Kategorie-Archiv: Vorurteile

MLM Produkte oft besser als ihr Ruf

Sowohl das Preis- Leistungsverhältnis als auch die Qualität wird bei Produkten aus Direktvertrieb bzw. Network Marketing nicht selten hinterfragt. Millionen zufriedener Kunden sind für Kritiker meist kein Indikator für den Wert eines Produkts und oftmals wird zu dem Vorwurf unzureichender Qualität auch die Preisgestaltung extrem negativ dargestellt. Breite Produktuntersuchungen berücksichtigen meist keine Direktvertriebsprodukte, so dass Vergleiche schwierig sind. Weiterlesen

Fragwürdige Ampelkennzeichnung für MLM Unternehmen

Einen neuen Schildbürgerstreich hat sich eine seit Jahren durch das Internet geisternde Gruppe von Network Marketing Gegnern nun mit einer so genannten “MLM Ampel” ausgedacht. Hier sollen über eine Ampelkennzeichnung reine Abzocksysteme (rot), noch nicht gross negativ aufgefallene (gelb) und unbedenkliche Geschäfte (grün) gekennzeichnet werden. So steht es jedenfalls in Texten, die den Anspruch jenes Systems beschreiben. Weiterlesen

Passives Einkommen – Geld ohne Arbeit?

Immer wieder wird in der Network Marketing Branche mit dem Begriff „passives Einkommen“ geworben. Da heisst es nicht selten, man bekäme regelmässig Geld, ohne dafür arbeiten zu müssen, also eben „passiv“. Diese Erklärung ist zwar auch nicht völlig falsch, aber leider auch nicht ganz richtig.

Es gibt verschiedene Einkommensarten. Während Sie für aktives Einkommen aktiv eine direkte Gegenleistung erbringen bzw. bei nachträglicher Auszahlung erbracht haben, bezeichnet passives Einkommen die Einkünfte, die aus zurückliegenden Dingen resultieren. So sind z. B. Tantiemen für Bücher und Musikstücke genauso passive Einkünfte wie Mieteinnahmen. Weiterlesen

Bestraft Restvolumen die Partner?

Zuerst einmal klären wir am besten den Begriff. Restvolumen (bzw. Restgruppenumsatz) spielt vor allem bei Breakaway-Marketingplänen eine Rolle. Der Breakaway-Marketingplan besteht ja im wesentlichen aus zwei Teilen, die zum einen bis zum Break und zum anderen ab dem Break zählen. Im ersten Teil werden Umsatzboni bis zur höchsten Bonusstufe auf direkte oder indirekte Umsätze ausgeschüttet, auf Umsätze weiterer Partner oder ganzer Linien als Differenzbonus zwischen der Bonusstufe der Linie und der eigenen Bonusstufe, die für eine Differenz höher sein muss. Bei Gleichstand gibt es keine Differenz, also folglich auch keinen Differenzbonus mehr.

Hier beginnt die zweite Stufe des Breakaway Plans. Gleichgezogene Partner bzw. Linien werden aus der Struktur „abgekoppelt“, es kommt also zum „Breakaway“. An dieser Stelle sind Differenzprovisionen wegen dem Gleichstand der Stufen nicht mehr möglich, also beginnt eine ergänzende Regelung zu greifen und es werden Sonder- oder Managerboni auf die Umsätze der abgekoppelten Linien gezahlt. Weiterlesen

Mit der Downline werden Konkurrenten ausgebildet?

Ebenfalls ein oft gehörtes Vorurteil ist, dass sich Networker selbst Konkurrenten schaffen, die dann dem Sponsor Marktanteile wegnehmen könnten.

In der „normalen“ Wirtschaft mag es auch durchaus so sein, dass man sich vielleicht als einziger Fernsehtechniker im Viertel Konkurrenten heranzieht, wenn man ausbildet, der Lehrling später seinen Meister macht und sich womöglich in der gleichen Strasse mit seinem Laden niederlässt und so dem Ausbilder schliesslich Kunden wegnimmt.

Im MLM verhält es sich jedoch völlig anders Weiterlesen

Der Markt verkleinert sich ständig?

Mitunter heisst es, die zunehmende Zahl der Networker müsste den Markt ständig verkleinern, so dass sich das Geschäft bereits nach kurzer Zeit nicht mehr lohnen kann.

Nun, Network Marketing gibt es bereits seit rund 50 Jahren und noch immer hat ein grosser Teil der Menschen noch nie etwas davon gehört, weiss mit dem Begrff nichts anzufangen oder ist völlig falsch informiert. Auch der Markt ist bei weitem gross genug. Wie viele Kreuzungen kennt man, an deren Ecken sich zum Teil mehrere Kneipen befinden, die alle ihre Gäste haben? Es gibt viele Strassen, in denen es mehrere Bäckereien und Zeitungsläden oder Imbissbuden gibt, die alle ihre Kunden haben und es gibt viele Stellen, an denen direkt nebeneinander mehrere Supermärkte existieren, die ebenfalls alle ihre Kunden haben. Weiterlesen

Networker sind scheinselbständig?

Nicht selten hört oder liest man das Argument, Networker wären gar keine richtigen Unternehmer, sondern „nur“ scheinselbständig, weil sie für nur einen einzigen Auftraggeber arbeiten und Angestellte die Aufgaben genau so gut übernehmen könnte. Stimmt das tatsächlich oder ist dieser Vorwurf unüberlegt und ohne genaueres Hinsehen entstanden?

Nun, für Scheinselbständigkeit gibt es eine Reihe von eindeutigen Kennzeichen: Weiterlesen

Verdienen auf Kosten Anderer?

Immer wieder wird Networkern vorgeworfen, auf Kosten Anderer Geld zu verdienen. Es heisst, dass unnütze Strukturen von den vielen kleinen ausgebeuteten Verkäufern mit finanziert werden und Menschen Geld verdienen, ohne dafür etwas zu tun.

Nehmen wir diesen Vorwurf einfach mal auseinander und schauen und diese Punkte näher an:

Nehmen wir zuerst einmal die Strukturen, sind diese wirklich unnütz? Wie wären die Neueinsteiger anders an das Geschäft gekommen ohne die Personen, die ihnen das Geschäft vorgestellt haben? Weiterlesen

Die meisten zahlen nur drauf?

Auch das Vorurteil, dass die meisten Networker nichts verdienen, sogar noch draufzahlen, damit Andere verdienen können, ist leider noch immer in Umlauf. Schauen wir uns einfach mal an, ob an diesem Gerücht tatsächlich etwas dran ist.

Bei sehr vielen Networks geht es konkret um Warenverkauf. Hier kauft der Berater (Networker) Ware beim Anbieterunternehmen zum Einkaufspreis ein und kann sie entweder zum Verkaufspreis mit sofortigem Gewinn weiterverkaufen oder selbst für seinen eigenen Bedarf nutzen. Da der Berater hier den meist weit günstigeren Einkaufspreis zahlt, spart er schon mal Geld, auch wenn er nur für den eigenen Bedarf einkauft. Geld sparen und draufzahlen sind verschiedene Dinge. Weiterlesen

Kehren neue Besen besser?

Es gibt immer wieder Menschen, die glauben, wenn sie von Anfang an mit dabei sind, müssten sich alle Nachfolgenden unter ihnen einschreiben und so haben sie dann die Möglichkeit, ohne grossen Aufwand und recht schnell gross herauszukommen. Das ist natürlich ein Trugschluss, denn es gibt immer noch genug Crossliner, die mehr tun und mehr erreichen, so dass es schon sehr schnell genügend Anlaufpunkte gibt, um es (zumal ohne genügendes eigenes Zutun) recht unwahrscheinlich zu machen, dass sich gerade interessante Leute ausgerechnet unter einem selbst einschreiben. Weiterlesen