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	<title>nowa.de &#187; rufmord</title>
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Internetforum auf dünnem Eis</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 13:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[forum]]></category>
		<category><![CDATA[rufmord]]></category>
		<category><![CDATA[stalker]]></category>
		<category><![CDATA[verleumdung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer längeren Pause des Originals hat sich eine Gruppe User des früheren und wieder online befindlichen Treppenhaus-Forums zusammengefunden, um ein neues Forum aufzubauen, das ebenfalls mit offiziellem Anspruch gegründet wurde, Abzocker der Network Marketing Branche aufzudecken. An sich eine sehr lobenswerte Aufgabe, wenn die Wahl der Mittel nicht auf Methoden gefallen wäre, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/12/forentroll.jpg"></a><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/12/forentroll1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-711" title="forentroll1" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/12/forentroll1.jpg" alt="" width="150" height="113" /></a>Nach einer längeren Pause des Originals hat sich eine Gruppe User des früheren und wieder online befindlichen Treppenhaus-Forums zusammengefunden, um ein neues Forum aufzubauen, das ebenfalls mit offiziellem Anspruch gegründet wurde, Abzocker der Network Marketing Branche aufzudecken. An sich eine sehr lobenswerte Aufgabe, wenn die Wahl der Mittel nicht auf Methoden gefallen wäre, die sich um geltendes Recht nicht im mindesten scheren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder finden völlig anonym unter Pseudonymen agierende Personen zusammen, um unter dem Deckmantel der Aufklärung Menschen namentlich zu nennen, deren persönliche Daten zu sammeln und zu veröffentlichen. <span id="more-704"></span>Zum Teil verwendet man auch Fotos der in einer Rubrik &#8220;Personen, die negativ aufgefallen sind&#8221; zusammengefassten Personen, die man ohne Einwilligung der abgebildeten Personen von fremden Webseiten entnommen hatte und mit der Wahrheit nimmt man&#8217;s ebenfalls nicht wirklich genau. Schließlich bekämpft man vermeintliche Verbrecher und stellt die Zielpersonen auch so dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier stellt sich jedoch die Frage, was eine Person, die einen Rechtsbrecher mit Rechtsbruch bekämpft, von ihrem Opfer überhaupt noch entscheidet und eine noch wichtigere Frage; nämlich wenn unter dem Deckmantel der Abzockerbekämpfung Unschuldige durch Verbreitung oft falscher oder verdrehter Fakten mitbekämpft werden, deren Meinung den Abzockerbekämpfern nur nicht genehm ist, womit sind solche Taten dann noch zu rechtfertigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht kann man sich aber schon aus der Tatsache ein Urteil bilden, dass in jenem Forum Betreiber und Akteure grundsätzlich unter anonymen Nicks auftreten, komischerweise aber Usern, deren Meinung von der der Betreiber abweicht, die Nutzung von Pseudonymen vorgeworfen und alles daran gesetzt wird, zum einen deren Identität öffentlich aufzudecken und zum anderen parallel damit begonnen wird, diese User mit teilweise unsinnigen Vorwürfen in Verbindung zu bringen, sie persönlich anzugreifen und ihnen, wenn sie sich gegen persönliche Angriffe verwehren, dies als Störung des Forenfriedens vorzuwerfen.</p>
<p style="text-align: justify;">So geschehen mit User network24, der während völlig normaler Diskussionen statt Argumenten plötzlich persönlichen Attacken mehrerer anderer User ausgesetzt war, die unter anderen Pseudonymen bereits aus anderen Foren bekannt sind. Hier machte User network24 den Fehler, sich gegen diese Attacken zu verwehren, um dann ziemlich schnell darauf folgend vom Betreiber gesperrt, ja sogar gelöscht zu werden &#8211; mitten in einer laufenden Diskussion über Ausbildung von Network-Einsteigern, die bis auf ein paar nicht zum Thema passende Randbemerkungen der schon aus anderen Foren (u. a. dem originalen Treppenhaus) bekannten User rein sachlich geführt worden war.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gab keine Regelverstöße durch User network24, der User hatte nur eine Meinung, die der Betreibergruppe, die sich selbst &#8220;Gründungsteam&#8221; nennt, nicht ins Konzept passt. In einem Thread heisst es auch ganz offen, dass es nicht um Verstösse ging, sondern um eine private Massnahme des Betreibers, der ja schliesslich das Hausrecht habe und bestimmen könne, wer in seinem Forum schreiben darf, ganz unabhängig von selbst gegebenen Regeln, die damit an Bedeutung verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem User network24 wurde immer wieder öffentlich vorgeworfen, dass er (wie übrigens nahezu alle anderen User des Forums inklusive der Betreibergruppe selbst) anonym unter dem Nick &#8220;network24&#8243; schreibt. Immer wieder wurde darauf bestanden, dass der User network24 als Norbert Warnke entlarvt wäre. Was soll das? Was gibt einem Norbert Warnke (oder wem auch immer) weniger Recht, ein forenübliches Pseudonym zu benutzen, als nahezu allen anderen Usern, die genau das gleiche tun, nämlich ihren wirklichen Namen nicht angeben?</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel tauchten immer wieder Bemerkungen auf, die erkennbar darauf ausgerichtet waren, den User network24 in möglichst negativem Licht darzustellen. Statt in einer laufenden und thematisch sachlichen Diskussion Argumente anzubringen, beschränkten sich bestimmte User allein darauf, network24 persönlich zu attackieren und so die laufenden Diskussionen zu stören. Das lässt den Schluss zu, dass es in jenem Forum offensichtlich nicht um Diskussionen und Meinungsaustausch geht, sondern vor allem darum, Personen und Unternehmen negativ darzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits auf der Startseite war noch gestern deutlich lesbar, dass das Forum eigentlich erst 2009 offiziell startet, aber mit dem Ziel der Datensammlung bereits online ist. Da fragt man sich (einige User taten dies in einem Thread), welche Daten denn nun gesammelt werden sollen? Die entsprechende Rubrik wurde mittlerweile von der Startseite entfernt, nur warum, wenn man nichts zu verbergen hat?<br />
<a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/12/sparflamme.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-713" title="sparflamme" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/12/sparflamme.jpg" alt="" width="500" height="46" /></a><br />
Ein kompletter Bereich mit 3 Threads und 21 Beiträgen ist nach diesem Artikel dort über Nacht plötzlich verschwunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, auf die Frage, welche Daten gesammelt werden sollen, gibt das Forum schon dadurch selbst eine Antwort, indem Rubriken geschaffen wurden, die Unternehmen und Personen auflisten, die &#8220;negativ aufgefallen&#8221; sein sollen. In jenen Rubriken (inzwischen glücklicherweise für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, also auch nicht für Suchmaschinen) werden schön säuberlich in jeweils eigenen Threads Personen und Unternehmen aufgelistet, deren persönliche Daten mit Namen, Anschrift, z. T. Mailadresse und Foto mit Sicherheit ohne Genehmigung der Betroffenen eingestellt und mit Kommentaren versehen wurden, die jene Betroffenen in negativem Licht darstellen. Die derart &#8220;angeprangerten&#8221; Unternehmen und Personen werden jeweils sowohl in den Überschriften der Threads als auch im Text selbst mit vollem Namen genannt. Dies soll den Sinn haben, dass Suchmaschinen wie Google jeweils die Namen in Verbindung mit den Beiträgen auslesen. Sollten also Internetnutzer über Suchmaschinen nach jenen Namen suchen, sollen sie auch auf diese Ergebnisse geführt werden, die jene Personen negativ darstellen. Glücklicherweise sind die entsprechenden Rubriken nun jedoch von der Betreibergruppe selbst für die Öffentlichkeit gesperrt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Schauen wir mal in die Regeln des Forums, so findet sich dort ein Hinweis, dass die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland einzuhalten sind. Nun ist allerdings kein Gesetz bekannt, das die Entnahme und Veröffentlichung von Fotos ohne Einwilligung der abgebildeten Personen erlaubt. Es ist auch kein Gesetz bekannt, das erlaubt, Personen und Unternehmen, die nicht rechtskräftig verurteilt worden sind, strafbare Handlungen zu unterstellen. Ein Gesetz, das üble Nachrede und Beleidigung bzw. die Verbreitung von Unwahrheiten über Personen und Unternehmen erlaubt, ist ebenso unbekannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir noch einmal zur Datensammlung zurück. Nun wurde ja der User network24 gesperrt und sogar gelöscht, kam als Nicht-User (Gast) aber nicht mehr an seine eigenen selbst geschriebenen Beiträge heran, hat sich also unter einem neutralen Nick noch einmal neu angemeldet, um seine eigenen Beiträge für sich selbst zu sichern, die anderenorts Verwendung finden sollten. Was geschah? Die Neuanmeldung wurde sofort von der Betreibergruppe erkannt und der Account wurde noch während des Vorgangs der Sicherung der eigenen Beiträge wieder gelöscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Hierzu muss man wissen, dass, wenn ein User noch keinen Beitrag geschrieben hat (war ja nicht einmal beabsichtigt), die IP-Adresse nicht gespeichert wird (dies geschieht im Zusammenhang mit der Speicherung der Beiträge). Ein User, der nie etwas geschrieben hat, kann also nicht über seine IP-Adresse identifiziert werden und schon gar nicht, wenn er für den neuen Account eine andere IP-Adresse benutzt. Wie der Account identifiziert werden konnte, schreibt der Betreiber selbst in seinem Forum. Er hat ganz einfach die Wege des neuen Users verfolgt, also welche Seiten dieser besucht hat, und daraus den Schluss gezogen, es kann ja nur network24 sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Es werden also nicht nur Daten von Personen und Unternehmen gesammelt, sondern auch Daten der User, die zudem in ihrer Bewegung auf jenem Forum verfolgt und ausgespäht werden und in deren Profilen an den Einstellungen manipuliert wird. Eine Einstellung gefiel dem Admin nicht und hier gab er sogar öffentlich zu; &#8220;ich hatte allerdings etwas dagegen und stellte das Ursprungsprofil von &#8230; wieder her&#8221;. Sicher hat man etwas dagegen, wenn sich User auf &#8220;unsichtbar&#8221; schalten, denn dann kann man sie nicht ausspähen.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Beitrag hiess es, network24 wäre auch deshalb als Norbert Warnke identifiziert worden, weil er eine IP des gleichen Anbieters benutzt hat. Da Norbert Warnke aber auf jenem Forum nie angemeldet war, kann der Vergleich also nur durch Datenaustausch und Abgleich mit einem anderen Forum gezogen worden sein, was in einem solchen Zusammenhang rechtlich höchst zweifelhaft sein dürfte. Hier fällt allerdings auch das Fehlen einer Datenschutzerklärung auf, also eindeutige Hinweise darauf, was, wie und warum gespeichert und ob und an wen weitergegeben oder ausgetauscht wird &#8211; vor allem, mit welchem Ziel&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Bitte um Verständnis, dass die Adressen der genannten Foren an dieser Stelle nicht genannt werden, denn zum einen soll für solche Plattformen nicht auch Werbung gemacht werden und zum anderen trifft nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg den Linkgeber eine gewisse rechtliche Mitverantwortung auch für Inhalte verlinkter Webseiten, der man sich auch durch Distanzierung nicht entziehen kann. Wer jene Seiten nicht kennt, hat auch nichts versäumt.</p>
<p style="text-align: justify;">© 12.2008 Norbert Warnke</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachtrag<br />
</strong>Das besagte Forum wurde im Januar 2009 wegen der darauf veröffentlichten rechtswidrigen Inhalte auf Betreiben mehrerer Betroffener durch den Hoster geschlossen. Rechtliche Schritte wurden eingereicht und Verfahren gegen mehrere Personen laufen. Auchgegen den Hoster jenes Forums wurden rechtliche Schritte eingeleitet, da dieser trotz nachweislicher Kenntnis rechtswidriger Inhalte diese nicht umgehend entfernt hatte.</p>
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		<title>Stalking, Mobbing und Rufmord im Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 19:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[cybermobbing]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Stalking und Rufmord wird gerade in der letzten Zeit zu einem immer wichtigeren Thema, denn leider betrifft es bereits sehr viele Personen die zu Betroffenen oder Zielpersonen krimineller Angriffe geworden sind. Auch die Medien berichten seit einiger Zeit vermehrt über dieses Thema. Kannte man bislang vor allem Nachstellungen verschmähter Verehrer, hat nun auch eine Vielzahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/10/stalkinginfo.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-680" title="stalkinginfo" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/10/stalkinginfo.jpg" alt="" width="150" height="133" /></a>Stalking und Rufmord wird gerade in der letzten Zeit zu einem immer wichtigeren Thema, denn leider betrifft es bereits sehr viele Personen die zu Betroffenen oder Zielpersonen krimineller Angriffe geworden sind. Auch die Medien berichten seit einiger Zeit vermehrt über dieses Thema.</p>
<p style="text-align: justify;">Kannte man bislang vor allem Nachstellungen verschmähter Verehrer, hat nun auch eine Vielzahl weiterer Personen mit unterschiedlichsten Zielen entdeckt, dass das Internet viele Möglichkeiten bietet, nicht nur früheren Partnern, sondern auch unliebsamen Konkurrenten, Mitbewerbern oder schlicht und einfach Trägern nicht genehmer Meinungen, das Leben schwer zu machen und im Extremfall sogar deren Existenz zu zerstören. <span id="more-679"></span>Ein erst kürzlich bekannt gewordener Fall eines koreanischen Filmstars zeigt, dass Internetmobbing sogar töten kann und es sich nicht um einen dummen Lausbubenstreich handelt, sondern um ein schweres und besonders menschenverachtendes Verbrechen. Infos zum Thema finden Sie unter <a href="http://nowa2000.de" target="_blank">http://nowa2000.de</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen wissen gar nicht, dass es sich bei Stalking um strafbare Handlungen dreht, die vorsätzlich begangen werden, um Menschen Schaden zuzufügen. Besonders im Internet verwechseln manche User verschiedene Verhaltensweisen und Aktionen leider immer wieder mit Meinungsfreiheit. Einige Paragrafen des Strafgesetzbuchs zeigen jedoch deutlich, dass es durchaus Grenzen gibt, deren Überschreitung bedeutet, dass diese auch mit Geldstrafe oder bis zu mehreren Jahren Gefängnis bestraft werden können, in jedem Fall aber einen zivilrechtlich durchsetzbaren Unterlassungsanspruch begründen, der völlig zu recht sehr teuer werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">In mancher Menschen Köpfe scheint das Unrechtsbewusstsein leider recht verkümmert zu sein. Andere wissen es genau, wie sehr sie im Unrecht sind und agieren deshalb bewusst anonym, weil sie sonst Strafen und Klagen befürchten müssten, und dies völlig zu recht. Vorsicht ist immer geboten, wenn es darum geht, von anonym auftretenden Personen zu Aussagen oder Handlungen angestiftet zu werden. Hier besteht die grosse Gefahr, sich selbst strafbar zu machen und hohe Kosten und sogar Gefängnisstrafen zu riskieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein leider typisches psychologisches Phänomen besteht darin, dass Außenstehende sehr oft eher mit dem Täter als mit dem Opfer sympathisieren. Der Ernst der Lage wird nur sehr selten begriffen, weil sich kaum jemand, der nicht selbst derartiges erlebt hat, auch nur annähernd eine Vorstellung von den Auswirkungen einer Stalkingkampagne machen kann. Ratschläge wie &#8220;gib Dich doch nicht mit dem ab, dann lässt der Dich auch in Ruhe&#8221; oder &#8220;geh doch nicht ins Internet, dann musst Du den Quatsch auch nicht lesen&#8221; oder &#8220;Du spinnst ja, sowas gibt&#8217;s ja gar nicht&#8221; gehören leider zum Alltag, der Betroffene steht in den meisten Fällen also völlig isoliert da.</p>
<p style="text-align: justify;">Um so wichtiger ist es, die Menschen darüber aufzuklären, dass es Stalking tatsächlich gibt, in welchen Formen diese besonders hinterhältige Kriminalitätsform auftritt und was hier überhaupt geschieht. Wie Raubtiere kundschaften Stalker ihre Zielpersonen aus, isolieren ihre Beute von der Herde und bringen es zur Strecke, wenn es völlig allein dasteht. Nur dann haben Stalker überhaupt eine Chance, denn sie wagen sich nicht an geschlossene Gruppen heran. Einige Hintergründe beleuchtet der Infoblog <a href="http://nowa2000.de" target="_blank">http://nowa2000.de</a> näher.</p>
<p style="text-align: justify;">© 10.2008 by <a href="http://nowa2000.de" target="_blank">Norbert Warnke</a></p>
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		<title>Internetstalking &#8211; Eine unterschätzte Gefahr</title>
		<link>http://nowa.de/artikel/verschiedenes/internetstalking-eine-unterschatzte-gefahr/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 16:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
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		<description><![CDATA[Internetstalking &#8211; Eine unterschätzte Gefahr! Der Begriff &#8220;Stalking&#8221; kommt aus der englischen Sprache und ist der Jägersprache entlehnt, in der es so viel wie &#8220;anpirschen&#8221; oder &#8220;nachstellen&#8221; bedeutet und die Verfolgung einer Beute beschreibt. Im übertragenen Sinn bezeichnet man jedoch mit &#8220;Stalking&#8221; auch die Verfolgung und Belästigung von Personen durch andere Menschen, die mittelfristig bis langfristig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Internetstalking &#8211; Eine unterschätzte Gefahr!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://networkernews.files.wordpress.com/2008/07/sniper.jpg"></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/08/cyberstalker.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-400" title="cyberstalker" src="http://nowa.de/wp-content/uploads/2008/08/cyberstalker.jpg" alt="" width="130" height="117" /></a>Der Begriff &#8220;Stalking&#8221; kommt aus der englischen Sprache und ist der Jägersprache entlehnt, in der es so viel wie &#8220;anpirschen&#8221; oder &#8220;nachstellen&#8221; bedeutet und die Verfolgung einer Beute beschreibt. Im übertragenen Sinn bezeichnet man jedoch mit &#8220;Stalking&#8221; auch die Verfolgung und Belästigung von Personen durch andere Menschen, die mittelfristig bis langfristig sogar überaus bedrohliche Züge annehmen kann und durch im Rahmen der Verfolgung des Opfers begangene Straftaten auch stark kriminelle Züge annimmt. Seit 2007 ist Stalking keine &#8220;Privatsache&#8221; mehr, denn seither ist &#8220;Nachstellung&#8221; zum Straftatbestand geworden <span id="more-435"></span>(<strong><a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/238.html" target="_blank">§ 238 StGB &#8211; Strafgesetzbuch</a></strong>).</p>
<p style="text-align: justify;">Nun gibt es verschiedene Formen des Stalkings. Aus den Medien und diversen Spielfilmen kennt man vor allem die Form, dass verschmähte Liebe oder die Beendigung einer Beziehung dazu führt, einen Menschen über längere Zeit zu verfolgen. Stalking kann sich durch verschiedene Dinge äussern, z. B. durch Briefe, Telefonanrufe, SMS, Verfolgung auf diversen Wegen und Versuche der Kontaktaufnahme. Auch tätliche Angriffe, Eindringen in den persönlichen Lebensbereich und Einbeziehung des Bekanntenkreises des Opfers sind Dinge, deren sich Stalker nicht selten bedienen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Internetstalking</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine besondere Form des Stalkings ist das Internetstalking oder auch Cyberstalking. Diese Form des Stalkings nimmt in den letzten Jahren immer mehr zu und ist zum einen für die Täter bequem von Zuhause aus praktizierbar und zum anderen erlangt die Wirkung der Angriffe eine weitaus grössere Verbreitung, kann so auch weit mehr Schaden anrichten und sowohl Gesundheit als auch Existenz des Opfers massiv bedrohen.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellen Sie sich nur einmal vor, Ihnen werden im Internet Verbrechen unterstellt, Ihnen wird vorgeworfen, Menschen zu betrügen, mit Drogen zu handeln oder Kindern nachzustellen, Tiere zu quälen oder Ihr Geschäft steht kurz vor dem Konkurs, Sie wären zahlungsunfähig oder müssten sich mit Nebenjobs mühsam über Wasser halten. Viele potentielle Geschäftspartner, Kunden oder Arbeitgeber erkundigen sich heutzutage über das Internet über Personen und Unternehmen und legen besonderen Wert auf den guten Ruf einer Person. Wie leicht der Ruf einer Person zu zerstören oder zumindest stark zu beschädigen ist, dürfte den wenigsten Menschen tatsächlich bewusst sein.</p>
<p style="text-align: justify;">So verwundert es sicher nicht, wenn sich unter Opfern solchen Internetstalkings nicht nur Privatpersonen befinden, sondern auch unliebsame Mitbewerber, Foren- und Blogbetreiber, Journalisten und auch Kollegen, auf dessen Job man vielleicht spekuliert. Ziel der Cyberstalker ist es meist, möglichst grossen Schaden anzurichten, um für sich selbst einen gewissen Vorteil oder auch nur Bestätigung zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Internetstalker gehen meist nach gleichem Schema vor. Genutzt werden Foren, Blogs, Anzeigenmärkte, Gästebücher und jeder Punkt, an dem man beleidigend, verleumderisch oder sonstwie negativ über die Zielperson schreiben kann. Da über in Deutschland gehostete Internetangebote aber eine Rückverfolgung der Schreiber über die IP- oder Mailadresse möglich ist, werden eigens zu diesem Zweck Webseiten, Blogs oder Foren auf exotischen Servern eröffnet, auf die Ermittlungsbehörden aus Deutschland keinen Zugriff haben. Internetstalker arbeiten fast ausschliesslich aus der Anonymität heraus und treten häufig unter fremden oder nicht existenten Identitäten auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Verwendung der eigens hierfür verwendeten exotischen Server wird allerdings eines klar, nämlich der unbedingte Vorsatz, solche Taten zu begehen und die hohe kriminelle Energie, über die solche Täter verfügen müssen, um solche Taten so gezielt, geplant und oft auch durchorganisiert überhaupt begehen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Mitunter ist Internetstalking so durchorganisiert, dass ganz gezielt auf bestimmte Effekte hingearbeitet wird, was ein hohes Mass an Fachwissen voraussetzt. So werden jene Beiträge in grosser Anzahl stark gestreut, untereinander verlinkt und stets unter Verwendung des vollen Namens der Zielperson veröffentlicht, so dass für Suchmaschinen eine hohe Relevanz entsteht und in Verbindung mit den Namen der Zielpersonen stets auf vorderen Plätzen der Suchergebnisse erreicht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits erwähnt: Personalchefs &#8220;googeln&#8221; genauso gern nach Namen von Bewerbern oder Mitarbeitern, wie potentielle Auftraggeber oder Geschäftsinteressenten nach Namen eventueller neuer Geschäftspartner oder auch Kunden nach Anbietern. Die Folgen können sein; Absagen oder Arbeitsplatzverlust, Ablehnung oder Verlust von Aufträgen, Abstand von möglichen Geschäftspartnerschaften und dies alles ohne eigenes persönliches Verschulden, sondern wegen des perfiden und höchst kriminellen &#8220;Spiels&#8221; von Internetstalkern.</p>
<p style="text-align: justify;">Internetstalking in dieser kann jedoch nicht nur berufliche und geschäftliche Folgen haben, sondern dadurch, dass auch Freunde, Kollegen, Nachbarn, Vereinskameraden an so verbreitete Behauptungen stossen können, können Opfer von Cyberstalking nicht selten auch sozial ins Abseits gedrängt werden. Oft genug wissen Betroffene nicht einmal warum und meist sind den Opfern auch die Täter nicht einmal bekannt, die völlig anonym und feige aus dem Hinterhalt agieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Internetstalker versteht sich selbst als eine Art &#8220;Jäger&#8221;, der zum Ziel hat, sein Opfer auch zur Strecke zu bringen. In Wahrheit handelt es sich beim Cyberstalking jedoch um eine besonders perfide Form des Verleumdungs- und Denunziantentums, der sich nicht einmal auf wahre Fakten begründet, sondern einzig und allein auf das Ziel ausgerichtet ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einige Beispiele für Internet-Stalking</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Versenden von bedrohlichen oder/und verleumderischen eMails oder Postsendungen.</li>
<li>Veröffentlichen auf Webseiten, Foren, Blogs, Gästebüchern mit Inhalten, die das Opfer beleidigen, verleumden oder negativ darstellen.</li>
<li>Annehmen fremder Identitäten im Internet, um das Vertrauen des Opfers zu gewinnen und persönliche Daten zu erlangen.</li>
<li>Aufhetzen Dritter, um eine breite Front gegen die Opfer aufzubauen</li>
<li>Unwahres so lange immer wieder behaupten, bis es mehr und mehr Unbeteiligte glauben und schliesslich bestätigen</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Diese Liste könnte man noch verlängern, aber weit wichtiger ist es, solchen Tätern Einhalt zu gebieten und sich keinesfalls mit ihnen noch zu verbünden, denn man könnte deren nächstes Opfer sein, wenn man z. B. nur in einem Punkt von deren Meinung abweicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hier noch ein paar Tipps</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Lassen Sie sich nie auf eine langwierige Diskussion mit Internetstalkern ein, denn es geht diesen nicht um die Sache, sie sind Argumenten gegenüber also nicht zugänglich.</li>
<li>Melden Sie rechtswidrige Angriffe dem Seitenbetreiber, denn ab Kenntniserlangung ist dieser Verpflichtet, zu handeln oder trägt Mitverantwortung für veröffentlichte Inhalte.</li>
<li>Speichern Sie alles ab, was rechtswidrig über Sie verbreitet wird (am besten als PDF).</li>
<li>Handelt es sich nicht um einen Einzelfall, sondern beginnt, methodisch zu werden, erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei wegen Stalking und Verleumdung.</li>
<li>Ist der Stalker Ihnen namentlich bekannt, schalten Sie einen auf Stalking spezialisierten Rechtsanwalt ein.</li>
<li>Bei fortgesetzten Taten beginnen Sie ein &#8220;Stalkingtagebuch&#8221; und notieren sich alle gegen Sie erstellten Inhalte, die Ihnen bekannt werden, speichern Sie diese zusätzlich zur Beweissicherung ab.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In den meisten Internetforen, Blogs, Webseiten, Gästebüchern etc. haben Stalker keine Chance, denn die Betreiber löschen bzw. sichern ihnen gemeldete Einträge meist sehr schnell, schon weil sie an einem reibungslosen und friedlichen Forenleben interessiert sind, aber auch, weil sie sonst in rechtliche Mitverantwortung für von Stalkern eingestellte Beiträge geraten.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2007 kann Stalkern eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren drohen. Das mag die Opfer allerdings nur wenig trösten, denn diese haben sehr oft nicht nur deutlich länger mit den psychischen Folgeschäden zu leben, sondern möglicherweise auch noch hohe Kosten investiert, um ihren Stalkern zu entkommen, geschäftliche Verluste gemacht, Freunde oder ihren Arbeitsplatz verloren etc. Es ist auch Tatsache, dass der volkswirtschaftliche Schaden, den Stalker anrichten, heute bereits in die Milliarden geht und diese Tendenz weiter steigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Enorm Wichtig ist, dass man Stalkingopfer unterstützt und somit den Tätern vermittelt, dass diese nicht allein dastehen. Das gilt in erster Linie für das private Umfeld. Aber vor auch virtuelle Freunde und Bekannte können und sollten moralische Unterstützung leisten. Dort, wo man geschlossen Stalkern entgegen tritt, haben diese meist keine Chance, denn Stalker trachten danach (wie Raubtiere), ihre Zielpersonen aus der sicheren Gruppe herauszulösen, die Gruppe womöglich gegen die Opfer aufzuhetzen. Dort, wo es ihnen gelingt, haben sie meist leichtes Spiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur dort, wo man weiss, wie Stalker arbeiten und man ihnen als starke und geschlossene Gruppe entschieden entgegentritt, haben Internetstalker keine Chance. Deshalb ist es extrem wichtig, über diese neue und besonders perfide und menschenverachtende Art der Kriminalität möglichst breit aufzuklären. Ins Fadenkreuz von Cyberstalkern kann jeder geraten. Ein falsches Wort kann bereits genügen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere ausführliche Infos über Stalking und Cyberstalking finden Sie auch hier:<br />
<a href="http://www.web-stalking.de" target="_blank"><strong>http://www.web-stalking.de</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">© 08.2008 by <a href="http://www.mlm-network.biz" target="_blank"><strong>Norbert Warnke</strong></a></p>
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