und teamfähige Vertriebspartner an ihren Handlungen zu erkennen vermag, die zu einem guten Fundament für eine Vertriebsorganisation werden können. Wer fragt, zeigt Interesse und wer aktiv im Team mitarbeitet, zeigt Engagement. Beides sind sehr positive Eigenschaften und solche Partner verfügen über sehr gutes Potential.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein paar typische Zeitdieb &#8211; Erscheinungsformen</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Der Angeber</strong><br />
 <br />
Haben wir einen Partner, der vor seinem Einstieg angibt, was er früher schon alles erreicht haben will und dass er in kurzer Zeit zum Grossverdiener wird, können wir in fast allen Fällen davon ausgehen, dass dieser Partner nicht wirklich etwas bringen wird. Meist hört man nach der Erstbestellung nichts mehr von ihm. Hier bringt es nichts, diesem Partner Unterstützung aufdrängen zu wollen. Reagiert er nicht auf höchstens drei Versuche, eine Zusammenarbeit zu beginnen, ist jeder weitere Zeitaufwand Verschwendung.<br />
 </li>
<li><strong>Der Forderer</strong><br />
 <br />
Hier haben wir einen Partner vor uns, der Fragen stellt und Engagement des Sponsors oder der Upline einfordert. Dieser Partner zeichnet sich dadurch aus, dass er von Anfang an fordert, was das Zeug hält. Vielleicht fordert er, dass sich jemand aus der Upline quer durch&#8217;s ganze Land auf den Weg macht, um für ihn eine oder mehrere Präsentationen zu halten, bringt aber keine drei Gäste zusammen, die dort hinkommen oder sagt den bereits stehenden Termin sogar kurz vorher ab, der bereits Kosten verursacht hat. Vielleicht fordert er ständig Material und Unterstützung bei allen möglichen Dingen, hat ständig Fragen, setzt aber ungenügend bis gar nicht um, was man ihm nahezubringen versucht.<br />
 </li>
<li><strong>Der Frager<br />
</strong> <br />
Diese Partner (oder Interessenten) haben ständig Fragen, wissen aber auf jede Antwort, die man ihnen gibt, warum gerade das nicht funktioniert. Das eine kann er nicht, das andere will er nicht und das dritte geht sowieso nicht. Egal was, der Frager weiss alles eh besser<br />
 </li>
<li><strong>Der Freund<br />
 <br />
</strong>Vorsicht vor falschen Freunden! Echte Freunde fordern nicht, sondern geben vor allem. Seien Sie bitte besonders wachsam, wenn sich Personen als Freunde darstellen, aber nur fordern. Freundschaft funktioniert nur auf Gegenseitigkeit. Wer gern für Sie da ist, ist Ihr Freund, aber wer ohne jede Rücksicht immer nur etwas von Ihnen will, sicher nicht.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo genau ziehen wir die Grenze?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben die Aufgabe, uns um diejenigen Partner zu kümmern, die aktiv mit uns gemeinsam ein Geschäft aufbauen möchten. Zusammenarbeit funktioniert aber nur auf Gegenseitigkeit. Wir sind nicht dazu da, solchen Partnern immer alle Wünsche zu erfüllen. Wir arbeiten nicht für unsere Interessenten oder Partner, sondern wenn, dann gemeinsam mit unseren Partnern am Aufbau einer möglichst umsatzstarken Vertriebsorganisation. Dafür suchen wir Partner, die mit uns gemeinsam im Team eine solche Organisation aufbauen möchten und die das Geschäftskonzept auch tatsächlich und engagiert mittragen. Das ist unsere Aufgabe und nicht, es jedem recht zu machen, was eh nicht funktionieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipps für ein sinnvolles Zeitmanagement</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Betreuen Sie nur dort, wo es auch Sinn macht. Schlagen bei einem neuen Partner drei Versuche, eine Zusammenarbeit zu beginnen, fehl, muss jener Partner den nächsten Schritt von sich aus machen; laufen Sie niemals jemand nach. Telefongespräche mit Partnern sollten Sie auf 10-20 Minuten beschränken. Rechnen Sie mal, was an Zeit verloren geht, wenn Sie mit einem einzelnen Partner täglich nur eine Stunde telefonieren (30 Stunden in einem Monat sind fast eine ganze Arbeitswoche). Seien Sie sich klar, dass wir ein Geschäft betreiben und verlorene Zeit längere Arbeitszeit bedeutet, in der nachgeholt werden muss, was liegengeblieben ist. Vermeiden Sie sinnlose Diskussionen über Arbeitsweisen. Wenn bestimmte Arbeitsweisen erforderlich sind und der Partner dies so nicht möchte oder kann, ist er im falschen Geschäft. Lassen Sie sich nicht darauf ein, quer durch das Land zu fahren, um irgendwo eine Präsentation zu halten, wenn der neue Partner nicht genügend Gäste mitbringt. Fordern sollte nur, wer auch etwas bringen will. Lässt ein Partner mehrmals verschuldet Termine platzen, sollten Sie ihm nicht immer wieder neue anbieten. Denken Sie daran, dass die Zeit, die Sie mit einem Zeitdieb vertun, für wirklich wichtige und effektive Dinge nicht mehr zur Verfügung steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zeit und Engagement sind Investitionen und Investitionen sollten sich rechnen. Investieren Sie am besten nur dort, wo es sich auch lohnt, sonst machen Sie keinen Gewinn, sondern Verlust.</p>
<p style="text-align: justify;">© 07.2008 by <a href="http://www.nowa.biz" target="_blank">Norbert Warnke</a></p>
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