Ja, bei vielen Handlungen und Worten „unserer“ Regierenden fragt man sich tatsächlich unwillkürlich nach Ähnlichkeiten mit der alten Schildbürger-Geschichte. Hier kennen viele wohl zuerst die Story um das Rathaus, das man dreieckig baute, um etwas neues zu bringen, dann aber die Fenster vergass, weil man den Plan nicht zuende dachte. Schliesslich folgte in der Story der Versuch, Sonnenlicht in Wäschekörben einzufangen und dann ins Innere des Rathauses zu tragen. Könnte das Ähnlichkeiten mit aktuell planlosen und völlig sinnbefreiten Worten und Taten der momentanen Eliten an den Tag legen?

Zumindest die Fensterlosigkeit des Rathauses könnte durchaus einen Vergleich zu den mentalen Scheuklappen vieler aktueller Amtsträger zulassen, die (ohne Fenster) einfach nicht sehen können (oder wollen), wie die reale Welt tatsächlich aussieht, denn diese könnte dann von dem selbst zurechtgezimmerten (oder gepfuschten) rein ideologisch geprägten Weltbild abweichen und zum Umdenken zwingen, also zu etwas, zu dem man die Fähigkeit gar nicht hat?
Die Geschichte mit den Waschkörben voller Licht erinnert wieder etwas an die Energiewende, in der sich auch so einiges, was man begeistert losgetreten hatte, weil’s cool klang, nicht so weit gedanklich verfolgen wollte (oder konnte), um sich der Folgen bewusst zu werden – oder dem, was dann halt der Unmöglichkeit geschuldet eben nicht folgen konnte.
Für letzteres hat man allerdings eine überaus plausible Erklärung, nämlich dass es nur deshalb so scheint, dass es nicht funktioniert, weil man es den „dummen“ Menschen nicht gut genug erklärt hatte. Also besser erklärt funktioniert es auch mit den Wäschekörben – vielleicht angeschoben durch höhere Steuern und die zusätzlich eingenommenen Mehrwertsteuern für massenhaft von den Menschen gekaufte Körbe, die zwar an sich nutzlos sind, deren spätere Entsorgung oder Ersatz durch den nächsten Unsinn auch wieder Kosten verursacht und Steuern einbringt…